Willkommen bei unserem großen Mini-PC Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Mini-PCs. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher zu machen und dir dabei helfen, den für dich besten Mini-PC zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Mini-PC kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Mini-PCs sind den klassischen Desktop-PCs sehr ähnlich. Sie unterscheiden sich in Größe, geringeren Stromverbrauch sowie Geräuschlosigkeit im Arbeitsprozess.
  • Im Prinzip unterscheidet man zwischen zwei Typen Mini-PCs: Barebones, die Nacharbeit benötigen und ready-to-go Variante, bei der der Rechner ab der ersten Minute genutzt werden kann.
  • Die Barebones eignen sich vor allem für diejenigen, die Interesse an Computern haben und über das notwenige Grundwissen verfügen. Die ready-to-go Mini-PCs sind für „normale“ User gedacht, die eher wenig technisches Wissen haben.

Mini-PC Test: Das Ranking

Platz 1: MegaComputerWorld Windows 10 Mini Slim PC (lautlos) mit Intel Quadcore J4105 bis 4X 2,5Ghz

Platz 2: KDOLIX Z83-W Mini PC Windows Desktop PC Win10/4K mit Intel Atom CPU 1,92 GHz

Platz 3: Ankermann-PC Slim Office Thin, Intel Quad Core 4×2,0Ghz

Platz 4: UCreate Raspberry Pi 3 Model B+ Desktop Starter Kit (16 GB, weiß)

Platz 5: Intel NUC-Kit D54250WYK Mini-PC (Core i5-4250U)

Platz 6: ASUS Chromebox-M118U Mini Desktop-PC

Platz 7: MegaComputerWorld Windows 10 Mini Slim PC UltraSilent

Platz 8: MegaComputerWorld Mini Slim Deluxe Edition mit AMD Athlon 200GE

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Mini PC kaufst

Warum sollte ich einen Mini-PC statt Desktop-PC oder Laptop wählen?

Um es klar zu stellen: jeder dieser Computer hat Vorteile und Nachteile. Welcher Computer dir am besten passt, hängt davon ab, für welchen Zweck du den Computer verwenden möchtest. Jedoch hat der Mini-PC mehrere Vorteile im Vergleich zu den Desktop-PCs und Laptops.

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Je nachdem, für welches Gerät du dich entscheidest, bringen Mini PCs, Laptops, Computer oder Tablets bestimmte Vorteile mit sich. Quelle: Pixabay.com

Wie schon bereits erwäht, sind die Minicomputer recht klein, sogar kleiner als die meisten Laptops. Desweiteren arbeiten die Micro-PCs leise, da sie normalerweise passive Abkühlung statt Lüfter benutzen. Auch sind die Minirechner sparsam, was den Energieverbrauch angeht. Die Mini-PCs lassen sich an verschiedenen Orten montieren, beispielsweise hinter dem Fernseher.

Somit brauchen die Minicomputer minimal Platz im Vergleich zu den Desktoprechnern, aber auch den Laptops. Desweiteren lassen sich die Minirechner einfach transportieren. Ein weiterer Vorteil der Minicomputer ist, dass sie relativ günstig sind und normalerweise weniger als ein Desktoprechner oder Laptop von demselben Hersteller kosten.

Die Vorteile von den Mini-PCs nochmal zusammengefasst:

  • Energiesparend
  • Leise
  • Preiswert
  • Klein}

Was kostet ein Mini-PC?

Minicomputer gibt es in verschiedenen Preisklassen, abhängig von der Leistungsklasse und Hersteller. Auch hängt der Preis davon ab, ob du dir ein Barebone oder ready-to-go Mini-PC holen möchtest. Die einfachsten Minirechner kosten ab ungefähr 100 Euro, die teuersten sind im 2000 Euro Bereich. So kostet zum Beispiel der Bestseller von Acer, Acer Revo Base i5, knapp unter 500 Euro.

Wie du schon verstanden hast, gibt es eine grosse Variation im Preisniveau. Du solltest deshalb dir Gedanken darüber machen, welche Aufgaben dein künftiger Mini-PC erledigen können sollte und wie oft du deinen Minicomputer benutzen möchtest. Enigen Fragen, die bei für deinen Entscheidungsprozess hilfreich sein können sind zum Beispiel:

  • Soll der Mini-PC als Primär- oder Sekundärcomputer dienen? Hast du vielleicht schon einen leistungsstarken Desktop-PC und suchst nach einem Mini-PC als Zusatzrechner?
  • Brauchst du einen Computer für dein Büro oder für private Zwecke?
  • Welche Verwendungsbereiche erwartest du von deinem Mini-PC? Surfen, Filme schauen, Gaming?
  • Wie oft wirst du deinen Mini-PC benutzen?
  • Falls du vor hast, deinen Minicomputer als Primärrechner täglich zu nutzen und auf überdurchschnittliche Leistung Wert legst, kann es sich lohnen, etwas Geld in deinen neuen Mini-PC zu investieren.

Als Inspiration kannst du unsere Liste anschauen, sortiert nach Leistungsklasse.

Desktop Replacement Mini-PCs:

  • Zotac Barebone PC Zbox CI543 nano intel core i5, um 400 Euro
  • Acer Revo Base Mini PC Intel Core i5, um 500 Euro
  • Apple Mac Mini intel core i5, ab 500 Euro

Mini-Server Mini-PC:

  • Giada F100D, um 400 Euro
  • HTPC Mini-PC:
  • Zotac Zbox Pico, um 200 Euro

Worauf sollte ich bei einem Mini-PC achten?

Minicomputer können sehr nützlich sein, allerdings gibt es ein paar Dinge, auf die du auspassen solltest. Ein Mini-PC hat keine Tastatur, keine Computermaus, keinen Bildschirm und in der Regel keine Lautsprecher.

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Minicomputer haben keine Tastatur und keine Maus. Quelle: Pixabay.com

Der Bildschirm wird mit dem Minicomputer durch einen Mini HDMI-Output Kabel verbunden. Es kann allerdings sein, dass es keinen HDMI Port gibt. In diesem Fall brauchst du ein HDMI-DOI für das Konvertieren.

Was die Tastatur betrifft, so wird sie entweder durch USB oder Bluetooth an den Mini-PC angeschlossen. Einen PS/2 Port haben die Microrechner nicht. Noch solltest du beachten, dass ein Mini-PC sich nur im geringen Umfang updaten lässt. D.h. du kannst nur das RAM und Harddrive updaten, nicht CPU.

Auch solltest du darauf aufmerksam sein, dass die Microcomputer nur Laptop-RAM unterstützen. Und zuletzt: falls du deinen Mini-PC an den Fernseher bzw. Schirm montieren möchtest, suche nach VESA-kompatiblen Monitoren.

Wozu kann ich einen Mini-PC verwenden?

Die Einsatzgebiete für Mini-PCs sind vielseitig und sie können vielerlei Aufgaben übernehmen. Vor allem die neuesten Modelle von Minirechnern, die auf dem Markt zu finden sind, sind beeindruckend.

Mehrere Typen von Minicomputern scheinen die traditionellen Desktoprechner innerhalb der nächsten paar Jahre abzulösen. Nun zur Frage wozu ein Mini-PC taugt: die Micro-PCs eignen sich für die meisten Aufgaben und definitiv für Privatuser.

Es ist deshalb einfacher zu sagen wozu die kompakten Computer nicht taugen. Die Mini-PCs taugen nicht für aufwändige 3D-Computerspiele und für sehr leistungsfordernde Anwendungsgebiete wie zum Beispiel professionelle Photoshop-Bearbeitung in einem Büro.

Für Multimedia, Firewall, Fileserver oder E-Mail-Server können die meisten Minicomputer problemlos eingesetzt werden. Um die Einsatzgebiete der Mini-PCs zusammenzufassen, die Mini-PCs meistern beispielsweise:

  • Surfen
  • Streaming
  • Gaming
  • DVD abspielen und brennen
  • Alltägliche Büroaufgaben wie Office u.ä.

Wie du siehst, sind die modernen Mini-PCs sehr leistungsfähig. Gerade was Gaming betrifft, gibt es allerdings Einiges zu beachten. Selbst heute meinen mehrere Experten, dass Mini-PCs nicht die besten Computer für Computerspiele sind.

3D-Spiele werden eher problematisch, vor allem was die Grafikqualität betrifft. Wenn du jedoch nicht sehr hohe Ansprüche auf die Qualität stellst, sollte ein Mini-PC für Gaming ausreichen. Ein Tipp für dich wenn du deinen Minicomputer für Gaming und Filmeschauen verwenden möchtest: wähle einen Mini-PC mit AMD CPU statt Intel.

mini pc

Mini-PCs sind für die meisten Alltagsaufgaben, die keinen leistungsfähigen PC erfordern, sehr gut geeignet.

Wo kann ich einen Mini-PC kaufen?

Du findest Minicomputer in den meisten Elektrogeschäften und online, egal ob du nach einem Mini-PC für dein Büro oder für privaten Gebrauch suchst. Hier sind einige Beispiele von Geschäften, wo ein Mini-PC zu erhalten ist.

  • amazon.de
  • ebay.de
  • otto.de
  • notebooksbilliger.de
  • Conrad
  • Computerwerk
  • Media Markt

Entscheidung: Welche Arten von Mini PCs gibt es und welche ist die richtige für dich?

Du bist auf der Suche nach einem Minicomputer oder möchtest dich zum Thema informieren? Entweder du schon ein Profi bist oder ein Anfänger – bei uns findest du die wichtigsten Infos zu Mini- PCs einfach und übersichtlich erklärt.

Was ist ein Mini-PC und worin liegen die Unterschiede im Vergleich zu Desktop-PC?

Ein Mini-PC ist im Prinzip einem Desktop-PC ziemlich ähnlich, d.h. dass du einen Bildschirm sowie andere Ausstattung (zum Beispiel eine Computermaus) brauchst um den Micro-PC nutzen zu können.

Die wichtigsten Unterschiede im Vergleich zum Desktop-PC betreffen die technische Leistung und die Größe. So misst der Mini-PC durchschnittlich 17,5 cm in der Breite, 18 cm in der Länge und ca. 6 cm in der Höhe, was weniger als die Hälfte von der Grösse eines Desktop-Computers ist.

Welche Typen Mini-PC gibt es?

Die kompakten PCs gibt es für verschiedene Zwecke und Nutzer – je nach dem ob du gern an elektronischen Gadgets herumbastelst, wofür du deinen Minicomputer verwenden möchtest und natürlich wieviel Geld zu für deinen Mini-PC ausgeben kannst und willst.

Im Prinzip lassen sich die Minicomputer in 2 Hauptgruppen unterteilen: die sogenannten Barebones und die ready-to-go PCs. Beide Typen sind mit WLAN, Bluetooth und USB-Anschlüssen ausgestattet.

Die Barebone Minicomputer sind eine Rohversion. Ein Barebone Computer besteht aus Case, Motherboard und Prozessor. Es fehlen also RAM, Harddrive und Operativsystem. Ein Barebone Mini-PC braucht also mehr Bearbeitung damit du ihn nutzen kannst. Die Barebones sind deswegen eher für die besonders Interessierten mit fortgeschrittenen Computerkenntnissen.

Die ready-to-go Mini-PCs sind schon komplett – da brauchst du dich weder um das RAM noch um das Betriebssystem zu kümmern. Die Barebone Minicomputer haben mehrere Vorteile im Vergleich zu den ready-to-go. Falls du die notwendigen technischen Kenntnisse hast, sind die kompakten Barebones empfehlenswert, da die Gesamtkosten niedriger werden. Die Barebone Mini-PCs haben die folgenden Vorteile und Nachteile:

Vorteile
  • Billiger als die ready-to-go Computer
  • Du kannst einige schon vorhandener Komponente verwenden
  • Du kannst deinen Mini-PC teilweise selbst bauen
Nachteile
  • Technisches Wissen

Was die ready-to-go Minicomputer angeht, so haben sie den eindeutigen Vorteil, dass du an deinem neuen Mini-PC sofort arbeiten kannst. Um die Vorteile und Nachteile von den ready-to-go Computern zusammenzufassen:

Vorteile
  • Schon installiertes Operativssytem
  • Gebrauchsfertig
  • Verlangt kein technisches Wissen
Nachteile
  • Teuerer als Barebone

Die Mini-PCs lassen sich innerhalb deren Hauptgruppen weiter unterteilen, und zwar nach Leistungsklassen. Man unterscheidet zwischen den folgenden Leistungsklassen:

  • Desktop Replacement
  • Mini-Server
  • HTPC/transportabler Mini-PC

Der Unterschied zwischen diesen Leistungsklassen bezieht sich auf den Verwendungszweck. Wie es schon die Namen andeuten, übernehmen diese 3 Leistungsklassen von Minirechnern unterschiedliche Funktionen.

Der Desktop-Replacement Mini-PC kann einen Desktoprechner prima ersetzen und der Minicomputer ist dem Desktop-Computer ziemlich änhlich, was die technischen Eigenschaften betrifft. So haben die Desktop-Replacement Minicomputer ausreichend RAM, eine SSD mit mindestens 64 Gigabyte und einen schnellen Prozessor. Im Extremfall verfügen sie teilweise sogar über eine aktive Kühlung.

Der Mini-Server ist ein Zwischenfall und hat weder viel Speicherplatz noch einen sonderlich schnellen Prozessor. Der primäre Dienstgebrauch dieser Leistungsklasse ist ein stromsparender Server. Die HTPC Leistungsklasse ist für geringe Ansprüche gedacht, funktioniert allerdings recht gut um Medien abzuspielen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Mini PCs vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Minicomputer vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Rechner für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Leistung
  • Speicherplatz
  • Grafikqualität
  • Maße
  • Gewicht
  • Design

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

mini pc

Neben den technischen Kriterien spielen bei Mini-PCs auch die Maße und das Design eine wichtige Rolle.

Leistung

Die Leistung deines zukünftigen Mini-PCs ist wohl der wichtigste Faktor, den du Aufmerksamkeit widmen solltest bei Vergleich und Bewertung der unterschiedlichen Minirechner. Gute Leistung heißt, dein Minicomputer kann alle Funktionen, die du von ihm erwartest schnell und effektiv ausführen.

Deshalb ist es wichtig, dass du dir genau überlegst welche Aufgaben dein Microrechner lösen sollte. So brauchst du zum Beispiel nicht einen sehr teuren Mini-PC mit professioneller Leistung um E-Mails zu schicken und Netflix zu gucken.

Nun zu der Frage was überhaupt PC-Leistung ist und wie du diese messen kannst. Die Leistung eines Computers bezieht sich auf die Leistung seines Prozessors. Die Prozessorleistung lässt sich auf mehrere Arten messen.

Erstens kannst du eine Menge Information über dem Prozessor aus dem Namen des Prozessors herausholen, zweitens ist die Prozessorgeschwindigkeit immer aufgegeben. Die Prozessorgeschwindigkeit wird in GHz (Gigahertz) gemessen und die Werte liegen normalerweise zwischen 1.6 bis 2.8 GHz bei den meisten Rechnern.

Natürlich kann die Prozessorgeschwindigkeit höher sein, zum Beispiel 4.2 GHz. Kurz gesagt, je höher die Anzahl GHz, umso besser. Für alltägliche Funktionen auf einem PC (surfen, schreiben, Videos streamen) ist eine Prozessorgeschwindigkeit zwischen 1.6 – 2.2 GHz vollkommen ausreichend. Computer für Gaming oder aufwändige Aufgaben sollten schon eine höhere Geschwindigkeit haben.

Jetzt dazu, wie du die Prozessornamen entziffern kannst –als ordinärer User kann es kompliziert wirken. Wir zeigen dir, dass es nicht der Fall sein muss. Der Prozessorname ist in der Regel in diesem Format aufgegeben: Marke und Typ + Prozessornummer + Suffix.

Damit es nicht zu abstrakt wird, nehmen wir diesen Prozessor als Beispiel: Intel Core i5-4200U. Die Marke ist Intel, der Prozessortyp ist Core i5, die Prozessornummer 4200 und der Suffix U.

Für die normale Nutzung ist eine Prozessorgeschwindigkeit von 1.6 bis 2.8 GHz ausreichend. Für andere aufwendigere Sachen eignet sich eine höhere Geschwindigkeit besser.

Prozessormarke

Es gibt im Prinzip 2 Marken auf dem Markt, Intel und AMD. Falls du mehr darüber wissen möchtest, kannst du in unseren Blog schauen.

Prozessortyp

Da alle Mini-PCs in der Produktliste von Intel sind, werden in diesem Abschnitt nur die Prozessortypen von Intel präsentiert.

  • Core i3: sind ziemlich einfach und gehören der Einsteigungsstufe
  • Core i5: Mittelstufe und besser als i3
  • Core i7: High-End und das Beste von Intel, was man heute auf dem Markt bekommt

Der wichtigste Unterschied zwischen den verschiedenen Prozessortypen, ist die sogenannte Turbo-Boost Feature, das bei Core i5 und i7 vorhanden ist. Es gibt außerdem 2 Budgetvarianten von Prozessortypen, Celeron und Pentium. Beide sind eher langsam, aber dafür günstig.

Prozessornummer

Die Prozessornummer besteht aus 4 Zahlen oder manchmal auch nur 3. Wie du diese entzifferst: die erste Zahl ist die Generation vom Prozessor, in unserem Beispiel ist es also die 4. Generation. Die restlichen drei Zahlen beschreiben die Leistung vom Prozessor im Vergleich zu anderen Prozessoren.

Diese Zahl wird vom Hersteller eingeordnet, damit man bei Bewertung und Vergleich schnell orientieren kann. Je höher die Zahl, desto besser. 200 weist darauf hin, dass die Leistung eher mittelmäßig ist.

Eine Faustregel ist, dass höher als 5 überdurchschnittlich ist, und unter 5 eher durchschnittlich. Falls die Prozessornummer nur aus 3 Zahlen besteht, bedeutet es, dass es um die erste Generation von Prozessor handelt.

Suffix

Das Suffix besteht aus einem Buchstaben und in der Regel ist es ein Q bei den Core i7 Intel-Prozessoren. Q steht für Quad-Core Prozessor. Alternativ kann es auch ein X stehen, was für Extreme Edition Processor steht. E steht für Embedded und U weist darauf hin, dass es um low-voltage, d.h. niedrige Spannung, handelt.

Speicherplatz

Speicherplatz ist neben Prozessorleistung auch wichtig bei Bewertung und Vergleich von den Minicomputern. Im Prinzip lässt sich der Speicher in 2 Gruppen unterteilen: RAM und Harddisk. Was ist der Unterschied zwischen diesen Typen Speicher und wieviel brauchst du für deinen Computer?

RAM (Random Access Memory) ist der Speicher an der Oberfläche. Stell dir vor, dein Mini-PC ist ein Schreibtisch-RAM wäre in diesem Fall die Schreiboberfläche. RAM bestimmt, wie viele oder wie große Programme du gleichzeitig bedienen kannst. Also, eine höhere Zahl von RAM bedeutet, dass dein PC mehr und effektiver arbeiten kann.

Die heutigen Computer haben zwischen 2 GB (Gigabyte) und 16 GB RAM. Wieviel du RAM brauchst, hängt davon ab ob dein Rechner aufwendige Aufgaben schaffen sollte, zum Beispiel Excel-Spreadsheets für Büros oder Photoshop. Für ordinäre User ist RAM ab 4 GB taugbar, um 8 GB optimal.

Was den Harddisk betrifft, so kann dieser mit den Schubladen von einem Schreibtisch verglichen werden. Da kannst du alles speichern, womit zu du momentan nicht arbeitest. Ob es Programme, Musik oder Bilder sind – all das kannst du auf deinem Computer speichern.

Die modernen Computer haben 120 GB bis 700 GB Speicherplatz auf dem Harddisk. Für alltäglichen Gebrauch sind 120 GB mehr als genug, vorausgesetzt du streamst statt alles runterzuladen. Wie „frei“ dein Harddisk ist, beeinflusst übrigens kaum die Geschwindigkeit.

Der Speicherplatz ist abhängig von deinen Arbeiten, die du mit dem PC verrichten willst. Aufwendige Aufgaben benötigen mehr Speicherplatz.

Grafikqualität

Grafikqualität solltest du definitiv gründlich untersuchen wenn du deinen neuen Mini-PC für Netflix, Gaming oder Photoshop verwenden möchtest. Ansonsten brauchst du damit nicht arg zu stressen, da die meisten Minicomputer, die man heute auf dem Markt findet, eine relativ gute Grafikqualität haben. Die Minirechner in unserer Produktliste haben Intel Graphics HD ab 4400 bis 6000. Wie hoch sollte deine Zahl sein?

Intel HD Graphics 4400 eignet sich recht gut für das Meiste außer Gaming. Aber selbst da gibt es Computerspiele, die auch bei 4400 ok sind. Intel HD Graphics 6000 sind super für Netflix, und relativ gut für Computerspiele. Für Gaming solltest du eher Mini-PC mit Grafikchips von AMD oder NVIDIA, zum Beispiel NVIDIA GTX960.

Maße / Gewicht / Design

Diese Kriterien sind weniger wichtig im Vergleich zur Leistung, Grafikqualität und Speicherplatz, allerdings können die Grösse und Gewicht relevant sein falls du nach einem transportablen Mini-PC suchst. Die meisten Minicomputer wiegen ca. 1 kg, einige etwas weniger. So wiegt zum Beispiel der Zotac ZBOX CI323 Nano nur 300 Gramm, was ihn zum leichtesten Mini-PC unserer Produktliste macht.

Die Größe von den Mini-PCs variiert, aber nicht viel. Der kleinste Minirechner aus der Produktliste misst 11,7 x 3,5 x 11,2 cm, der größte 15 x 15 x 10 cm. Wie du sehen kannst sind die Unterschiede nicht besonders groß.

Was Design betrifft, ist es eine Geschmacksache. Die meisten Mini-PCs sind schwarz, aber weiß oder silber kommen auch vor. Viele Experten meinen, die Minicomputer von Apple haben das schönste Design. Ob das stimmt bleibt dir zu entscheiden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Mini PC

Wie montiere ich einen Barebone Mini-PC?

In diesem Video wird es anschaulich am Beispiel des NUCs erklärt wie du deinen Barebone fertig montieren kannst.

Was ist der kleinste Mini-PC?

2016 war das Jahr, in dem der bis jetzt kleinste Minicomputer auf dem Markt erschienen ist. Der kleinste All-in-One der Welt: Gole1 mit Windows 10. Hinter dem Gole1 steckt das asiastische Unternehmen Gole, das bereits verschiedene Mini-PCs auf den Markt gebracht hat.

Gole1 hat einen Schirm von 5 Zoll und 720p-Auflösung und ist ein interessantes Gerät, vor allem was das Verhältnis zwischen Preis und Qualität angeht.

Die Performance von Gole1 kann mit der Performance von den günstigsten Tablets verglichen werden – ein Leistungswunder ist Gole 1 Mini-PC wohl kaum. Wenn du nur surfst oder auf YouTube bist, ist Goal1 definitv taugbar. Der Preis von diesem Minicomputer spricht auch dafür – unter 100 Euro (Versandkosten und Einfuhrsteuer nicht inklusive).

Raspberry Pi – die besten Verwendungsmöglichkeiten dafür

Raspberry Pi hat mehr Verwendungsmöglichkeiten als du es von ihrer Grösse erwarten würdest-diese Platine, die ungefähr so gross wie eine Kreditenkarte ist, kann zu mindestens 4 verschiedenen Zwecken verwendet werden.

Dazu brauchst du einen Micro-USB-Kabel für die Stromversorgung sowie eine SD-Karte mit mindestens 2 GB für das Betriebssystem. Sobald das in Ordnung ist, kannst du deine Raspberry Pi für Folgendes einsetzen:

  • Musikbox und Internetradio
  • Stromsparendes NAS
  • Media-Center
  • Linux-Rechner

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.itwissen.info/Mini-PC-mini-PC.html


[2] https://www.heise.de/newsticker/meldung/Mini-PCs-fuer-Buero-und-zu-Hause-meist-voellig-ausreichend-3674438.html

Bildquelle: pixabay.com/FirmBee

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