Willkommen bei unserem großen Gaming Grafikkarte Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Gaming Grafikkarten. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Gaming Grafikkarte zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Gaming Grafikkarte kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Gaming Grafikkarte ist für die Wiedergabe hoher Bildraten in Videospielen perfekt geeignet. Besonders für 4K- und 3D-Abbildungen sind große Rechenleistungen erforderlich.
  • Je nach Bauart unterscheidet man zwischen Gaming Grafikkarten und Gaming Grafikchips. Lass dich von einem Profi beraten um die für dich am besten geeignete Gaming Grafikkarte zu finden.
  • Die Speicherart, der Chiptakt, die Festplattengröße, der Steckplatz und die integrierten Anschlüsse einer Gaming Grafikkarte solltest du beim Kauf auf jeden Fall berücksichtigen.

Gaming Grafikkarte Test: Das Ranking

Platz 1: PNY GeForce GTX 1070 Gaming Grafikkarte Nvidia

„Dies ist die ultimative Gaming-Plattform“. Mit diesen Worten bewirbt PNY die GTX 1070, die mit ihren 8 GB deutlich zu den „High-End“-Gaming Grafikkarten gezählt werden darf.

Es handelt sich hierbei im Gegensatz zu der Strix-GTX 1070, die du hier findest, um die nicht Übertaktete Version. Ob diese ihr Potenzial besser nutzen kann, kannst du hier herausfinden.

Im Folgenden werden sowohl die Schwächen, als auch die Stärken der GTX 1070 aufgelistet. Außerdem kannst du hier verschiedene Nutzerbewertungen und FAQs durchlesen. Somit solltest du eine schnelle und effektive Entscheidung treffen können, ob diese Karte in dein Gaming-Setup passt.

Redaktionelle Einschätzung

Speicherart / Festplattengröße

8 Gigabyte Videospeicher. Ein großer Pluspunkt für jede Gaming-Grafikkarte. Nur wenige andere Geräte können diese Werte überbieten.

Mit ihren 8 GB GDDR5 VRAM ist die GTX 1070 eine sehr Leistungsstarke Karte. Aber schon ähnlich zu der OC-Version, deren Beschreibung du hier finden kannst, kann sie aber mal wieder nicht ihr gesamtes Potenzial nutzen.

Diese Probleme liegen weniger an den 8 GB, als an der Kombination der Hardware. Dennoch schafft die GTX 1070 sehr gute Leistungen.

Chiptakt

Mit „nur“ 1506 MHz liegt die GTX 1070 etwas hinter anderen Geräten mit ähnlichen Leitungswerten. Ihre Boost Werte liegen außerdem nur leicht über dem Basis-Wert der OC-Version.

Der Basistakt von 1506 MHz kann nicht ganz überzeugen, für eine Karte, die eine „Ultimative Gaming-Plattform“ sein will. Natürlich ist das noch immer eine recht gute Leistung, aber kann mit Konkurrenten oft nicht mithalten.

Allein die OC-Version der GTX 1070 hat einen Basistakt von 1657 MHz. Im Gegensatz dazu kann die normale GTX 1070 im OC-Modus gerade einmal 1683 MHz erzielen. Das ist etwas enttäuschend.

Steckplatz / Anschlüsse

5 Anschlüsse und eine VR-Schnittstelle. Die beste Voraussetzung für eine schöne Runde in der virtuellen Realität.

Neben dem klassischen DVI-Anschluss sind auch ein HDMI-Anschluss und drei DisplayPort Schnittstellen integriert. Die HDMI-Schnittstelle ist sogar für VR-geeignet und erlaubt es dem Spieler „komplett in virtuelle Welten einzutauchen“.

Selbst bei mehreren Monitoren und VR-Brille gibt es kaum Framedrops und die Leistung scheint kaum zu sinken. Im Unterschied zu der OC-Version, hat Nvidia hier einen HDMI-Anschluss entfernt und dafür einen weiteren DisplayPort hinzugefügt. Somit können auf mehreren Monitoren noch höhere Auflösungen erzielt werden.

Weiterhin sind diese Anschlüsse 4K kompatibel und können die hohe Auflösung ohne Probleme darstellen. Einem hoch-auflösenden Spielerlebnis steht somit nichts mehr im Wege.

Kundenbewertungen
Da PNY auch kein weit bekannter Anbieter ist, gibt es nicht sehr viele Bewertungen dieser Karte. Diese sind jedoch zu 92 Prozent positiv.

Besonders positiv wird hier betont:

  • Temperatur
  • Leistung

Kunden bemerken hier, dass die Lüfter eine gute Arbeit leisten. Zwar sind die Lüfter leicht hörbar, aber nicht störend. Die Temperatur der GTX 1070 steigt daher eigentlich nie über 50 Grad Celsius. Weiterhin loben sie auch die Leistung, da sie eine gute Auflösung und hohe Grafikstufen ermögliche.

Mit nur 8 Prozent fallen die negativen Stimmen fast nicht auf. Dennoch wird an ein paar Dingen Kritik geübt.

Hierbei wird als negativ hervorgehoben:

  • Verpackung

Viele Nutzer finden die Verpackung der GTX 1070 unzureichend und zu dünn. Bei einigen wies sie sogar Löcher und ähnliches auf. Dies sollte eigentlich bei einer Karte in dieser Preisklasse nicht passieren. Defekte Karten scheint es bisher noch nicht zu geben.

“FAQ”
Gibt es eine schöne Backplatte?

Nein. Es ist keine Backplatte im Lieferumfang enthalten.

Wie viele Monitore kann ich anschließen?

Bis zu 3 Monitore gleichzeitig.

Ist dies die OC-Version?

Nein

Welches Netzteil wird benötigt?

Mindestens 400 Watt werden hier empfohlen.

Platz 2: Asus ROG GeForce Strix-GTX 1050 TI Gaming Grafikkarte Nvidia

„1. Wahl für Gamer.“ So bewirbt Asus seine Gaming-Grafikkarten. Doch warum ist die ROG GeForce Strix-GTX 1050 Ti so gut für Gamer? Extrem hohe Leistung und eine leise Kühlung sind nur zwei von vielen Punkten, mit den Asus das Gerät anpreist. Ob dies alles stimmt und was noch hinzukommt, kannst du hier erfahren.

Im Folgenden erfährst du alle wichtigen Daten Informationen zu der ROG Strix-GTX 1050 Ti. Neben Stärken und Schwächen kannst du auch positive und negative Bewertungen vergleichen, die wir für dich zusammengestellt haben. Somit solltest du schnell und effektiv festzustellen, ob diese Grafikkarte in dein Gaming-Setup passt.

Redaktionelle Einschätzung

Speicherart / Festplattengröße

4 Gigabyte Videospeicher. Damit ist die ROG Strix-GTX 1050 Ti etwas geringer ausgestattet, als andere Gaming-Karten aus 2016. Für den normalen Spieler jedoch vollkommen zufriedenstellend.

Mit den 4 GB GDDR5 gehört die ROG Strix-GTX 1050 Ti zu den mittleren Gaming-Karten, was den VRAM betrifft. Doch ist sie für eine Spielerfahrung auf 1080p genau das richtige.

Neben der guten Leistung hat sie nämlich noch die Asus Aura Sync und die G-SYNC integriert. Dadurch werden Ruckler und Lags minimiert und Darstellung können ohne gravierenden Zeitunterschied dargestellt werden.

Chiptakt

Bei der Chiptaktung bemerkt man, dass es sich hier um eine gute Gaming-Grafikkarte handelt. 1290 MHz schafft die GTX 1050 Ti im Basis Modus. Mehr als so einige andere ihrer Konkurrenten.

Die Taktrate bei Übertaktung liegt bei der ROG Strix-GTX 1050 Ti bei 1392 MHz, was der Basiswert von der Nachfolgerkarte ist. In Tests von Golem.de erreichte sie sogar einen Boost-Wert von etwa 1600 MHz. Dies soll aber nicht unbedingt probiert werden, da die Strix-GTX 1050 Ti so schnell überhitzen kann.

Steckplatz / Anschlüsse

Wie in jeder vernünftigen Gaming-Grafikkarte wurden auch hier die Standards integriert. DVI, HDMI und DisplayPort Anschlüsse sind für ein vernünftiges Gaming-Setup schon fast Pflicht.

Im Gegensatz zu vielen andere Grafikkarten der ähnlichen Leistungs- und Preisklasse, hat Nvidia bei der Strix-GTX 1070 Ti nur auf jeweils einen DVI, einen HDMI und einen DisplayPort gebaut. Dies stört aber nicht, da durch den HDMI 2.0b und DisplayPort 1.4 eine 4K Auflösung ohne Probleme darstellbar ist.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 97 Prozent der Rezensenten die Strix-GTX 1050 Ti mit 4 und 5 Sternen. Somit scheint die Qualität der Grafikkarte überzeugen zu können.

Hierbei wird besonders positiv hervorgehoben:

  • Design/ RGB-Led
  • Lautstärke
  • Performance

Viele der Rezensenten sind davon begeistert, dass die Beleuchtung sogar im Takt der Musik koordinierbar ist. Neben diesem eher unwichtigen Faktor, kann auch der Lüfter mal wieder durch seine Lautstärke und Leistung überzeugen.

Selbst in höheren Taktung sei er kaum bemerkbar und stört das Spielerlebnis nicht. Außerdem sei die Leistung der Strix-GTX 1050 Ti vollkommen zufrieden stellend, da selbst aktuelle Spiele auf der Grafikstufe „Ultra“ oder „sehr hoch“ genossen werden können.

Negative Stimmen, also Bewertungen von unter 3 Sternen gibt es kaum. Mit nur 3 Prozent sind diese kaum zu beachten. Dennoch wird an der Strix-GTX 1050 Ti Kritik geäußert.

Hierbei wird folgendes öfter genannt:

  • Preis/Leistung

Kunden sind nicht ganz zufrieden, was den Preis der Karte anbelangt. Mit ihren 170 Euro sei sie etwas teurer, als andere ähnlich Modelle. Auch können nicht alle Spiele auf Ultra gespielt werden, sondern „nur“ auf sehr hoch.

Für Nutzer, denen das nicht so wichtig ist, sei diese Karte deswegen sehr zu empfehlen. „Ultra“-Gamer müssen sich wohl nach einem anderen Gerät umschauen.

“FAQ”
Läuft die Grafikkarte auch bei 3 Monitoren stabil?

Ja.

Welches Netzteil benötige ich?

Es wird empfohlen, mindesten ein 300 Watt Netzteil verbaut zu haben.

Kann ich 6 Monitore gleichzeitig laufen lassen?

Nein.

Ist eine 4K Auflösung möglich?

Ja.

Platz 3: KFA2 GeForce GTX 1050 Ti OC Gaming Grafikkarte

Alles in allem gibt es nur geringe Unterschiede zwischen der KFA2 GTX 1050 Ti und der Asus ROG Strix-GTX 1050 Ti. Nur unterstützt Asus gerne seine eigenen Produkte mit verschiedenen Software-Paketen und labelt diese dann als ROG.

Im Folgenden erfährst du alle wichtigen Daten Informationen zu der GTX 1050 Ti. Neben Stärken und Schwächen kannst du auch positive und negative Bewertungen vergleichen, die wir für dich zusammengestellt haben. Somit solltest du schnell und effektiv festzustellen, ob diese Grafikkarte in dein Gaming-Setup passt.

Redaktionelle Einschätzung

Speicherart / Festplattengröße

4 Gigabyte Videospeicher. Damit ist die GTX 1050 Ti etwas geringer ausgestattet, als andere Gaming-Karten aus 2016. Für den normalen Spieler jedoch vollkommend zufriedenstellend.

Mit den 4 GB GDDR5 gehört die GTX 1050 Ti zu den mittleren Gaming-Karten, was den VRAM betrifft. Doch ist sie für eine Spielerfahrung auf 1080p genau das richtige.

Da hier, im Gegensatz zu dem Modell von Asus, der Asus A-Sync und G-SYNC nicht vorhanden, oder nur in schlechteren Versionen zu finden ist, kann es bei höheren Leistungen auch mal zu Lags kommen.

Chiptakt

Bei der Chiptaktung bemerkt man, dass es sich hier um eine gute Gaming-Grafikkarte handelt. 1290 MHz schafft die GTX 1050 Ti im Basis Modus. Mehr als so einige andere ihrer Konkurrenten.

Die Taktrate bei Übertaktung liegt bei der GTX 1050 Ti bei 1392 MHz, was der Basiswert von der Nachfolgerkarte ist. In Tests von Golem.de erreichte sie sogar einen Boost-Wert von etwa 1600 MHz. Dies soll aber nicht unbedingt probiert werden, da die GTX 1050 Ti so schnell überhitzen kann.

Steckplatz / Anschlüsse

Wie in jeder vernünftigen Gaming-Grafikkarte wurden auch hier die Standards integriert. DVI, HDMI und DisplayPort Anschlüsse sind für ein vernünftiges Gaming-Setup schon fast Pflicht.

Im Gegensatz zu vielen andere Grafikkarten der ähnlichen Leistungs- und Preisklasse, hat Nvidia bei der GTX 1070 Ti nur auf jeweils einen DVI, einen HDMI und einen DisplayPort gebaut.

Dies stört aber nicht, da durch den HDMI 2.0b und DisplayPort 1.4 eine 4K Auflösung ohne Probleme darstellbar ist.

Kundenbewertungen
Da KFA2 noch kein so bekannter Hersteller ist, gibt es noch wenige Rezensionen. Diese fallen dafür aber zu 78 Prozent positiv aus.

Als sehr positiv wird hier hervorgehoben:

  • Stromverbrauch
  • Lüfter
  • Leistung

Nutzer verweisen hier sehr deutlich, dass die GTX 1050 Ti durch den zusätzlichen 6 Pol Anschluss gerade einmal halb so viel Strom verbrauche, wie ältere Geräte.

Wie schon bei der ROG Strix-GTX 1050 Ti wird auch hier der Lüfter sehr gelobt, da er das Spielerlebnis nicht störe, selbst wenn man den Computer mehrere Tage auf Höchstlast laufen lässt. Wie auch bei dem Modell von Asus merken die Nutzer an, dass selbst die anspruchsvollsten und neusten Spiele auf hohen Grafikstufen laufen können.

Mit etwa 22 Prozent negativer Rezensionen hat die GTX 1050 Ti einen relativ hohen negativen Anteil. Schaut man sich diese jedoch genauer an, bemerkt man schnell, dass oftmals fehlerhaft bewertet wurde.

Trotzdem wurde hier als negativ hervorgehoben:

  • Treiberprobleme
  • Preis via Online-Händler

Bei vereinzelten Nutzern gab es Probleme mit neueren Treibern. Diese führten zu schwarzen Bildschirmen und Computer-Abstürze.

Durch verbesserte Treiber Versionen sollten diese Probleme aber relativ schnell gelöst werden. Andere Nutzer weisen noch zusätzlich darauf hin, dass die GTX 1050 Ti bei lokalen Händlern um einiges günstiger sein kann.

“FAQ”
Kann ich 3 Monitore gleichzeitig in Betrieb nehmen?

Ja.

Ist die Karte kompatibel mit Windows XP?

Nein. Es gibt keinen Treiber für Windows XP.

Welches Netzteil wird empfohlen?

Es wird mindestens ein 350 Watt Netzteil empfohlen.

Platz 4: Gigabyte Radeon RX 470 G1 Gaming Grafikkarte AMD

Die RX 470 ist die einzige Gaming-Grafikkarte in unserer Liste von AMD. Doch aufgepasst. Es handelt sich hierbei um die 4 GB VRAM Version und nicht um die etwas Bessere 8 GB Version.

Dies wird häufig verwechselt, wie man in einigen Kritiken im Internet lesen kann. Dennoch scheint sie viele zu überzeugen, aber dazu später mehr.

Im Folgenden kannst du mehr über die Stärken und Schwächen der RX 470 erfahren. Damit du dir einen schnellen und effektiven Überblick verschaffen kannst, haben wir verschiedene Nutzerbewertungen und Kritiken gesammelt und für dich zusammengestellt. Außerdem werden am Ende noch viele Fragen beantwortet, die einige Nutzer gestellt haben.

Redaktionelle Einschätzung

Speicherart / Festplattengröße

Mit ihren 4 GB gehört die RX 470 zu den eher leistungsschwächeren Geräten in der Gaming-Grafikkarten Sparte. Dafür ist natürlich der Preis deutlich besser.

Im Gegensatz zu der etwas teureren 8 GB VRAM Variante hat die RX 470 mit 4 GB eine Speicherbandbreite von 211 GB/s mit einem Interface von 256 Bit.

Somit liegt sie nur knapp unter den verbesserten Versionen und ist eine echte Überlegung für den kleinen Geldbeutel. Sie schaffte es, eine gute Leistung zu erzielen, die sich mit der 8 GB Version messen darf.

Chiptakt

Der Chiptakt der RX 470 scheint im Vergleich zu anderen Gaming-Grafikkarten recht gering. Doch der Boost hat es in sich.

Die RX 470 G1 Gaming hat, wie auch die normale RX 470, einen Basistakt von „nur“ 936 MHz. Doch durch den OC-Modus kann man bis zu 1230 MHz erreichen. Das ist etwas mehr, als die normale RX 470, die mit 1206 MHz trotzdem einen guten Boostwert hat.

Steckplatz / Anschlüsse

Mit 5 Anschlüssen liegt die RX 470 im normalen Standard. AMD setzt hier auch wieder auf eine starke DisplayPort Dominanz.

Neben dem Standard DVI und HMDI Anschlüssen sind bei der RX 470 gleich drei DisplayPort-Schnittstellen vorhanden. Diese sind Version 1.3 und 1.4. Somit können einige Monitore gleichzeitig auf sehr hohen Auflösungen laufen.

Durch den DisplayPort 1.4 ist es möglich, einen 4 K Monitor anzuschließen und somit ein Gaming-Erlebnis auf den höchsten Auflösungen zu genießen.

Kundenbewertungen
Die Kritiken von Nutzern, die die RX 470 im Internet bewertetet haben, fallen zu etwa 77 Prozent positiv aus. Das umfasst alle Bewertungen von 4 und 5 Sternen.

Hierbei wird als positiv hervorgehoben:

  • Kühlung
  • Leistung
  • Design

Besonders positiv wird hier, mal wieder, die Kühlung erwähnt. Obwohl die Lüfter hörbar seien, störe dies kaum. Dafür haben so gut wie alle Nutzer beschrieben, dass sie selbst bei hohen Leistungen und bei einem Gaming-Marathon keine Probleme mit Überhitzen haben.

Die Temperaturen halten sich im vernünftigen Rahmen. Weiterhin wird das Design mit den integrierten LED gelobt. Es sehe gut aus und nicht unnötig aufgetragen.

Außerdem ist die Leistung der RX 470 für viele Nutzer vollkommend ausreichend und zufriedenstellend. So kann zum Beispiel GTA V bei 1080p mit 60-75 Frames per Second genossen werden.

Trotz der vielen positiven Stimmen bewerten rund 16 Prozent alles Nutzer die Grafikkarte mit weniger als 3 Sternen.

Hier wird als Kritikpunkte genannt:

  • Leistung (für Video-Editor)
  • Hardwareprobleme

Neben vereinzelten defekten Geräten gab es vermehrt Probleme mit der HDMI-Schnittstelle. Dieser scheinen ab und zu einen Defekt zu haben und sorgen somit zu Abstürzen, oder ähnlichen Problemen. Dies kann aber umgangen werden, indem man auf den DVI-Port wechselt.

Zudem beschreibt ein Video-Editor die Leistung als ungenügend für seine Zwecke. Als Gaming-Grafikkarte ist die RX 470 trotzdem eine gute und günstige Wahl.

“FAQ”
Wie viel Watt benötigt mein Netzteil?

Es wird ein Netzteil von mindestens 500 Watt empfohlen.

Kann ich mehrere Monitore gleichzeitig anschließen?

Ja.

Ist 4K möglich?

Ja.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Gaming Grafikkarte kaufst

Was macht eine gute Grafikkarte aus?

Grafikkarten, vor allem Gaming-Grafikkarten, können relativ teuer sein. Deswegen sollte man vorab prüfen, ob das gewünschte Gerät auch den Ansprüchen der Spiele genügt. Um dir die Suche ein wenig zu erleichtern, haben wir ein paar der wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Preis-Leistung-Verhältnis

Neuere Grafikkarten werden oftmals in horrenden Preisklassen beworben. Doch warum ist das so und ist dies gerechtfertigt? Für Gaming-Grafikkarten gibt es allem in allem nur zwei große Anbieter: AMD und Nvidia. Die Diskussion, welcher Anbieter sich wohl besser um die Spieler kümmern würde, wettert schon seit gefühlten Ewigkeiten.

Eigentlich unterscheiden sich die beiden kaum, außer das AMD oftmals ein wenig günstiger ist und eher der Nachzügler ist, während Nvidia neue Technik und Leistung auf dem Markt bringt.

Doch warum sind Grafikkarten so teuer, wenn sie neu sind? Durch das thematische Monopol der beiden, kann der Preis willkürlich gewählt werden.

Obwohl es meist nur geringe Verbesserungen gibt, werden neue Gaming-Grafikkarten mit allen Mitteln der Kunst beworben. Sobald sie etwas älter werden, sinken die Preise meist drastisch, während die Leistung noch immer sehr gut ist.

Darum sollte man immer ein wenig warten, bevor man sich eine zu teure Karte kauft, die nach ein paar Monaten nur noch die Hälfte kosten würde.

Grafikkartenspeicher

„Je höher der VRAM, desto besser die Grafikkarte.“ Dies hört und man liest immer häufiger, ist aber nicht jedes Mal der Fall. Denn neben dem Speicher ist auch die Bandbreite sehr wichtig. Sie bestimmt, wie viel Leistung erbracht werden kann.

In vielen Gaming-Grafikkarten ist ein GDDR5 Speicher integriert. Doch seit 2015 nutzt Nvidia präferiert die verbesserte Version GDDR5X und verbessert somit die Bandbreite von 176 GB/s auf 320-448 GB/s.

Grafikkartenprozessor (GPU)

AMD und Nvidia verwenden unterschiedliche GPU-Architekturen. Trotz einiger Unterschiede sind beide eine vernünftige Wahl.

Für AMD und Nvidia ist es wichtig, sich in solchen technologischen von ihrem Gegenüber zu unterscheiden. Hierbei setzt AMD bei ihrer Radeon 400 Serie auf eine Polaris Architektur, während Nvidia bei der GeForce 10er Serie eher auf eine Pascal Architektur baut. Genauere Informationen zu beiden kannst du auf den jeweiligen Websites nachlesen.

Welche Grafikkarte brauche ich für 4K-Gaming?

Um eine Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln zu erreichen, muss eine Grafikkarte ein paar Voraussetzungen erfüllen. Zu Beginn benötigt man einen Monitor, der die 3840 x 2160 Pixel Auflösung unterstützt. Doch das ist nur der Beginn. Um diese Auflösung mit einer Bildwiederholrate von 60 Hz zu erreichen, benötigt man den richtigen Anschluss an der Grafikkarte.

Das bedeutet, dass mindestens ein HDMI 2.0 oder DisplayPort 1.2 Anschluss integriert sein muss. Bisher setzt aber nur Nvidia auf HDMI 2.0 und DisplayPort 1.2. AMD verwendet noch die etwas ältere Variante des HDMI-Anschlusses und kann somit nur via DisplayPort eine 4K Auflösung anbieten.

Was kosten Gaming-Grafikkarten?

Laut verschiedener Technik-Websites, die Test durchgeführt haben, liegen aktuelle gute Gaming-Grafikkarten zwischen 150 und 350 Euro. Wie oben schon beschrieben, sind die neueren Generation um einiges teurer, als ältere Geräte. Oftmals reichen aber auch schon ältere Modelle und Generationen aus, um eine gute Leistung bei aktuellen Spielen zu erbringen.

Wann sollte man seine Gaming-Grafikkarte erneuern?

Mit neuen Spielen kommen auch neue Anforderungen. Ältere Generationen kommen ab und zu nicht mehr hinterher.

Viele Spieler kenne es: Ein neues Spiel wird veröffentlicht und es hat zu hohe Ansprüche für die eigene Hardware. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Die Spiele auf schlechten Grafikstufen und geringe Frames per Second spielen.
  2. Eine neue Grafikkarte einbauen.

Sobald aktuelle Spiele mit einer schlechten Leistung gespielt werden müssen, oder die Grafikkarte durch Überlastung überhitzt, kann man über ein Upgrade nachdenken. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, aber sobald die Performance zu schlecht wird, sollte ein neues Gerät her.

Entscheidung: Welche Arten von Gaming Grafikkarten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wie bei den Grafikkarten für den „kommerziellen“ Gebrauch, gibt es auch für den Gamingbereich zwei große Hersteller, die den Markt dominieren:

  • Gaming Grafikkarte von Nvidia
  • Gaming Grafikkarte von AMD

Zusätzlich lassen sich diese in folgende Unterkategorien einteilen:

  • High-End
  • Mittelklasse
  • Unterklasse

Die unterschiedlichen Hersteller liefern ihre Grafikkarten mit zusätzlichen Features und kostenlosen Apps aus. Für welchen Anbieter du dich entscheidest, ist hierbei Geschmacksache und für manche sogar eine Glaubensfrage. Im folgenden Abschnitt stellen wir die zwei Markführer gegenüber und gehen auf die jeweiligen Vorteile und Nachteile genauer ein.

Was steht hinter einer Nvidia Grafikkarte und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Im Bereich Gaming und Grafik ist Nvidia eines der bekanntesten Unternehmen. Nvidia wurde im Jahr 1993 gegründet und produziert seitdem Grafikkarten und Grafikchips. Sie haben den GPU (Graphic Processing Unit) als erster Hersteller auf den Markt gebracht.

Hauptsächlich liegt der Fokus auf Desktop-Grafikkarten. Jedoch gibt es andere Variationen von Grafikchips, die für Notebooks (GeForce Go) und sogar für Mobiltelefone (GoForce) geeignet sind.

Außerdem findest du diese Grafiklösungen auch in der Welt der Spielkonsolen. Zum Beispiel wurde in der Sony Playstation 3 ebenfalls eine Nvidia Grafikkarte verbaut.

Vorteile

  • Shadow Play
  • Unterstützt 3D Spiele

Nachteile

  • Relativ teurer

Unter Gamern sind Nvidia Grafikkarten und Chips generell sehr beliebt. Diese überzeugen mit einer guten Leistung und zusätzlichen Features, wie dem „Shadow Play“. Dieses erlaubt dir gleichzeitig zu zocken und dein Gameplay auf Video aufzuzeichnen.

Mit einer AMD Grafikkarte ist das auch möglich. Allerdings verfügt Nvidia dafür eine eigene Software und vereinfacht somit den Konfigurationsaufwand erheblich.

Wenn du dich dafür entscheidest, deine Spiele in 3D zu spielen, dann solltest du ebenfalls zu Nvidia greifen. Diese haben bereits die nötige Software dafür direkt im Treiber installiert. Bei AMD musst du diese Software erst dazukaufen.

Beachte: Wenn du Spiele in 3D spielen willst, dann muss dein Bildschirm dafür kompatibel sein.

Ein weiterer Grund der für Nvidia steht, ist die geringe Hitzebildung, da die Transistordichte bei diesen Grafikkarten geringer ist. Somit wird pro Chipfläche weniger Hitze produziert.

Was steht hinter einer AMD Grafikkarte und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Das Unternehmen AMD gibt es bereits seit 1969. Ursprünglich produzierten sie integrierte Schaltkreise. Im Jahr 2006 kaufte AMD das Unternehmen ATI Technologies auf und stellt seitdem eigene Grafikkarten und Bausteine für diese Grafikchips her.

AMD Grafiklösungen sind im Durchschnitt günstiger als die von Nvidia. Grund dafür ist, dass AMD verschiedene Technologieunternehmen aufgekauft hat. So können sie Kosten sparen, indem sie sich wichtige Teile selbst zuliefern und herstellen.

Ähnlich wie Nvidia bietet auch AMD unterschiedliche Grafikkarten und Chips an. Die Karten, die sich für das Zocken besonders gut eignen, heißen AMD Radeon. Eine Klasse darüber gibt es die AMD FirePro Serie, welche im professionellen Bereich zum Einsatz kommt.

Die Grafikkarten von AMD findest du ebenfalls in einigen Spielkonsolen wieder. Zum Beispiel setzt die Sony Playstation 4 und die Xbox One S auf Grafiklösungen von AMD.

Vorteile

  • Mehrere Monitore zu Einem koppeln
  • Super Preis-Leistungsverhältnis

Nachteile

  • Für Videoaufnahme wird eine Zusatzsoftware benötigt
  • Externe Tools für 3D Wiedergabe nötig

Bei AMD funktioniert das Aufnehmen von Videos während dem Zocken ähnlich. Allerdings benötigst du hierfür ein paar Klicks mehr und musst eine zusätzliche Software installieren.

Eine weitere Möglichkeit mit AMD Grafikkarten, ist das Zusammenkoppeln von mehreren Monitoren zu einem großen Monitor. So kannst du drei Bildschirme nebeneinander zusammenschließen und ein erweitertes horizontales Blickfeld erzeugen.

Im Schnitt bekommst du bei AMD mehr Grafikkarte für weniger Geld beziehungsweise mehr FPS (Frames per Second) für weniger Geld. Vorteile und Nachteile haben beide Karten. Es kommt darauf an, welche Anforderungen du an deine Karte setzt.

Ob du dich für eine Nvidia GeForce oder eine AMD Radeon Grafikkarte entscheidest ist eine Frage des Geschmackes und auch eine Frage des Zugehörigkeitsgefühls.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Gaming Grafikkarten vergleichen und bewerten

Beim Vergleich von Gaming Grafikkarten gibt es immer viele verschiedene und verwirrende Daten. Welche dafür für dich wichtig sind und wie du sie vergleichst, soll folgender Absatz für dich klären.

Zusammenfassend handelt es sich hier um:

  • Speicherart
  • Chiptakt
  • Festplattengröße
  • Steckplatz
  • VGA/ DVI/ HDMI/ DisplayPort
  • 4K Auflösung

Im nachfolgenden Teil kannst du sehen, wie diese Kriterien zu beachten und für dich optimal sind.

Speicherart

Die sogenannte Graphics Double Data Rate (GDDR) ist eine weitere Bezeichnung für einen DDR-Arbeitsspeicher. Diese werden als Standard für den Arbeitsspeicher in PCs verwendet.

Der GDDR lässt sich in folgende Typen unterteilen:

GDDR

Dieser Typ ist die erste Generation und ist mit einer Taktrate von 166 – 400 MHz der leistungsschwächste Arbeitsspeicher.

GDDR2

GDDR2 ist eine wenig genutzte Weiterentwicklung der GDDR. Durch eine hohe Wärmeentwicklung bei hohen Frequenzen hat er selten Verwendung gefunden.

Trotzdem ist in ein paar Grafikkarten implementiert worden, wie zum Beispiel der GeForce FX 5800 Ultra. Obwohl hier eine maximale Taktfrequenz von 500 MHz möglich ist, benutzten die meisten Hersteller eher eine Taktfrequenz unter 400 MHz.

GDDR3

Nicht nur in Sonys PlayStation 3, sondern auch in der Xbox 360 von Microsoft ist dieser Typ zu finden. Der GDDR3 wurde optimiert, um hohe Speichertakte zu verarbeiten und kann mit seinen 700 – 1300 MHz einen Datendurchsatz von 83,2 GB/s anbieten.

GDDR4

Durch eine Verdopplung des Prefetch kann dieser Typ eine deutlich höhere Frequenz darbieten. Mit Frequenzen über 1 GHz sticht er seine Vorgänger zu Beginn deutlich aus.

Doch obwohl GDDR4 in einigen Grafikkarten, wie zum Beispiel der Radeon HD 3870, verwendet wird, konnte er sich nur schlecht auf dem Markt durchsetzen. Sein Vorgänger erreichte nämlich bald ähnliche Taktfrequenzen und überbot ihn somit durch günstigere Angebote.

GDDR5

Der momentan noch am meisten auf dem Markt zu findende Typ ist zwischen 512 Mbit – 8 Gbit erhältlich.

Durch Taktfrequenzen bis zu 4 GHz, kann man eine Transferrate von bis zu 8GT/s erreichen. Neben Grafikkarten, wie die ATI Radeon HD 4870, verwendet aber auch die PlayStation 4 von Sony diesen Speicher. Große Firmen produzieren diese Speicher inzwischen in Massenanfertigungen.

GDDR5X

Als neustes Modell wurde der GDDR5X mit der GeForce GTX 1080 im letzten Jahr eingeführt. Geplante Transferraten liegen bei bis zu 448 GB/s und würden somit eine deutlich stärkere Leistung als der GDDR5 bieten. Für ein optimales Spielerlebnis ist dieses Modell zu empfehlen.

Chiptakt

Der Chiptakt gibt an, wie viele Wiederholung pro Sekunde möglich sind. Das ist relativ wichtig, da somit automatisch die Leitung verbessert wird. Bei einem Takt von 1000MHz haben wir somit 1 Milliarde Wiederholungen.

Oftmals kann man den Chiptakt auch erhöhen. Dies nennt man Übertakten (Overclocking = OC). Bei Spielen kann die oft bis zu 10% verbesserter Leistung führen, wenn nicht sogar mehr. Hierbei sollte für eine gute Ingame Perfomance besonders Wert gelegt werden!

!ACHTUNG! Da sich durch eine Übertaktung auch die Hitzebildung erhöht. Sei somit im vornherein sicher, dass dein PC und die Systemelemente genügen gekühlt sind und nicht Überhitzen können. Dies kann zu Systemfehlern und Abstürzen führen, die nicht nur der Hardware, sondern auch der Software schaden können.

Festplattengröße

Die Festplattengröße wird auch alternativ als Video Random Access Memory (VRAM) genannt. Obwohl der ursprüngliche VRAM durch verbesserte Technologien verdrängt wurde, wird der Speicher einer Grafikkarte oft noch als VRAM bezeichnet.

Durch die RAM oder auch VRAM kann man eine gute Klassifizierung einer Grafikkarte erreichen. Bei Größen von 16 GB RAM, wie es in der GeForce Titan X zu finden ist, kann man definitiv von einer „High-End“ Karte sprechen.

Aber auch die GeForce Dual-GTX1060 von Nvidia, die einen RAM von 6 GB hat, zählt noch zu den „High-End“ Produkten.

Mittelklasse Grafikkarten verwenden meist 2 bis 4 GB RAM. Obwohl es noch vereinzelte 4 GB „High-End“ Karten gibt, lässt sich die Mehrheit etwas geringer einstufen. Oftmals genügen 2 – 4 GB für den normalen Gebrauch.

Die Asus GeForce GTX660 und Gigabyte GeForce GTX 1050 Ti sind zwei gute Beispiele für die Mittelklasse.

Alle Karten, die unter 2 GB RAM haben, werden zu den Unterklassen gezählt. Obwohl sie oft eine einigermaßen passable Leistung erbringen, können sie vor allem bei aktuellen Programmen nicht mehr überzeugen.

Für einen normalen PC ist eine Unterklasse somit noch in Ordnung, obwohl viele davon abraten würden. Die Gigabyte GTX 660 zählt zu diesen Geräten. Der große Vorteil hierbei liegt natürlich am Preis. Mit nur ca. 100 € ist die GTX 660 mit eine der günstigsten Karten.

Für den Gaming Bereich sind die aktuelleren Modelle zu empfehlen, also „High-End“. Andere Modelle reichen zwar meist aus, könnten aber bei aktuellen Spielen Probleme haben. Unterklasse Grafikkarten sind zum Spielen eher ungeeignet.

Gaming-pc-Grafikkarte

Bei einem Computer ist die Grafikkarte für die Berechnung der Informationen, die auf dem Bildschirm ausgegeben werden zuständig. Wird ein Programm ausgeführt, berechnet der Prozessor die Bild-Daten und leitet diese anschließend an die Grafikkarte weiter. (Foto: rwindr / pixabay.com)

Steckplatz

Nachdem Modelle wie ISA und AGP der Vergangenheit angehören, ist auch PCI vom Markt verdrängt worden. Das neuere Modell PCI-Express ist heutzutage in so gut wie allen Geräten vorhanden.

Der PCIe schaffte es, den vorherigen Standard PCI zu dominieren, da dieses Modell nun eine seriell realisierte Datenübertragung bietet. Sein Vorgänger hatte hingegen nur eine parallele Datenübertragung.

Seit 2012 gibt es den PCI-Express 3.0. Dieses Modell wird noch als Standard genutzt. Allgemein ist bei einem Vergleich darauf zu achten, welche Version des PCIe verwendet wird und die Zahl der Lanes.

Je höher die Version und die Anzahl der Lanes ist, desto besser Bandbreite und Übertragungsgeschwindigkeit.

Um dies einmal zu verdeutlichen: eine PCIe mit nur einem Lane erreicht eine Geschwindigkeit von 985 MB/s.

Mit 8 Lanes liegt der Datentransfer bei 7877 MB/s. Als extremes Beispiel gilt eine PCIe x32, also mit 32 Lanes. Hierbei ist eine Geschwindigkeit von 31508 MB/s möglich.

Dieses Jahr soll eine weitere Generation auf den Markt kommen. Der PCIe 4.0 soll einen Datentransfer von 1969 MB/s pro Lane ermöglichen. Bis diese erscheint, sollte der PCIe 3.0 aber auf jeden Fall vorhanden sein.

VGA/ DVI/ HDMI und DisplayPort

Wie oben bereits beschrieben wurde, handelt es sich hier um verschieden Anschlüsse. Diese bieten gewisse Vor- und Nachteile.

Der erste Standard (VGA) ist inzwischen sehr veraltet und wird bei modernen Grafikkarten gar nicht mehr verbaut. Falls man dennoch einen VGA-Anschluss hat, ist eine Kabellänge von unter zwei Metern zu raten, da sonst ein zu hoher Qualitätsverlust auftreten kann. Nebenbei darf das Kabel bei DVI bis zu 10 Meter lang sein, bevor es zu einem größeren Qualitätsverlust führt.

Wie schon oben aufgelistet, differenziert sich der DVI-Anschluss in drei verschiedene Normen. Durch die bessere Bitstromübertragung bietet er eine bessere Auflösung und kann bis zu einer Auflösung bis 1920 x 1200 problemlos verwendbar.

Die drei Normen sind DVI-D, DVI-A und DVI-I. DVI-D kann nur digitale Signale übertragen und lässt sich mit einem Adapter auch nach HDMI konvertieren.

Der DVI-A Anschluss überträgt hingegen nur analoge Signale und wird somit eigentlich nur als VGA-Adapter verwendet. DVI-I kombiniert diese beiden und kann sowohl analoge, als auch digitale Signal übermitteln.

DVI-Anschlüsse sind in modernen Grafikkarten meist vorhanden. Neben DVI-Anschlüssen sind aber oftmals noch weitere Anschlüsse integriert:

Der abwärtskompatible Nachfolger HDMI ist, ähnlich wie DVI, eigentlich immer an einer guten Grafikkarte zu finden. Doch auch hier nochmal die Warnung, dass es verschiedene Typen an HDMI-Anschlüssen gibt, die neben unterschiedlichen Bandbreiten auch andere Stecker haben.

DisplayPort, auch als Standard zu definieren, sollte immer integriert sein. Die Möglichkeit, Auflösungen bei 2560 x 1600 mit einer 10 Bit Farbtiefe zu übertragen, hebt ihn von seinen Vorgängern ab. Auch der Zusatzkanal für externe Geräte, wie zum Beispiel Mikrofone und Kameras, ist ein großer Vorteil dieses Anschlusses.

Für genauere Informationen der jeweiligen Anschlüsse, lies dir doch einfach die Auflistung etwas weiter oben durch.

Hoffentlich konnten viele deiner Fragen geklärt werden und das Wirrwarr an technischen Daten ist etwas verständlicher werden. Jetzt weißt du, welche Daten und Attribute eine Grafikkarte der Mittelklasse, bzw. der „High-End“-Klasse, beinhalten sollte dem Kauf steht nun nichts mehr im Wege.

4K Auflösung

Wie schon zuvor beschrieben, werden einige Faktoren benötigt, um eine 4K Auflösung zu erreichen.

Neben dem richtigen Monitor muss auch der Anschluss der Grafikkarte diese Auflösung zulassen. Dafür gibt es den HDMI 2.0 und den DisplayPort 1.2. Beide sind in der Lage, eine Auflösung von 4K (3840 x 2160) darzustellen. Doch aufgepasst, da AMD den HDMI 2.0 Anschluss noch nicht, bzw. selten verwendet. Dafür nutzt Nvidia beide und kann somit eine sichere 4K Auflösung garantieren.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Gaming Grafikkarte

Gaming Grafikkarten vs. Gaming-Grafikchips

Eher Grafikkarte oder einen integrierten Grafikchip? Beide Möglichkeiten stehen für Notebook-Nutzer zur Verfügung. In jedem modernen Notebook ist eine recht vernünftiger Grafikchip integriert. Dieser genügt auch vollkommen für den täglichen Gebrauch. Aber wir wollen ja spielen.

Teure Notebook Modelle bieten meist eine recht gute Generation von Nvidia oder AMD Chips. Diese sind meistens ausreichend, um Spiele auf der mittleren oder guten Grafikstufe zu genießen. Um ein perfektes Spielerlebnis zu bekommen, muss aber meist eine externe Grafikkarte her.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/treiber-tuning-mehr-leistung-fuer-die-grafikkarte-a-709841.html


[2] http://www.grafikkarten-rangliste.org/meilensteine-in-der-entwicklung-moderner-grafikkarten.html

Bildquelle: Pixabay.com / JacekAbramowicz

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Marie

Veröffentlicht von Marie

Marie studiert zurzeit Wirtschaft in Magdeburg und bezeichnet sich selbst als größter Fan der Digitalisierung und des Internets. In ihrer Freizeit geht sie vor allem der Hobby-Knipserei und dem Sport im Freien nach.

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