Willkommen bei unserem großen Eingabestift Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Eingabestifte. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Eingabestift zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Eingabestift kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Eingabestift funktioniert auf einem Touchscreen genauso wie ein ganz normaler Stift auf einem Blatt Papier. Spezielle Eingabestifte für Grafiktabletts sind mit einer Technik ausgestattet, die den ausgeübten Druck in vielen verschiedenen Stufen simulieren kann.
  • Nicht jeder Eingabestift für Grafiktabletts ist mit jedem Grafiktablett kompatibel. Daher solltest du immer von Fall zu Fall prüfen, ob du dein Grafiktablett mit dem jeweiligen Stift bedienen kannst.
  • Resistive Touchscreens lassen sich mit jedem beliebigen Stift bedienen, kapazitive Displays benötigen jedoch ein leitfähiges Material, bzw. ein kapazitives Feld an der Stiftspitze.

Eingabestift Test: Das Ranking

Platz 1: Hama Active Stylus Fineline

Der Hama Acitve Stylus Fineline überzeugt vor allem dadurch, dass er ohne Koppelung an ein Gerät auf nahezu allen kapazitiven Displays zum Einsatz kommen kann. Auch ist er nicht auf einige wenige Apps begrenzt. Auf der anderen Seite hat er ein relativ hohes Gewicht und ist eher für Smartphones und herkömmliche Tabletts geeignet als für Grafiktabletts.

Im Folgenden bewerten wir den Eingabestift aus Sicht der Redaktion und gehen auf Kundenrezensionen aus dem Internet ein. Zuletzt folgt ein FAQ, in dem wir häufig gestellte Fragen zu dem Stylus beantworten.

Redaktionelle Einschätzung

Produktabmessungen / Gewicht

Der Stift misst 14,3 x 1,1 x 0,2 cm und ist damit von durchschnittlicher Größe. Bei diesem Stift ist mit dem dritten Wert (0,2 cm) die Stiftspitze gemeint. Diese hat einen Durchmesser von 2mm. Der Stift wiegt ohne Batterie etwa 20 Gramm.

Mit einem Nettogewicht von 20 Gramm ist der Stift von Hama bereits mit knappen Vorsprung von einem Gramm der schwerste der hier vorgestellten Stifte. Da er mit einer AAA Batterie betrieben wird, wird der Touch Pen im Einsatz aber noch einmal etwas schwerer sein. Insgesamt ist der Touch Pen also ein vergleichsweise sehr schwerer Stift.

Technische Details / Kompatibilität

Der Active Stylus Fineline ist kein drucksensitiver Stift und ist damit nicht für komplexe Zeichnungen gedacht. Seine Betriebsdauer von zehn Stunden mit einer Batterieladung ist zudem etwas gering. Dafür überzeugt der Eingabestift aber mit anderen Qualitäten und ist mit nahezu allen kapazitiven Displays kompatibel.

Der Stift muss nicht mit dem Gerät, das bedient werden soll, verbunden werden. Das spart zum Einen das manchmal komplizierte Koppeln zweier Geräte.

Zum Anderen schont es aber auch die Batterie. Für z.B. eine konstante Bluetooth-Verbindung müsste ein Teil der Energie zurückgehalten werden. Ebenfalls batterieschonend ist der angebrachte An/Aus-Schalter am Stift. Zusätzlich informiert eine LED-Anzeige über den Ladestand.

Eine Schutzfolie über dem Display stört den Stift nicht. Die elektrischen Signale werden auch durch die Folie hindurch an das Display übertragen, sodass du keine Einschränkungen beim Schutz deines Bildschirms hinnehmen musst. Außerdem ist es durch eine spezielle App möglich den Handballen auf den Bildschirm abzulegen ohne dass die Funktionalität des Stiftes dadurch eingeschränkt wird.

Der Stift ist mit nahezu allen kapazitiven Displays kompatibel und muss nicht mit einem Gerät gekoppelt werden. Er richtet sich allerdings weniger an die Nutzung in Verbindung mit Grafiktabletts als an herkömmliche Tabletts und Smartphones.

Kundenbewertungen
66% der Nutzer bewerten den Stift positiv, also mit vier oder fünf von fünf möglichen Sternen.

Dabei werden die folgenden Punkte positiv herausgestellt:

  • Dünne, harte Spitze
  • Schutzkappe
  • Kein Zerkratzen des Displays
  • Funktioniert ohne Koppelung mit allen Apps
  • Hochwertige Verarbeitung

Durch die dünne und harte Spitze soll der Stift besonders präzise zeichnen können. Eine Schutzkappe schützt bei Nichtbenutzung die Spitze. Besonders interessant macht diesen Stift, dass er mit so vielen Apps kompatibel ist und funktioniert, ohne dass er mit dem jeweiligen Gerät verbunden werden muss.

26% der Rezensenten sehen den Eingabestift negativ und haben ihn mit einem oder zwei Sternen bewertet.

Dabei wurden die folgenden Punkte kritisiert:

  • Schwieriger Austausch der Batterie
  • Hohes Gewicht
  • Schlechte Verarbeitung beim Batteriefach
  • Auf einigen Geräten nicht benutzbar

Das hohe Gewicht lässt sich dadurch erklären, dass der Stift mit einer Batterie betrieben wird. Wenn du einen leichten Stift suchst, solltest du besser einen mit Lithium-Ionen Akku betriebenen kaufen.

Doch das Batteriefach macht weitere Probleme. Einige Nutzer beschweren sich darüber, dass eine Schraubverbindung einem mehrmaligen Batterietausch nicht standhalten kann. Hier treffen Kunststoff und Metall aufeinander, was die Ursache des Problems sein soll.

Außerdem scheint der Stift bei einigen Geräten doch nicht zu funktionieren. Eine Vorhersage, ob der Stift mit deinem Gerät funktionieren wird fällt also schwer.

“FAQ”
Funktioniert der Stift auch mit einer Schutzfolie auf dem Bildschirm?

Ja, der Stift wird durch eine Schutzfolie nicht eingeschränkt.

Funktioniert der Stift auch auf einem iPad Air 2?

Ja, sowie auf fast allen kapazitiven Displays.

Ist die Spitze des Stiftes hart?

Ja, die Spitze aus Kunststoff ist hart. Deswegen wird zu einer Schutzfolie geraten, um das Display vor Kratzern zu schützen.

Wozu benötigt der Stift eine Batterie?

Die Batterie wird benötigt um an der Spitze ein kleines kapazitives Feld zu erzeugen. Ansonsten würde der Stift von keinem kapazitiven Display erkannt werden.

Platz 2: HUION P80 Eingabestift

Der HUION P80 ist ein relativ günstiger Eingabestift für Grafiktabletts ohne Bildschirm. Er besticht mit seiner hohen Akkulaufzeit und einem geringen Gewicht. Nach Kundenerfahrungen sollte mit ihm aber äußerst vorsichtig umgegangen werden, damit er voll funktionsfähig bleibt.

Auf dieser Seite bewerten wir den P80 aus Sicht der Redaktion und geben die wichtigsten Eindrücke von Produktnutzern wieder. Zusätzlich beantworten wir häufig gestellte Fragen zu dem Produkt in einem FAQ.

Redaktionelle Einschätzung

Produktabmessungen / Gewicht

Die genauen Abmessungen des Stiftes sind leider nicht bekannt. Sein Gewicht beträgt jedoch 14 Gramm, was ihn zu einem sehr leichten Eingabestift für Grafiktabletts macht.

In den Produktdaten lassen sich zwar Abmessungen von 17,5 x 7,1 x 2,5 cm finden. Diese Angaben scheinen für einen Stift aber sehr unrealistisch zu sein. Auch die Bilder zeigen, dass es sich dabei nicht um die Abmessungen des Stiftes handeln kann.

Technische Details / Kompatibilität

Der HUION P80 Eingabestift verfügt über 2048 Druckstufen und einen Lithium-Ionen Akku. Der Hersteller verspricht eine Betriebsdauer von mindestens 800 Stunden nach zweistündigem Aufladen.

Die 2048 Druckstufen versprechen eine sehr präzise Umsetzung des ausgeübten Drucks (beginnend bei 1 Gramm Druck in der ersten Stufe). Die Betriebsdauer von mindestens 800 Stunden ist erstaunlich hoch und der mit Abstand höchste Wert der hier vorgestellten Stifte. Darüber hinaus hat der Stylus zwei programmierbare Tasten und er schaltet sich bei Nichtbenutzung automatisch ab.

Der Stift kann nicht mit jedem Grafiktablett genutzt werden. Wacom Tabletts und Grafiktabletts mit Bildschirm werden z.B. gar nicht unterstützt. Die folgenden Tabletts des Herstellers HUION sind mit dem Touch Pen kompatibel:

  • NEW 1060 PLUS
  • H610 Pro
  • WH 1409
  • 610 T
  • DWH 69
  • H 420
  • 420
  • K 58
  • H 610

Außerdem werden die folgenden Tabletts anderer Hersteller unterstützt:

  • UC-Logic / Lapazz WP8060
  • UC-Logic / Lapazz PF1209
  • UC-Logic / Lapazz Artistic Tablet 5540
  • Trust 16486
  • Trust 16447
  • Trust 15356
  • Trust 15357 (TB-6300) Sketch Design Tablet
  • MonoPrice 8×6
  • MonoPrice 4×3
  • Monoprice / Pickle 10×6.25
  • Medion / Tevion MD 41217
  • Manhattan 8″x6″
  • Manhattan 3″x4″
  • Iball Pen Tablet 8060U
  • Iball Pen Tablet 5540U
  • Iball Pen Tablet 4030U
  • Iball Design Tablet PF1209
  • Genius PenSketch 9×12
  • Genius MousePen i608
  • Genius MousePen 8×6
  • Genius MousePen / WizardPen 5×4
  • Genius G-Pen 450 & 4500
  • Genius G-Pen / EasyPen 340
  • Genius EasyPen i405
  • DigiPro WP8060
  • DigiPro WP5540
  • Aiptek HyperPen 10000U
  • Adesso CyberTablet Z7
  • Adesso CyberTablet 12000
  • Adesso CT-12000A
Kundenbewertungen
76% der Bewertungen für den HUION P80 fallen positiv aus, haben also vier oder fünf von fünf Sternen vergeben.

Besonders positiv hervorgehoben wurden die folgenden Punkte:

  • Akkulaufzeit
  • Geringes Gewicht
  • Angenehmer Griff
  • Hohe Drucksensitivität

Auch wenn keine Rezension die beworbenen 800 Stunden Laufzeit bestätigen konnte, wird der Stift für seine lange Laufzeit gelobt. Die hohe Drucksensitivität lässt sich anhand der 2048 Druckstufen belegen. Das ist aber noch kein Faktor, der ihn von anderen Eingabestiften absetzt. Ebenfalls objektiv belegen lässt sich das geringe Gewicht, was diesen Stift besonders auszeichnet.

17% der Kunden haben den HUION P80 negativ bewertet, also einen oder zwei Sterne vergeben.

Dabei wurden die Folgenden Punkte kritisiert:

  • Ungünstige Position der Tasten
  • Schlechte Haltbarkeit

Die Tasten seien so am Stift angebracht, dass man sie beim Zeichnen häufig ohne Absicht betätigt. Außerdem müsse man mit dem Stift äußerst vorsichtig umgehen, da er bei Stürzen sehr schnell Schäden erleiden oder auch gänzlich kaputt gehen würde.

“FAQ”
Funktioniert das hintere Ende des Stiftes als Radierer?

Nein, an dieser Stelle befindet sich nur der An/Aus-Schalter.

Ist der Stift auch mit Grafiktabletts mit Display von HUION kompatibel?

Nein, der Stift funktioniert nur mit Grafiktabletts ohne Bildschirm.

Bricht die Spitze schnell ab?

Nein, der größte Teil der Spitze befindet sich in dem Stift (Eisberg-Prinzip). Damit bricht sie nicht so schnell ab wenn du den Stift mal fällen lässt.

Platz 3: Wacom Intuos Pro Pen

Wenn du dich für den Intuos Pro Pen von Wacom entscheidest, bekommst du einen hochwertigen Eingabestift für Wacom Grafiktabletts, der gut in der Hand liegt. Die hohe Qualität hat hier aber auch seinen Preis.

An dieser Stelle bewerten wir den Intuos Pro Pen aus Sicht der Redaktion. Darauf folgt eine Übersicht über Kundenrezensionen aus dem Internet, die wir für dich kompakt zusammengefasst haben. Als letztes beantworten wir häufig gestellte Fragen zu dem Eingabestift in einem FAQ.

Redaktionelle Einschätzung

Produktabmessungen / Gewicht

Die verfügbaren Produktabmessungen von 27 x 8 x 5 cm beziehen sich nicht auf den Stift, sondern auf das Etui. Für den Stift an sich waren leider keine Abmessungen verfügbar. Das Gewicht des Stiftes beträgt 18 Gramm.

Mit dem Gewicht von 18 Gramm liegt der Pro Pen im Mittelfeld der Eingabestifte für Grafiktabletts. Damit sollte er für die meisten Nutzer eine angenehme Handlichkeit aufweisen.

Technische Details / Kompatibilität

Der Pro Pen überzeugt mit 2048 Druckstufen und einem eingebauten Akku. Damit kann der von dir ausgeübte Druck präzise umgesetzt werden. Der Stift ist allerdings nur mit ausgewählten Geräten aus dem Hause Wacom kompatibel.

Neben der Drucksensitivität ist der Touch Pen auch neigungssensitiv. Das bedeutet, dass der Stift erkennt mit welchem Winkel du ihn auf die Zeichenfläche des Grafiktabletts hältst und die Zeichnung entsprechend anpasst. Die Bedienung des Stiftes wird durch einen frei programmierbaren Doppelschalter am Stift erleichtert.

Wacom Stifte sind tendenziell mit einer geringeren Anzahl an Geräten kompatibel, und so ist es auch bei diesem Modell. Nur wenn du eines der folgenden Produkte besitzt, kannst du den Intuos Pro Pen nutzen:

  • Intuos 4
  • Intuos 5
  • Intuos Pro
  • Cintiq 13 HD
  • Cintiq 21 UX (nur DTK – 2100)
  • Cintiq 22 HD
  • Cintiq 22 HD Touch
  • Cintiq 24 HD
  • Cintiq 24 HD Touch
Kundenbewertungen
90% der Produktbesitzer haben den Wacom Intuos Pro Pen positiv bewertet, also vier oder fünf von fünf Sternen vergeben.

Dabei wurden vermehrt die folgenden Punkte positiv bemerkt:

  • Hochwertige Verarbeitung
  • Hohes Maß an Genauigkeit
  • Gute Haptik
  • Geringes Gewicht
  • Individuelle Belegung von Pro Pen und Grip Pen

Wenn du auch einen Grip Pen vom Hersteller Wacom besitzt, kannst du für beide Stifte getrennt Einstellungen vornehmen. Das Grafiktablett oder der Computer kommt also nicht durcheinander wenn du während des Zeichnens den Stift wechselst und übernimmt die Einstellungen des jeweils benutzten Stiftes.

6% der Rezensenten haben den Stylus negativ bewertet. Sie haben ihm einen oder zwei Sterne gegeben.

Kritisiert wurden dabei die folgenden Punkte:

  • Gummifläche verschmutzt schnell
  • Hoher Preis
  • Material

Relativ häufig wurde bemängelt, dass der Teil des Stiftes, der mit Gummi überzogen wurde, sehr stark Staub anzieht. Das Gummi macht den Stift zwar handlicher, allerdings verstaubt er dadurch auch schnell. Auch wurde kritisiert, dass der Stift zu Teilen aus Kunststoff besteht. In Verbindung mit dem Preis hatten Kunden sich hier hochwertigeres Material gewünscht.

“FAQ”
Ist der Pro Pen auch mit dem Intuos CTH-680S-S kompatibel?

Nein, der Pro Pen ist nur mit Intuos 4, Intuos 5 und den Intuos Pro Tabletts kompatibel. Eine genauere Auflistung unterstützter Geräte findest du weiter oben. Für die CTH-Reihe werden andere Stifte angeboten.

Was ist der Unterschied zwischen dem Pro Pen und dem Grip Pen?

Aus technischer Sicht unterscheiden sich die beiden Stifte von Wacom nicht. Nur Ergonomie und Gewicht sind anders, wobei der Pro Pen etwas leichter ist.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Eingabestift kaufst

Wo kann ich einen Touchpen kaufen?

Eingabestifte (auch „Touchpen“ oder „Stylus“ genannt) kann man in allen Shops kaufen, die wir auch schon für Grafiktabletts aufgezählt haben. Hier noch einmal die Übersicht über einige Online-Shops, die Eingabestifte verkaufen.

  • amazon.de
  • Saturn
  • Mediamarkt
  • eBay.de
  • otto.de
  • Real
  • Online-Shops der Hersteller

Zu jedem hier vorgestellten Stift wirst du einen Link zu mindestens einem dieser Shops finden.

Was kosten Eingabestifte?

Eingabestifte für resistive Displays sind meistens günstiger als solche für kapazitive Displays. Außerdem gibt es einige Stifte, die mehrere Funktionen vereinen. So integrieren sie einen Eingabestift für Touchscreens oder auch einen Laserpointer in einen Kugelschreiber, wodurch der Preis etwas höher ausfällt.

Keine Lust mehr auf zichtausende Notizbücher. "Eins für das #Projekt, eins für das und eins für das – und wo habe ich jetzt noch mal das reingeschrieben!?“ Hier nun mein erster Versuch meine ganzen #Notizen ab sofort in digitaler Form zu #archivieren, bzw. Meinen Projekten zuzuordnen. Ich habe mich nach langem Hin und Her für einen #Eingabestift von #wacom entschieden, da ich auch schon seit mehreren Jahren mein #grafiktablet der Firma Wacom habe und absolut zufrieden bin. Nach zwei Tage sporadischem testen gibt es bisher nur ein Manko und zwar, dass ich es nicht hinbekommen habe den #Stift mit der #App #penultimate welche von #evernote aufgekauft wurde, zu kommen. Die App hat wohl Ihre eigenen Stifte. Aber es gibt ja auch noch einige andere #Noteapps. Mit folgenden Apps bin ich bisher recht zufrieden: #bamboopaper #inkredible #sketchbook und #Stylus #scribble #sketchbook #skatching #notes #pencildrawing #ipad #caffee #cappuccino #kaffee #coffeelove #blogging #bloggerlife #vlogginglife #fulda #frankfurt #leipzig

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Einfache Eingabestifte für resistive Touchscreens werden oft in größerer Menge auf einmal verkauft (z.B. 3er Pack, 5er Pack) und kosten dann oft auch weniger als einen Euro pro Stück. Etwas hochwertigere Stifte werden für bis zu 10 Euro pro Stück verkauft. Für Stifte mit mehreren Funktionen kannst du auch ungefähr 20 Euro ausgeben.

Eingabestifte für kapazitive Displays beginnen bei ungefähr 15 Euro. Im Bereich 15-25 Euro wirst du sehr viele Modelle finden. Hochwertigere kapazitive Stifte findest du für ca. 35 bis 50 Euro, einige wenige Stifte erreichen sogar einen Preis um die 100 Euro.

Welche Geräte lassen sich mit einem Stylus bedienen?

Neben Grafiktabletts lässt sich eine Vielzahl an Geräten mit Eingabestiften bedienen. Verfügt ein bestimmtes Gerät über einen Touchscreen, so kann es in den meisten Fällen auch mit einem Eingabestift bedient werden.

Die folgenden Geräte werden oft auch mit einem Stylus bedient:

  • Smartphones (iPhone, Android, Windows, Blackberry)
  • Grafiktabletts
  • Tablets (z.B. iPad, Windows Tablet, Kindle Fire HD)
  • Convertibles
  • PDAs (persönliche digitale Assistenten)
  • Navi
  • Spielekonsolen (Nintendo DS, Nintendo Wii U)
  • Industrie PCs

Was ist der Unterschied zwischen kapazitiven und resistiven Touchscreens?

Touchscreens kann man anhand der verbauten Technik in kapazitive und resistive Displays einteilen. Beide Varianten haben ihre Stärken und Schwächen und sind damit in bestimmten Situationen der jeweils anderen über- oder unterlegen.

Kapazitive Touchscreens stellen jedoch besondere Anforderungen an einen Eingabestift, sodass du dir im Klaren sein solltest welche Art von Display du vor dir liegen hast.

Resistive Displays zeichnet aus, dass sie auf Druck reagieren. Das heißt, dass eine einfache Berührung des Bildschirms nicht genügt, um eine Eingabe zu machen. Zusätzlich muss ein gewisser Druck auf die Oberfläche ausgeübt werden.

Ein resistiver Touchscreen besteht aus zwei Schichten. Unter einer Polyester-Schicht befindet sich eine zweite Schicht, die meist aus Glas besteht. Wenn nun beide Schichten vom Nutzer des Geräts aufeinandergedrückt werden, kann das Display genau berechnen wo die beiden Schichten aufeinandergetroffen sind.

Die Vorteile resistiver Touchscreens sind, dass sie sowohl mit leitenden Materialien (z.B. Finger) als auch mit nicht leitenden Stoffen (z.B. Handschuhe, alle möglichen Stifte, Fingernägel) bedient werden können. Auch ein wenig Schmutz oder Nässe können der Funktionalität eines resistiven Displays nichts anhaben. Aufgrund dieser Eigenschaft werden resistive Displays oft in Industrie PCs verbaut.

Während kapazitive Touchscreens nur mit einem leitenden Material, bzw. mit einem kapazitiven Feld um die Stiftspitze, bedient werden können, stellen resistive Touchscreens keine derartigen Anforderungen an einen Eingabestift.

Dort müssen Arbeiter nicht immer ihre Handschuhe ausziehen, wenn sie den Touchscreen bedienen möchten und können jeden beliebigen Kugelschreiber für genauere Eingaben nutzen. Zudem sind resistive Touchscreens robuster gegenüber Stöße als ihre kapazitiven Gegenüber.

Kapazitive Displays werden beispielsweise in fast allen aktuellen Smartphones verbaut. Sie reagieren nicht auf Druck, sondern auf reine Berührungen und bestehen aus einer Glasschicht, die mit einer leitfähigen Folie überzogen wird.

Kapazitive Displays gelten als weniger anfällig gegenüber Kratzer und Verschleiß. Zudem sind mit ihnen genauere Eingaben und Multitouch-Bewegungen möglich. Unter guten äußerlichen Bedingungen sind sie also besser geeignet als resistive Bildschirme, sodass sie sich als Standard für Smartphones durchsetzen konnten.

Als Nachteil kapazitiver Displays gilt jedoch, dass sie nur mit leitfähigen Materialien (z.B. mit Fingern) bedient werden können.

So ist es z.B. nicht möglich sie an kalten Wintertagen mit Handschuhen zu bedienen. Für einen kapazitiven Touchscreen solltest du also darauf achten, dass die Spitze des Eingabestifts aus einem leitfähigen Material besteht, oder in irgendeiner Weise ein kapazitives Feld erzeugt.

Entscheidung: Welche Arten von Eingabestiften gibt es und welcher ist der richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen zwei Arten von Eingabestiften unterscheiden:

  • Eingabestift mit Spitze
  • Eingabestift mit Touch-Kissen

Aufgrund der unterschiedlichen Anwendungsbereiche von Eingabestiften, solltest du vor dem Kauf genau definieren wofür du dein Touchpen verwenden möchtest. Denn davon abhängig solltest du deine Kaufentscheidung treffen und zudem auch deine persönlichen Präferenzen mit einfließen lassen.

Damit dir deine Kaufentscheidung leichter fällt werden im folgenden Abschnitt die jeweiligen Eigenschaftsmerkmale vorgestellt und näher erläutert. Um herauszufinden welche Variante deinen Bedürfnissen entspricht, werden die jeweiligen Vorteile und Nachteile übersichtlich dargestellt.

Was zeichnet einen Eingabestift mit Spitze aus und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Die präzisere und vor allem für Grafiker passendere Variante von den beiden ist der Eingabestift mit Spitze. Durch die harte und dünne Spitze eines solchen Touchpens kannst du ideal zeichnen, malen, skizzieren oder auch per Handschrift etwas schreiben. Meist mit Drucksensoren versehen, sorgt das drucksensitive Zeichnen und Malen für ein realistisches Gefühl.

Die meisten Modelle der Eingabestifte mit Spitze verfügen über eine integrierte Taste für die Löschfunktion, um schnell vom Stift zum Radierer wechseln zu können. Auch frei konfigurierbare Funktionstasten können am Stift verbaut sein. Interessant für dich können auch Wechselspitzen sein, die manchen Modellen beiliegen. Durch unterschiedliche Spitzen-Arten sollen echte Zeichenstifte möglichst realistisch nachgeahmt werden.

Vor dem Kauf musst du unbedingt die Kompatibilität des Eingabestifts mit deinem Touchscreen überprüfen. Solltest du über ein kapazitatives Display verfügen, muss ein leitfähiges Material an der Stiftspitze vorhanden sein.

Meist handelt es sich dabei um scharfe Metallspitzen, die dein Display in weiterer Folge unschön zerkratzen können. Mit Kunststoffspitzen bist du, wenn es das Display erlaubt, auf der sicheren Seite.

Aber nicht nur auf die Kompatibilität, sondern auch auf die Art und Weise wie der Eingabestift betrieben wird, sollte geachtet werden. Manche Modelle werden über Induktion vom Gerät passiv betrieben. Andere wiederum können Batterien oder einen Akku verbaut haben, die allerdings ausgetauscht beziehungsweise wieder aufgeladen werden müssen.

Vorteile

  • Realistisches Gefühl
  • Präzise Eingabe
  • Integrierte Löschfunktion
  • Wechselspitzen

Nachteile

  • Nicht mit allen Geräten kompatibel
  • Metallspitze kann Display zerkratzen

Was zeichnet einen Eingabestift mit Touch-Kissen aus und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Solltest du deinen Eingabestift nur zum einfacheren bedienen oder markieren von Elementen verwenden, ist ein Stift mit Touch-Kissen ausreichend für dich. Durch die runde, weiche und polsterförmige Spitze eines solchen Touchpens, kannst du ideal am Display tippen und Dinge markieren.

Das meist aus Gummi, Silikon oder Mikrofaser bestehende Eingabe-Ende schont das Display und verhindert, dass Schmutz oder Hautfett daran gelangt. Auch die Kompatibilität ist in allen Fällen gegeben, weil der Touchpen über Induktion vom Gerät passiv betrieben wird. Da das Touch-Kissen lediglich unsere Finger simuliert und somit ebenfalls leitfähig ist, kann ein Touchpen mit Kissen bei jedem Gerät verwendet werden.

Bei der Verwendung ist darauf zu achten, nicht zu viel Druck mit dem Touch-Kissen auf das Display auszuüben. Denn der Displayschutz ist lediglich durch das weiche Kissen gegeben – nicht aber durch die Metallfassung. Wenn diese mit zu viel Druck zu nahe an das Display gepresst wird, kann es zu bösen Kratzern kommen.

Durch den fehlenden Drucksensor ist keine drucksensitive Eingabe möglich. Da das Touch-Kissen mit einer relativ großen Fläche am Display aufkommt, wird die Handhabung ebenfalls ungenauer und nicht präzise. Funktionstasten, wie die zum Löschen, sind bei Eingabestiften in der Regel nicht vorhanden.

Vorteile

  • Ideal zum Tippen
  • Displayschutz
  • Einfaches markieren möglich
  • Mit allen Geräten kompatibel

Nachteile

  • Unpräzise
  • Keine Drucksensitivität
  • Keine Funktionstasten
  • Kratzgefahr bei zu viel Druck

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Touchpen vergleichen und bewerten

An dieser Stelle zeigen wir dir anhand welcher Faktoren du Eingabestifte vergleichen und bewerten kannst. So kannst du entscheiden welcher Touchpen für dich geeignet ist.

Dabei geht es hauptsächlich um die folgenden Punkte:

  • Produktabmessungen / Gewicht
  • Drucksensitivität
  • Energiequelle / Betriebsdauer
  • Kompatibilität

Im Folgenden erklären wir, warum diese Eigenschaften bei einem Stylus wichtig sind.

Produktabmessungen / Gewicht

Wie groß und wie schwer ein Eingabestift ist wird sich auf dessen Handlichkeit auswirken. Deine persönlichen Präferenzen spielen dabei aber eine große Rolle.

Vielleicht weißt du schon ob du eher einen leichten oder etwas schwereren Kugelschreiber bevorzugst. Oder du weißt wie deine Präferenzen diesbezüglich beim Zeichnen sind. In vielen Fällen lässt sich dies auch auf einen digitalen Eingabestift übertragen.

Es ist darauf zu achten, dass Stifte mit Batterie durchschnittlich etwas schwerer sind (zusätzliches Gewicht der Batterie) als solche mit eingebautem Akku.

Drucksensitivität

Wie die Zeichenfläche eines Grafiktabletts verfügt auch ein Eingabestift über eine gewisse Anzahl an Druckstufen, die dargestellt werden können. Wenn du also ein drucksensitives Grafiktablett besitzt, möchtest du auch einen Stift nutzen, der im gleichen Maße drucksensitiv ist.

Nicht alle Eingabestifte auf dem Markt sind drucksensitiv. Das liegt daran, dass Eingabestifte auch in Verbindung mit Geräten genutzt werden, die keine Drucksensitivität voraussetzen. Dazu zählen z.B. Smartphones.

Wenn du allerdings einen Eingabestift für dein Zeichentablett suchst, passt ein drucksensitiver Stift besser zu dir. Diese werden meistens auch direkt von den Herstellern der Grafiktabletts angeboten und verfügen oft über 2048 Druckstufen. Dies entspricht dem Wert vieler hochwertiger Grafiktabletts.

Energiequelle / Betriebsdauer

Viele Eingabestifte beziehen ihre Energie aus einem eingebauten Lithium-Ionen Akku. Andere Stifte werden aber auch durch Batterien betrieben. Die maximale Betriebsdauer mit einer vollen Ladung kann zwischen den verschiedenen Modellen sehr stark variieren.

Da es sehr unhandlich wäre einen Eingabestift über ein Kabel mit Strom zu versorgen werden ihnen eigene Energiequellen eingebaut. Lithium-Ionen Akku und Batterien haben dabei beide ihre Vor- und Nachteile.

Ein batteriebetriebener Stift wird in den meisten Fällen schwerer sein, da die Batterie ein höheres Gewicht mitbringt als der Akku. Längere Arbeiten könnten dadurch anstrengender werden. Auf der anderen Seite ist ein batteriebetriebener Stift immer einsatzbereit, vorausgesetzt du hast ein paar Batterien auf Lager.

Ein Stift mit Lithium-Ionen Akku muss bei entladenem Akku zunächst an ein Kabel angeschlossen werden und ist währenddessen nur eingeschränkt nutzbar. Bei einem batteriebetriebenen Stift musst du nur die Batterie austauschen und kannst sofort weiter zeichnen oder schreiben.

Die durchschnittliche Betriebsdauer mit einer Ladung reicht in den hier vorgestellten Modellen von bis zu zehn Stunden bis mindestens 800 Stunden.

Die großen Unterschiede in den Angaben der Hersteller lassen sich zum Einen dadurch erklären, dass sich einige Stifte automatisch ausschalten wenn sie eine bestimmte Zeit nicht genutzt werden. Das schont den Akku bzw. die Batterie und ermöglicht eine längere Inbetriebnahme.

Kompatibilität

Nicht jeder Eingabestift ist mit jedem Eingabegerät kompatibel. Nicht nur die Unterscheidung zwischen resistiven und kapazitiven Displays ist hier wichtig. Einige Stifte werden auch einfach von bestimmten einzelnen Tabletts, Smartphones usw. nicht unterstützt.

Was die Kompatibilität der Eingabestifte mit verschiedenen Geräten betrifft, kannst du nur von Fall zu Fall entscheiden. Es gibt dabei keine allgemeinen Regeln.

So stellt Wacom zum Beispiel einen Stift her, der sich nur an Apple-Produkte richtet. Huion bietet einen Stift an, der nicht mit Geräten von Wacom kompatibel ist. Auf den jeweiligen Produktseiten der einzelnen Stifte haben wir die unterstützen Geräte für dich zusammengefasst.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Eingabestift

Wie kann ich einen Eingabestift reinigen?

Durch regelmäßige Reinigung des Eingabestiftes und des Touchscreens stellst du sicher, dass alle Eingaben mit dem Stift eindeutig vom Gerät erkannt werden können.

Um den Stift zu reinigen reicht es aus ihn mit einem trockenen Tuch vorsichtig abzuwischen. Dabei solltest du aufpassen, die Spitze nicht zu beschädigen. Den Touchscreen befreist du am besten mit einem Mikrofasertuch von Schmutz und Fettflecken.

Bei größeren Verschmutzungen kannst du das Tuch auch etwas anfeuchten. Von anderen Hilfsmitteln wie zum Beispiel Glasreinigern ist jedoch abzuraten. Sie könnten das Display beschädigen.

Kann ich einen Touch Pen auch selber bauen?

Ja, Eingabestifte kannst du auch selber bauen. Auf Youtube gibt es bereits viele Video-Tutorials die dir Schritt für Schritt erklären, worauf du beim Bau eines Eingabestiftes achten solltest.

Dabei geht es in den meisten Fällen um kapazitive Stifte, da für resistive Displays ja auch jeder beliebige Stift genutzt werden kann. Den höheren Ansprüchen an einen Eingabestift für ein Grafiktablett werden solche Stifte aber meistens nicht gerecht.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.my-mediastore.de/blog/2012/10/20/touch-pens-stifte-fur-touchscreens-konnen-den-tablet-alltag-erleichtern/


[2] https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article146332932/Apple-Pencil-Das-kann-der-Stift-fuer-das-iPad-Pro.html

Bildquelle: Pixabay.com / lukasbieri

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Marie

Veröffentlicht von Marie

Marie studiert zurzeit Wirtschaft in Magdeburg und bezeichnet sich selbst als größter Fan der Digitalisierung und des Internets. In ihrer Freizeit geht sie vor allem der Hobby-Knipserei und dem Sport im Freien nach.

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