Willkommen bei unserem großen Gehäuselüfter Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Gehäuselüfter. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Gehäuselüfter zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Gehäuselüfter kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Gehäuselüfter sind eine wichtige Komponente deines Gaming PCs, denn bei Überhitzung kann dein Computer einfrieren oder abstürzen und dabei dauerhafte Schäden davontragen.
  • Indem man zwei Gehäuselüfter installiert erzeugt man einen Luftstrom, der die Warme Luft, welche von den Bauteilen des Computers abgeht, nach außen bringt und somit für kühle und frische Luft im Rechner sorgt.
  • Eines der wichtigsten Kriterien ist die Geräuschbildung, denn ein lauter Lüfter stört auf dauer sehr. Aus diesem Grund gibt es heutzutage besonders leise Gehäuselüfter, sogenannte „silent fans“.

Gehäuselüfter Test: Das Ranking

Platz 1: Noctua NF-A8 PWM 80mm Lüfter

Platz 2: Be Quiet BL067 Gehäuselüfter schwarz

Platz 3: Nanoxia 200300270 Deep Silence 120 – 1300 Lüfter

Platz 4: Be Quiet. Pure Wings 2 Gehäuselüfter 120 mm schwarz

Platz 5: Noctua NH-U14S CPU-Kühler – 140mm

Platz 6: Sunon Lüfter 40x40x20mm HA40201V4-999

Platz 7: Noctua NF-F12 industrialPPC-3000 PWM

Platz 8: ARCTIC F12-120 mm Standard Gehäuselüfter

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Gehäuselüfter kaufst

Was ist ein Gehäuselüfter und wozu brauche ich ihn?

In einem Computer befinden sich verschiedene Komponenten, wie Prozessor, Netzteil, Grafikkarte usw., welche alle essentiell für einen funktionierenden Rechner sind. Jeder dieser Teile produziert beim Betrieb eine Menge Energie in Form von Wärme.

Je nach Leistungsstärke erzeugen sie verschieden hohe Temperaturen und sorgen insgesamt für eine enorme Hitze im Tower, vor allem in High-End Gaming Modellen. Aus diesem Grund ist an den Elementen selbst jeweils ein Kühlsystem angebracht, welche die Temperatur desjenigen reguliert.

Im Gehäuse sammelt sich die abgestrahlte Wärme der Einzelteile, und an diesem Punkt kommen Gehäuselüfter ins Spiel. Werden die Ventilatoren richtig angebracht, entsteht ein Luftstrom, der jegliche Wärme aus dem Gehäuse hinausverfrachtet und somit für eine angemessene Temperatur im Rechner sorgt.

Eine gute Temperaturregulierung darfst du nicht missachten, denn Hitze sorgt dafür, dass dein Computer regelmäßig einfriert oder gar abstürzt, bis das Wärmeproblem gelöst ist. Dieses kann auf Dauer Schäden an den PC-Komponenten, bis hin zum kompletten Defekt des Computers, erzeugen.

Gehäuselüfter

Quelle: Pixabay.com

Welche Temperaturen sind normal?

Mithilfe verschiedener Tools oder Softwares kannst du die Temperaturen in deinen Elementen abmessen. Dabei musst du bei jedem Bauteil die entsprechende Überhitzungsgrenze beachten: Ein Prozessor verträgt Temperaturen bis zu 50 Grad, wird dein PC Wärmer, schützt sich der CPU, indem er die Leistung drosselt, und somit deinen Computer langsamer arbeiten lässt.

Die Grafikkarte ist etwas resistenter, sollte aber bei normaler Benutzung nicht über 50 Grad bekommen. Bei leistungsstarken Spielen verkraftet sie bis zu 80 Grad. Das Mainboard leidet bereits über 40 Grad unter Schäden, die die Langlebigkeit verringern. Die Festplatte fängt bei 50 Grad an, zu magnetisieren, wodurch die Daten verloren gehen können.

Bauteil Überhitzungsgrenze
Prozessor 50 Grad
Grafikkarte 50-80 Grad
Mainboard 40 Grad
Festplatte 50 Grad

Wie viele Lüfter sind notwendig?

Standardmäßig solltest du zwei Lüfter am Gehäuse anbringen: Einen unten Vorne, um die kühle Luft von draußen anzusaugen und einen oben hinten, um die warme Luft nach außen zu bringen. Auf diese Weise entsteht ein Luftzug, der weitgehend alle Komponenten im Rechner mit kühler Luft versorgt.

Dieses System ist selbst für high End Geräte ausreichend, aber wenn du besonders sicher gehen möchtest kannst du noch an der Decke des Computers einen Ventilator einbauen. Mehr als drei Lüfter sind absolut nicht notwendig.

Wie schließe ich die PC Kühlung an?

Als erstes musst du dir deinen Lüfter ankucken – wie sieht der Stecker aus? Entweder du hast einen kleinen Stecker mit drei Pins, oder einen großen.

Der Unterschied besteht darin, dass der kleine Stecker an das Mainboard angesteckt wird und somit die Möglichkeit besteht, durch Software die Temperatur zu regulieren. Der große Stecker wird am Netzteil angebracht und somit bloß mit Strom versorgt, wodurch keine Daten an den Rechner übertragen werden können.

Gibt es Alternativen zur Kühlung meines Computers?

Dein Spielgerät wird natürlich auch von der Umgebung beeinflusst, weswegen Überhitzungen vor allem in den Sommermonaten ein großes Problem darstellen. Deshalb kommt es nicht nur dir, sondern auch dem Rechner zugute, wenn deine Räumlichkeiten unter 30 Grad vorweisen.

Sich selbst kühlt man ja nicht ungerne mit einem kräftigen Zimmerventilator, da kann einem schnell die Fragen in den Sinn kommen„kann ich damit auch meinen PC kühlen?“. Die Antwort ist tatsächlich „Ja“. Von einer Dauerlösung kann man hier nicht sprechen, auch das Verzichten auf ein Gehäusekühlsystem ist dadurch nicht möglich.

Aber im Akutfall, sollte dir zum Beispiel ein Lüfter ausfallen, oder ist heute ein rekordverdächtig heißer Tag, kannst du deinen Computer mit einem Zimmerventilator betreiben. Hierbei kommt es natürlich auch auf die Leistung des Zimmerventilators an – aber im Normalfall sollte ein großer Ventilator mindestens genausoviel Luftvolumen bewegen wie ein paar kleine Gehäuselüfter.

Wenn du diese Methode ausprobieren möchtest musst du bloß beachten, dass du die Gehäuseplatten abnimmst, damit der Luftstrom auch tatsächlich über alle Komponenten durchgehen kann. Zudem sollte der Ventilator nicht in die Gegenrichtung eines Gehäuselüfters arbeiten, im Zweifelsfall kannst du den PC-Ventilator einfach abstecken.

Im Fall der Fälle kannst du deinen Gaming PC provisorisch mit einem Zimmerventilator kühlen.

Alles was Luftstrom erzeugt sollte zur Computerkühlung verwendbar sein. Anderswertige Ideen wie Kühl Akkus am Gehäuse würden nicht funktionieren, weil das Gehäuse vom Innenleben sehr gut isoliert ist. Das einzige, was Kühl Akkus ausrichten würden, wären Wasserflecken vom Kondensieren.

Wie viel kostet ein Kühlsystem?

Gute Durchlüftung bedeutet nicht, dass du dafür viel Geld in die Hand nehmen musst. Ganz und gar nicht! Es gibt zwar verschiedene Preisklassen, aber trotzdem beschränkt sich die Preisspanne auf knappe vier bis 12 Euro. Einen guten Ventilator bekommst du um knapp acht Euro.

Wenn du nun zwei Lüfter an dein Gehäuse schraubst, kostet dir das gerade mal 16 Euro. Das Geld ist es mehr als wert und dein PC wird es dir danken.

Wo kann ich Rechnerventilatoren kaufen?

In den meisten Elektronik oder Technik Geschäften findest du ein paar Gehäuselüfter. Bei den Großmarken Saturn und Mediamarkt ist die Auswahl jedoch sehr beschränkt auf ein oder zwei Modelle und Libro hat diese gar nicht im Sortiment.

Eine gute Wahl ist Cyberport, hier hast du die Möglichkeit aus dem ganzen Online-Sortiment zu wählen und dir dein Produkt anschließend an deine Filiale liefern zu lassen. Dies bietet dir Vorteil von Online Shopping und gleichzeitig Betreuung der Angestellten bei Problemen. Ansonsten bleiben die üblichen Online Portale wie amazon.de und ebay.de.

Entscheidung: Welche Arten von Gehäuselüftern gibt es und welcher ist der richtige für dich?

Eines ist klar. Gehäuselüfter sind essentiell, damit dein PC kühl und damit auch leistungsfähig bleibt. Doch welche der vielen PC Lüfter der vielen Hersteller oder welches Modell genau ist für dich am besten geeignet? Grundsätzlich gibt es diese gängigen Modelle von Gehäuselüftern:

  • 80 mm Gehäuselüfter
  • 120 bis 140 mm Gehäuselüfter
  • 200 mm Gehäuselüfter

Außerdem ist noch zu beachten, dass es zwei verschiedene Anschlussarten von PC Lüftern gibt. Der Unterschied zwischen diesen zwei Anschlüssen liegt lediglich in der Art und Weise wie die Drehungszahl der Lüfter gesteuert werden kann.

3-Pin-Lüfter Anschlüsse werden über die Anpassung der Spannung, die dem Lüfter vom Mainboard gegeben wird, gesteuert. Das bringt den Nachteil mit sich, dass Lüfter mit integrierten LEDs bei niedrigerer Drehzahl auch weniger Strom für die LEDs zur Verfügung haben und somit nicht so hell leuchten.

4-Pin-Lüfter Anschlüsse: Der vierte Pin ist einschließlich für die Steuerung der Drehzahl eingebaut. Somit kann das Problem, das die 3-Pin-Lüfter mit sich bringen, vermieden werden.

Im folgenden Abschnitt werden die Unterschiede der verschiedenen Lüftermodelle näher beleuchtet, damit du abwägen kannst welches Modell für deinen PC am besten geeignet ist. Zusätzlich werden auch die Vorteile und Nachteile der einzelnen Gehäuselüfter beschrieben.

Was zeichnet 80 mm Gehäuselüfter aus und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Der größte Vorteil dieser Lüftergröße ist ihre Kompaktheit. Somit ist dieser Lüfter besonders für kleinere PC Gehäuse aber auch für flache Server-Gehäuse gut geeignet. Die Größe dieses Modells bringt aber auch ihre Nachteile mit sich: Der Lüfter muss sich, um einen guten Luftdurchsatz zu erreichen, sehr oft pro Minute drehen (RPM) und ist somit relativ laut.

Außerdem ist zu beachten, dass 80 mm PC Lüfter nicht in jedes Gehäuse passen. Hier sollte einfach beachtet werden, ob das eigene PC-Gehäuse die entsprechenden Bohrungen hat um diese Lüfter-Größe zu montieren. Diese Bohrungen sind in einem Viereck angeordnet und sollten in der Breite in etwa 80 mm voneinander entfernt sein.

Vorteile
  • Kompakt
  • Hoher Airflow bei hoher Drehzahl
Nachteile
  • Sehr laut bei hoher Drehzahl

Was zeichnet 120 bis 140 mm Gehäuselüfter aus und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

120mm und 140mm werden hier in einer Kategorie zusammengefasst, da sie nicht sehr viel unterscheidet aufgrund der sehr ähnlichen Größen. 120mm Lüfter haben grundsätzlich die gängigste Größe aller PC Lüfter und passen somit in fast alle gängigen PC Gehäuse. Außerdem finden sie oft Verwendung bei CPU Kühlern.

Bei CPU Luftkühlern kommen auch sehr oft 140 mm Lüfter zum Einsatz, da auf den Kühlerblöcken meistens nur ein bis zwei Lüfter Platz finden. Bei CPU Wasserkühler auf den Radiatoren werden jedoch meist mehrere 120 mm Lüfter verbaut, um einen maximalen Luftdurchsatz zu erreichen.

120 mm und 140 mm Lüfter bieten den Vorteil, dass sie die Kompaktheit und den hohen Luftdurchsatz größerer Lüftermodelle vereinen. Sie bieten also den optimalen Kompromiss zwischen Airflow und Größe. Somit können leicht mehrere Lüfter dieser Modelle an CPU Kühlern oder im PC Gehäuse verbaut werden, um den Airflow zu maximieren.

Vorteile
  • Kompakt
  • Hoher Airflow
  • Relativ leise
Nachteile
  • Etwas lauter bei maximaler Drehzahl

Was zeichnet 200 mm Gehäuselüfter aus und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

200 mm Gehäuselüfter sind die größten Modelle im Bereich der PC Lüfter. Somit passen sie nicht mehr in jedes handelsübliche PC Gehäuse. Allerdings bieten viele Gehäuse die Möglichkeit, die Montage eines 200 mm Lüfters an der Vorderseite, um so viel Luft wie möglich in das Gehäuse zu befördern um die Komponenten maximal zu kühlen.

Computer-Lüfter dieser Größe bieten den entscheidenden Vorteil, einen sehr hohen Luftdurchsatz bei geringer Lautstärke zu erreichen, da sich der Lüfter aufgrund seiner Größe nicht besonders schnell drehen muss um einen hohen Airflow zu erzeugen.

Vorteile
  • Sehr hoher Airflow
  • Sehr leise
Nachteile
  • Relativ groß
  • Passt nicht in jedes PC Gehäuse

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Gehäuselüfter vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Gehäuselüfter gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für einen passenden Gehäuselüfter zu entscheiden.

Zusammgefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Größe
  • Leistung
  • Geräuschbildung
  • Preis

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist einen Gehäuselüfter unter diesen Gesichtspunkten zu erwerben oder eben nicht.

Größe

Die Größe der Ventilatoren spielt eine große Rolle betreffend der gesamten Lüftungsleistung. Umso größer der Durchmesser der Rotorblätter, desto weniger Umdrehungen sind nötig, um eine große Leistung zu erzielen. Die gängigsten Maße hier sind 80, 120 und 140 Millimeter.

Trotzdem darfst du nicht einfach zum 140 Millimeter Modell greifen, bevor du nicht überprüft hast, wieviel Raum dir dein Gehäuse bietet. Wenn der Platz begrenzt ist, was besonders oft an der Rückseite des Towers der Fall ist, kannst du dir mit den kleinen 80 Millimeter Lüftern aushelfen. Hier ist es auch sinnvoll, mehrere Lüfter zu stapeln, um maximale Luftdurchfuhr zu gewährleisten.

Gehäuselüfter

Je größer der Gehäuselüfter ist, umso höher ist die Lüftungsleistung. Allerdings sollte auch der Platz im Rechner vorhanden sein.

Leistung

Die Einheit UPM steht für „Umdrehungen pro Minute“ und gibt – wie der Name bereits vermuten lässt – an, wie schnell sich die Rotorblätter um die eigene Achse drehen. Logischerweise bedeutet eine höhere Zahl eine dementsprechend größere Luftbewegung.

Allerdings ist dieser Wert auch direkt proportional zu dem dabei entstehenden Lärm. Moderne, teure Modelle haben meist ausgefinkelte Rotorblatt-Designs, die selbst bei schneller Bewegung leise bleiben, während günstige Lüfter hingegen im Normalfall bei viel UPM eine hohe Geräuschkulisse aufweisen.

Eine wesentlich akkuratere Einheit sind Kubikmeter pro Stunde, abgekürzt mit m³/h. Das bedeutet nichts weiter als Luftumsatz. Hier fließen viele Eigenschaften zusammen, wie etwa Größe, UPM, Design der Blätter und Materialien. Im Endeffekt ist dies die wichtigste Einheit, um die Leistung deines Lüfters zu erörtern.

Geräuschbildung

Der vermutlich wichtigste Aspekt – noch vor der Leistung – ist das Thema der Geräuschkulisse. Durch Luftaufwirbeln und Reibung im Kugellager der Ventilatoren kommt es unvermeidbar zu einer gewissen Lärmbildung, welche im Negativfall so stark ausfällt, dass sie nicht nur beim Zocken, sondern auch im Normalgebrauch des Rechners äußerst störend empfunden wird.

Die heutigen Technologien spezialisieren sich auf dieses Gebiet und bringen besonders Geräuschhemmende Designs auf den Markt. Angegeben wird der Lärm in Dezibel – kurz dB. Um dich an den Zahlen orientieren zu können gibt es hier eine Tabelle für dich.

Lautstärke Empfindung
Unter 20 dB Sehr leise
20-25 dB Leise
25-30 dB Deutlich hörbar
Über 30 dB Sehr laut

Preis

Wie im Ratgeber bereits erwähnt spielt natürlich der Preis, vor allem das Preis-Leistungsverhältnis eine große Rolle. Legst du keinen besonderen Wert auch die Lautstärke und zockst auf einem nicht allzu Leistungsstarken PC, wirst du schon mit fünf bis zehn Euro pro Lüfter gut auskommen.

Hast du einen richtigen Zocker-PC sind Modelle von zehn bis 18 Euro komplett ausreichend. High End Gehäuselüfter über 18 Euro sind dann sinnvoll, wenn du einen High End Zocker Computer zuhause hast, oder wenn du besonders viel Wert auf Stille legst. Selbst die höchste Preisklasse ist äußerst leistbar, also gönn deinem Rechner frische Luft.

Lüfter-Design

Wenn du auf Extravaganz stehst: Werte deinen PC mit einem stilvollen Lüfter auf! (Foto: moses/ pixabay.com)

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Gehäuselüfter

Wie Präzise sind die angegebenen Lautstärken?

Jeder Hersteller hat eine andere Methode des Dezibel Abmessens – deshalb können zwei Produkte, bei dessen die Firma eine maximale Geräuschkulisse von 25 dB angegeben wurde, unterschiedlich Lärm produzieren. Aus diesem Grund solltest du diese Zahlen bloß als ungefähre Leitzahl sehen.

Was tun, wenn ich merke, dass mein Rechner überhitzt?

Wenn du merkst, dass dein PC zu heiß läuft, in etwa wenn du das Gehäuse anfasst, oder dir gar der Rechner abstürzt, gibt es einige Maßnahmen, die du sofort ergreifen kannst. Der wichtigste Punkt ist ein besonders gern ignoriertes Thema, die Reinigung.

Oftmals nicht ernst genommen führt eine unsachgemäße Säuberung sehr oft zu Hitzestau und Schäden der Rechnerkomponenten. Prinzipiell sollte dies öfters durchgeführt werden, in etwa alle zwei Monate, kann aber sehr einfach vergessen oder ignoriert werden, vor allem wenn das Gehäuse geschlossen ist – ganz nach dem Motto „aus den Augen aus dem Sinn“.

Um solch eine Säuberung durchzuführen musst du als allererstes den Strom abschalten und ausstecken, um dich und dein Gerät vor ungesunden Schlägen zu bewahren. Anschließend nimmst du seitlich, oder wo auch immer dein Rechner zu öffnen ist, die Gehäuseklappe ab.

Sollte dir Computerreinigung ein Fremdwort sein, wird dich jetzt eine üble Staubschicht begrüßen. Dieser Dreck setzt sich unter anderem sehr stark an den Lüftern ab und verhindert eine ordentliche Durchlüftung. Im Idealfall hast du ein Druckluftgerät, aber mit einem Staubsauger und ein paar Staubfetzen bist du auch ausreichend gewappnet.

Sehr wichtig ist hierbei, dass sich die Rotorblätter nicht drehen während der PC nicht läuft, deshalb musst du die Ventilatoren während der Reinigung festhalten.

Ein besonders wichtiger Hinweis, der mühselig durch Erfahrung gesammelt wurde, ist, das Abstauben draußen zu verrichten, wenn du nicht besonders darauf spitzt, deine ganze Wohnung danach Staub zu saugen.

Je nachdem wie gründlich du deine Säuberung durchführst, kannst du einzelne PC Komponenten ausstecken und abwischen. Keine Sorge, falls du noch nie an deinem PC selbst rumgefummelt hast, die Hardware ist sehr einfach auszubauen und wieder einzubauen, da jeder Teil über seinen eigenen Platz mit Steckern verfügt.

Du kannst vor dem Ausbau einfach ein Foto deines Builds machen, um danach wieder alles richtig einzubauen. Aber Achtung: Wenn dein Rechner stark überhitzt hat, kann die Festplatte Temperaturen von bis zu 80 Grad bekommen, sei hier also vorsichtig und warte einige Minuten bevor du in dein Gehäuse greifst.

Du solltest deinen Rechner alle paar Wochen entstauben. Somit kann er besser durchlüftet werden, was zur Folge deinen Computer langlebiger und effizienter macht.

Bevor du nun das nächste Mal deinen Computer anschaltest, solltest du auf den richtigen Standort achten. Auf keinen Fall in der prallen Sonne, und im Idealfall so, dass die Lüfter nicht versperrt sind.

Die üblichen Rechnervorrichtungen in Arbeitsschreibtischen sind ironischerweise suboptimal, denn diese sperren den Rechner ein. Dadurch verhindert die Lage zum einen den gewünschten Luftzug, zum Anderen legt sich Staub und Dreck noch mehr und schneller im Gehäuse an.

Auch wenn es im ersten Moment Sinn ergibt, es kommt weniger Luft in das Gehäuse, wenn du das Gehäuse komplett öffnest. Die Frischluft schwebt zwar dann direkt an den Komponenten, allerdings ist dadurch kein Luftstrom möglich, der die warme Luft schnell entfernt.

Ein geschlossenes Gehäuse kühlt besser als ein offenes, aber natürlich nur, wenn die Lüfter richtig angeschlossen wurden – also einer saugt kühle Luft, der andere bläst die warme Luft raus.

Gehauseluefter-pc

Gehäuselüfter für den Computer neigen dazu nach einiger Zeit zu verstauben. Daher ist es ratsam,den Lüfter regelmäßig zu säubern, um wieder die volle Leistung deines PCs herzustellen und ihn vor Überhitzung zu schützen. Quelle: Pixabay.com


[1] https://www.computerwoche.de/a/wege-zum-geraeuschlosen-pc,1871355,7


[2] https://www.heise.de/ct/ausgabe/2017-4-Hardware-3612475.html


[3] https://www.dgzfp.de/Portals/24/IZ/PDF/Jugend%20forscht/Berlin2%20050815.pdf

Bildquelle: Pixabay.com / moses

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