Willkommen bei unserem großen LED Monitor Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten LED Monitore. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten LED Monitor zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen LED Monitor kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein LED-Monitor ist ein Computermonitor, der LEDs als Hintergrundbeleuchtung benutzt. Der korrekte Begriff ist also eigentlich LED-Backlight-Monitor.
  • Die Vorteile eines LED-Monitors ist der geringe Stromverbrauch, die kurzen Schaltzeiten, der hohe Kontrast mit guten Schwarzwerten und vor allem die lange Lebensdauer der LEDs.
  • LED-Monitore gibt es in verschiedenen Größen, Bildverhältnissen, Ausstattungen und sowohl mit einem TN-, IPS- oder VA-Panel.

LED Monitor Test: Das Ranking

Platz 1: LG IT Products UltraWide 29UM69G 73,66 cm

Platz 2: Eizo CS2420 61 cm (24 Zoll) Grafik Monitor

Platz 3: Samsung LC27F396FHUXEN 68,6 cm

Platz 4: Samsung S24E650BW 60,96 cm

Platz 5: Acer S242HLDBID 60,1 cm

Platz 6: BenQ EW2770QZ 68,58 cm

Platz 7: Asus VG275Q 68,58 cm

Platz 8: BenQ BL912 48 cm

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen LED-Monitor kaufst

Wie funktioniert ein LED-Monitor?

Ein LED-Monitor ist ein Computerbildschirm, der Leuchtdioden verwendet, um den Bildschirm zu bestrahlen.

LED ist die Abkürzung für den englischen Begriff „Ligh-emitting diode“ , also übersetzt „Lichtemitierende Diode“. Es handelt sich dabei um einen Halbleiter, der unter Stromzufuhr Licht produziert.

Fälschlicherweise wird der LED-Monitor als Weiterentwicklung der LCD-Technik, die Flüssigkristalle zur Anzeige verwendet, bezeichnet. Richtig ist jedoch, dass LED-Monitore nur LCD-Monitore sind, die eine LED-Hintergrundbeleuchtung haben. Dies wird auch als LED-Backlight bezeichnet.

Bis zum Jahr 2008 wurden bei LCD-Monitoren noch Leuchtstoffröhren als Hintergrundbeleuchtung verwendet. Heutzutage verwendet jedoch fast jeder moderne Computer Monitor nur noch LEDs.

Was sind die Vorteile eines LED-Monitors?

Das auffälligste Kriterium eines LED-Monitors ist, dass die Geräte kompakt und flach gebaut sind. Doch mit der LED-Technik kommen noch weitere Verbesserungen. Wir haben sie für dich in einer Liste zusammengefasst:

  • Geringerer Stromverbrauch
  • Kürzere Schaltzeiten
  • Geringer Verlust und Veränderung der Helligkeit und Farben
  • Hoher Kontrast mit guten Schwarzwerten
  • Lange Lebensdauer

Du siehst, die LED-Backlight Technik sorgt nicht nur für ein besseres und schärferes Bild, sondern ist zudem auch noch günstiger.

Wie lange hält ein LED-Monitor?

Bei Computerbildschirmen und TV-Geräten wird die Lebensdauer an dem Nachlassen der Hintergrundbeleuchtung gemessen. LEDs zeichnen sich von einer durchschnittlichen Lebensdauer von ca. 100. 000 Stunden aus.

Dabei ist jedoch die gleichmäßige Leuchtkraft während der Nutzungszeit maßgeblich. Denn diese Leuchtqualität ist bei LEDs über eine sehr lange Zeit gleichbleibend. Leuchtstoffröhren hingegen tendieren dazu, schnell an Helligkeit abzunehmen. Außerdem lässt sich häufig eine Farbveränderung mit einem unschönen Grünstich feststellen.

Wo kann man einen LED-Bildschirm kaufen?

Grundsätzlich findest du LED-Monitore in jedem gut sortieren Elektro-Fachhandel. Auch im Internet lassen sich viele Online-Shops finden, die sich auf den Verkauf von Computerzubehör spezialisiert haben. Wenn du dich schon für eine bestimmte Marke entschieden hast, kannst du natürlich auch direkt auf der Seite des Herstellers bestellen. Hier findest du eine Liste von Online-Shops, bei denen du LED-Monitore kaufen kannst:

  • Amazon
  • Media Markt
  • Alternate
  • Redcoon
  • Saturn
  • Notebooksbilliger
  • Expert

Wie teuer ist ein LED-Monitor?

Wie auch alle anderen PC Bildschirme gibt es auch LED-Backlight-Monitore in verschiedensten Zoll und Ausstattungen und somit auch in allen möglichen Preisklassen. Einen Flachbildschirm mit einer Größe von 18 bis 24 Zoll bekommst du teilweise sogar schon unter 100 Euro. Allerdings sieht es dann in der technischen Ausstattung auch dementsprechend mau aus.

24 zoll monitor

Der Preis muss nicht immer ausschlaggebend für die Qualität eines LED Monitors sein.

Suchst du einen LED-Bildschirm mit einer ausgezeichneten Bildqualität, dann greifst du am besten gleich zu einem IPS-Panel. Das sogenannte „In Plane Switching“ – Panel ist die modernste Bauart in Sachen Computerbildschirme und so findest du kein Gerät unter 100 Euro.

Allgemein lässt sich sagen, dass du einen guten LED-Monitor mit ausreichender Ausstattung ab einem Budget von ca. 120 Euro kaufen kannst.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du LED-Monitore vergleichen und bewerten

In unserem Ratgeber haben wir dir schon ein paar wichtige Informationen rund um den LED-Monitor zusammengefasst. Im folgenden Abschnitt listen wir für dich alle Kriterien auf, die du vor dem Kauf eines LED-Bildschirms beachten solltest.

Anhand dieser Punkte kannst du ganz einfach entscheiden, welcher LED-Monitor der richtige für dich ist:

  • Panel-Typ
  • Bildschirmauflösung & Format
  • Bildschirmdiagonale
  • Bildwiederholrate & Reaktionszeit
  • Helligkeit

Der richtige Panel-Typ

Das erste, das du dir beim Kauf eines LED-Monitors überlegen solltest, ist, welche Art von Panel du haben möchtest. Aktuell gibt es auf dem Markt drei verschiedene Panel Typen. TN, IPS und VA. Wir fassen für dich schnell die Vor- und Nachteile der jeweiligen Techniken zusammen.

TN-Panel: Das TN-Panel ist die einfachste Bauweise und daher sind diese LED-Backlight Monitore sehr günstig. Zudem zeichnen sie sich durch eine schnelle Reaktionszeit aus. Abstriche musst du jedoch in Sachen Bildqualität (Farbe/Kontrast) , sowie dem Betrachtungswinkel machen.

IPS: Das IPS-Panel ist die richtige Variante, wenn du einen PC Bildschirm mit brillanten Farben, Kontrast und einem sehr guten Betrachtungswinkel suchst. Allerdings sind diese LED-Monitore auch dementsprechend teuer, mit einem höheren Stromverbrauch und haben meist eine geringe Reaktionszeit.

VA-Panel: Das VA-Panel ist eine gute Mischung zwischen TN und IPS-Panel. Es bringt dir einen LED Bildschirm mit gutem Kontrast, hervorragenden Schwarzwerten, einen guten Betrachtungswinkel und einer durchschnittlichen Reaktionszeit.

Bildschirmauflösung und Bildschirmformat

In diesen beiden Kategorien gibt es je drei Arten, die für dich beim Kauf eines LED-Monitors von Bedeutung sind. Hier gibt es keine optimalen Werte, denn sie sind stark davon abhängig, wofür du deinen PC Monitor nutzen willst, welche Bildschirmdiagonale er haben soll und wie groß dein Budget ist.

Auflösung Pixeldichte Seitenverhältnis Bildschirmausschnitt
Full HD 1920 x 1080 16:9 Standard (Film)
WQHD 2560 x 1440 16:10 Höherer Bildschirmausschnitt
4 K 3840 x 2160 21:9 Breiterer Bildschirmausschnitt

Eine Faustregel zum Schluss: Je mehr Zoll der Bildschirm hat, umso höher sollte die Auflösung sein. Allerdings steigt mit der Bildschirmdiagonale und Pixelanzahl auch der Preis.

Bildschirmdiagonale

Die Größe eines Flachbildschirms wird anhand der Bildschirmdiagonale gemessen und in Zoll angegeben. Grundsätzlich gibt es PC Monitore in allen Größen, von kompakten 18 Zoll, bis hin zum 32 Zoll Riesen.

Die Größe deines LED-Backlight Monitors solltest du davon abhängig machen, wofür du ihn benutzt und wie groß der Sitzabstand zu ihm ist. Letztendlich ist es wichtig, dass du eine komfortable Sitzposition beim Betrachten einnehmen kannst.

Bildwiederholrate und Reaktionszeit

Die Bildwiederholrate eines LED-Monitors sagt aus, wie viele Bilder pro Sekunde dargestellt werden können. Dieser Wert wir in Hertz angegeben. Bei einer normalen Benutzung sind 60 Hz mehr als ausreichend, um ein flüssiges Bewegungsbild wahrzunehmen.

Die Reaktionszeit gibt an, wie lange der Computer Bildschirm braucht, um deinen Input auszugeben. Die meisten modernen LED-Monitore haben eine Reaktionszeit von unter 10 Millisekunden, was vollkommen ausreichend ist.

Bessere Werte in diesem Bereich sind für dich nur dann wichtig, wenn du den LED-Bildschirm zum Spielen verwenden möchtest. Dann solltest du gezielt nach einem Gaming Monitor suchen.

Helligkeit

Die Helligkeit eines Computerbildschirms wird in cd/m² (Candela pro Quadratmeter) angegeben. Es gibt LED-Bildschirme mit einem Wert zwischen 200 bis 400 cd/m².

Der optimale Wert liegt bei um die 300 cd/m². Ein PC Bildschirm darf nicht zu hell oder zu dunkel sein, denn beides ermüdet die Augen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema LED-Monitor

Wie reinigt man einen LED-Bildschirm?

Ein LED-Monitor lässt sich ganz einfach reinigen, es gibt jedoch einige Dinge, die du dabei beachten solltest.

Um einen möglichen Kurzschluss zu vermeiden, ist es sinnvoll, den Computerbildschirm vom Stromnetz zu trennen. Warte eine kurze Zeit, bevor du mit der Reinigung beginnst.

Am einfachsten reinigst du den Monitor mit einem Mikrofasertuch, solltest du keins haben, geht im Notfall auch ein Taschentuch. Auch Brillenputztücher sind dafür geeignet. Feuchte das Tuch leicht an und fahre ohne Druck über den Bildschirm, so sollten Fingerabdrücke und ähnliches verschwinden.

Bei hartnäckigen Flecken solltest du einen speziellen TFT-Reiniger verwenden, sprühe ihn auf das Tuch und übe auch hier nur leichten Druck aus.

Einige Dinge solltest du jedoch auf keinen Fall tun! Wir haben dir die No-Gos schnell zusammengefasst:

  • Keine Taschentücher mit Balsamschicht nutzen
  • Das Tuch nicht in Wasser tränken
  • Reiniger nicht direkt auf den Bildschirm sprühen
  • Keine Fensterreiniger, Spülmittel oder alkoholhaltige Reiniger benutzen, sie greifen die Schutzschicht des Monitors an

Ist ein LED-Bildschirm schlecht für die Augen?

Einige Menschen klagen darüber, dass LED-Backlight-Monitore schlecht für die Augen seien. Sie nehmen das Blinken der LEDs als Flimmern war.

Dieses Flimmern entsteht bei der Steuerung der Helligkeit. Hierbei gibt es zwei unterschiedliche Methoden. Bei der Pulsweitenmodulation (PWM) wird die Helligkeit durch die Intervalle des Blinkens gesteuert, was zu einem Flimmer-Effekt führen kann. Die zweite Möglichkeit ist das Gleichstrom-Dimming, bei dem die Stromstärke verändert wird, um die Helligkeit anzupassen.

Wegen des leichteren und günstigeren Aufbaus verwenden viele LED-Monitore die PWM-Methode. Allerdings arbeiten die modernen PC Monitore mit so einer hohen Frequenz, dass das Flimmern nur von wenigen Menschen überhaupt wahrgenommen wird. Ein Faktor, der die Augen schneller ermüdet, ist jedoch eine übermäßige oder unzureichende Helligkeit.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.pc-magazin.de/ratgeber/wissen-so-funktionieren-led-tvs-205585.html

Bildquelle: Pixabay.com / ExplorerBob

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Marie

Veröffentlicht von Marie

Marie studiert zurzeit Wirtschaft in Magdeburg und bezeichnet sich selbst als größter Fan der Digitalisierung und des Internets. In ihrer Freizeit geht sie vor allem der Hobby-Knipserei und dem Sport im Freien nach.

6 Comments

  1. […] aus High-Tech-Fasern oder aus Vliesstoff. Mit diesen können sehr sensible Oberflächen wie Bildschirme und Brillengläser problemlos gereinigt […]

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