Willkommen bei unserem großen Mini PC Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Mini PCs. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher zu machen und dir dabei helfen, den für dich besten Mini PC zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Mini PC kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Mini PCs sind den klassischen Desktop PCs sehr ähnlich. Sie unterscheiden sich lediglich in der Größe des Mainboards, dem Stromverbrauch und der Geräuschlosigkeit beim Arbeitsprozess.
  • Im Prinzip unterscheidet man zwischen zwei Arten: Den Barebones und der ready-to-go Variante. Bei Letzteren ist der Minirechner sofort einsatzbereit, wohingegen Barebones erst aufwendig konfiguriert werden müssen.
  • Hochwertige Mini PCs können mit einem schnelle CPU (Prozessor) und dank eines guten Grafikchips auch als Gaming PCs verwendet werden, ansonsten finden die kleinen Kraftpakete vor allem Einsatz im Office-Bereich oder im Wohnzimmer für das Streamen von Filmen und Videos. (Multimediazentrale)

Mini PC Test: Das Ranking

Platz 1: MegaComputerWorld Windows 10 Mini Slim PC (lautlos) mit Intel Quadcore J4105 bis 4X 2,5Ghz

Platz 2: KDOLIX Z83-W Mini PC Windows Desktop PC Win10/4K mit Intel Atom CPU 1,92 GHz

Platz 3: Ankermann-PC Slim Office Thin, Intel Quad Core 4×2,0Ghz

Platz 4: UCreate Raspberry Pi 3 Model B+ Desktop Starter Kit (16 GB, weiß)

Platz 5: Intel NUC-Kit D54250WYK Mini-PC (Core i5-4250U)

Platz 6: ASUS Chromebox-M118U Mini Desktop PC

Platz 7: MegaComputerWorld Windows 10 Mini Slim PC UltraSilent

Platz 8: MegaComputerWorld Mini Slim Deluxe Edition mit AMD Athlon 200GE

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Mini PC kaufst

Was genau ist ein Mini PC?

Oft stylischer als ein Desktop PC, aber günstiger als ein Notebook: Mini PCs sind kleine Kraftpakete. Ihre Leistung eignet sich vom einfachen Office-Gebrauch bis zur fortgeschrittenen Gaming-Plattform – aber alle haben eins gemeinsam: Sie sind kompakt, und unscheinbar.

Du musst sie also nicht unter deinem Tisch verstecken. Bezüglich ihrer Funktionalität kannst du sie zwischen Laptop und Desktop PC ansiedeln. Sämtliche Features eines vollwertigen PCs werden unterstützt und die Bedienung erfolgt ähnlich wie bei Desktop PCs mit externer Maus und Tastatur.

Der Begriff Mini PC kommt aus dem Englischen (engl. minicomputer) und ist eine Bezeichnung für eine bestimmte Rechnerklasse aus den 1960er Jahren. Damals besaßen die durchschnittlichen Rechner oft die Größe eines Zimmers oder sie füllten ganze Säle.

Die ersten Mini PCs waren beispielsweise nur aus mehreren schrankgroßen Komponenten zusammengesetzt oder waren sogar so klein, dass sie auf einen stabilen Schreibtisch gestellt werden konnten.

Worin liegen die Unterschiede im Vergleich zum Desktop PC?

Ein Mini PC ist im Prinzip bezüglich der Ausstattung einem Desktop PC ziemlich ähnlich: So brauchst du für die Bedienung einen Monitor und eine externe Maus sowie Tastatur.

Dank SSDs und Mehrkernprozessoren stehen die kleinen Würfelchen oft ihren großen Desktop-Äquivalenten in nichts nach.

Beide PC-Arten werden als kompakte, vollausgestattete Personal Computer angeboten, können aber auch vom Anwender auf Basis eines Barebones konfiguriert werden.

Die wichtigsten Unterschiede im Vergleich zum Desktop PC betreffen die Arbeitsleistung und Größe des Gehäuses.

Das Motherboard bei Mini PCs kann unterschiedlich groß sein. Es gibt den Mini PC als Mini ITX mit 17cm x 17cm, als Nano-ITX mit 12cm x 12 cm und als Pico-ITX mit 10 cm x 7,2 cm. Letzteres dürfte wohl kaum größer als ein kleines Taschenbuch sein.

Der durschnittliche Mini PC misst 17,5 cm in der Breite, 18 cm in der Länge und ca. 6 cm in der Höhe, was weniger als die Hälfte der Größe eines Desktop Computers entspricht.

Die kleinen Maße machen also einen großen Pluspunkt von Mini PCs aus. Aufgrund der geringen Größe der Gehäuse wird (fast) immer auf eine aktive Kühlung verzichtet und störendes Summen und Geräusche entfallen.

Die Arbeitsleistung betreffend bringen höchstens Computerspiele die Winzlinge in Bedrängnis. Eine besondere Rolle nimmt jedoch „Project Quantum“ aus dem Hause AMD ein: Dieser Technik-Demonstrator erreicht trotz Mini ITX-Formfaktor eine 3D-Leistung, welche die meisten High-End-Spielecomputer in den Schatten stellt. Bis zur Marktreife dürfte aber noch etwas Zeit vergehen.

Für wen eignet sich ein Mini PC?

Seit einiger Zeit ist der Trend zu beobachten, dass der Marktanteil herkömmlicher Desktop PCs mit großen Gehäusen beständig schrumpft. Viele Anwender, abgesehen von passionierten Gamern, wollen einfach keine große Kiste mehr auf oder neben dem Schreibtisch stehen haben. Oftmals fehlt auch einfach der Platz.

Das Notebook ist schlicht und einfach handlicher, kleiner und man kann es mobil einsetzen. Eine bessere Alternative ist hier der Mini PC: Denn hier kann man den Monitor, die Maus und die ergonomische Tastatur auf seine Bedürfnisse abstimmen.

Bei Barebones lassen sich sogar die Komponenten individuell gestalten. Bei einigen Modellen wurden sogar Speicher, RAM und Co. gar nicht erst integriert. So stehen dir alle Möglichkeiten offen – sehr praktisch für dich, wenn du gerne bastelst und dir alle PC-Komponenten selbst heraussuchen möchtest.

Des Weiteren löst ein Mini PC aufgrund der geringen Abmessungen viele Probleme bei dir Zuhause und ist so für den Otto-Normal-Bürger bestens geeignet.

Ein Ort, an dem dein Mini PC seinen Platz finden kann, ist das Wohnzimmer. Hier gibt es kompakte und schicke Rechner, die du mittels HDMI-Anschluss mit deinem Fernseher verbinden kannst.

Sie eignen sich als universelle Mediaplayer, Surfstation und Spielebox und werden optimalerweise über eine Funktastatur bedient. Bei einigen Mini PCs gehört auch eine Fernbedienung zum Lieferumfang.

Ein Mini PC eignet sich aufgrund der geringen Abmessungen auch als Multimediazentrale für das Wohnzimmer und zum Anschluss an den Fernseher. Dieser kann durch den Mini Computer zum Smart-TV aufgerüstet werden, wenn die benötigten Anschlüsse vorhanden sind.

Letztlich eignet sich ein Mini PC auch für dich, wenn du wenig Platz in deiner Wohnung hast und nicht auf einen Computer verzichten willst. Bei einem Mini PC benötigst du kaum Standplatz oder kannst ihn oft sogar an andere Geräte montieren.

Warum sollte ich einen Mini PC statt Desktop PC oder Laptop wählen?

Um es klar zu stellen: jeder dieser Computer hat Vorteile und Nachteile. Welcher Computer dir am besten passt, hängt davon ab, für welchen Zweck du den Computer verwenden möchtest. Jedoch hat der Mini PC mehrere Vorteile im Vergleich zu den Desktop PCs und Laptops.

mini-pc-laptop-tablet

Je nachdem, für welches Gerät du dich entscheidest, bringen Mini PCs, Laptops, Computer oder Tablets bestimmte Vorteile mit sich. (Foto: FirmBee / pixabay.com)

Wie schon bereits erwähnt, sind die Minicomputer recht klein, sogar kleiner als die meisten Laptops. Desweiteren arbeiten die Micro-PCs leise, da sie normalerweise passive Abkühlung statt Lüfter benutzen. Auch sind die Minirechner sparsam, was den Energieverbrauch angeht.

Die Werte für den Stromverbrauch bleiben immer weit unter dem Niveau eines Desktop PCs, typischerweise bei maximal ca. 65 Watt unter Vollast. Die Mini PCs lassen sich an verschiedenen Orten montieren, beispielsweise hinter dem Fernseher.

Somit brauchen die Minicomputer minimal Platz im Vergleich zu den Desktoprechnern, aber auch den Laptops. Desweiteren lassen sich die Minirechner einfach transportieren. Ein weiterer Vorteil der Minicomputer ist, dass sie relativ günstig sind und normalerweise weniger als ein Desktoprechner oder Laptop von demselben Hersteller kosten.

Die Vorteile von den Mini PCs nochmal zusammengefasst:

  • Energiesparend
  • Leise
  • Preiswert
  • Klein}

Was kostet ein Mini PC?

Minicomputer gibt es in verschiedenen Preisklassen, abhängig von der Leistungsklasse und Hersteller. Auch hängt der Preis davon ab, ob du dir ein Barebone oder ready-to-go Mini PC holen möchtest. Die einfachsten Minirechner kosten ab ungefähr 100 Euro, die teuersten sind im 2000 Euro Bereich. So kostet zum Beispiel der Bestseller von Acer, Acer Revo Base i5, knapp unter 500 Euro.

Wie du wahrscheinlich bereits gemerkt hast, gibt es oft einen großen Unterschied im Preis. Du solltest deshalb dir Gedanken darüber machen, welche Aufgaben dein künftiger Mini PC erledigen können sollte und wie oft du deinen Minicomputer benutzen möchtest. Einige Fragen, die bei für deinen Entscheidungsprozess hilfreich sein können sind zum Beispiel:

  • Soll der Mini PC als Primär- oder Sekundärcomputer dienen? Hast du vielleicht schon einen leistungsstarken Desktop PC und suchst nach einem Mini PC als Zusatzrechner?
  • Brauchst du einen Computer für dein Büro oder für private Zwecke?
  • Für welchen Zweck möchtest du deinen Mini PC verwenden? Surfen, Filme, Gaming?
  • Wie oft wirst du deinen Mini PC benutzen?
  • Falls du vor hast, deinen Minicomputer als Primärrechner täglich zu nutzen und auf überdurchschnittliche Leistung Wert legst, kann es sich lohnen, etwas Geld in deinen neuen Mini PC zu investieren.

Als Inspiration kannst du unsere Liste anschauen, sortiert nach Leistungsklasse.

Desktop Replacement Mini PCs:

  • Zotac Barebone PC Zbox CI543 nano intel core i5, um 400 Euro
  • Acer Revo Base Mini PC Intel Core i5, um 500 Euro
  • Apple Mac Mini intel core i5, ab 500 Euro

Mini Server Mini PC:

  • Giada F100D, um 400 Euro
  • HTPC Mini PC:
  • Zotac Zbox Pico, um 200 Euro

Worauf sollte ich bei einem Mini PC achten?

Minicomputer können sehr nützlich sein, allerdings gibt es ein paar Dinge, auf die du vor dem Kauf achten solltest. Ein Mini PC hat keine Tastatur, keine Computermaus, keinen Bildschirm und in der Regel keine Lautsprecher.

mini-pc-tastatur

Minicomputer haben keine Tastatur und keine Maus. Quelle: Pixabay.com

Der Bildschirm wird mit dem Minicomputer durch einen Mini HDMI-Output Kabel verbunden. Es kann allerdings sein, dass es keinen HDMI Port gibt. In diesem Fall brauchst du ein HDMI-DOI für das Konvertieren.

Was die Tastatur betrifft, so wird sie entweder durch USB oder Bluetooth an den Mini PC angeschlossen. Einen PS/2 Port haben die Microrechner nicht. Noch solltest du beachten, dass ein Mini PC sich nur im geringen Umfang updaten lässt. D.h. du kannst nur das RAM und Harddrive updaten, nicht CPU.

Auch solltest du darauf aufmerksam sein, dass die Microcomputer nur Laptop-RAM unterstützen. Und zuletzt: falls du deinen Mini PC an den Fernseher bzw. Schirm montieren möchtest, suche nach VESA-kompatiblen Monitoren.

Wozu kann ich einen Mini PC verwenden?

Die Einsatzgebiete für Mini PCs sind vielseitig und sie können vielerlei Aufgaben übernehmen. Vor allem die neuesten Modelle von Minirechnern, die auf dem Markt zu finden sind, sind beeindruckend.

Mehrere Typen von Minicomputern scheinen die traditionellen Desktoprechner innerhalb der nächsten paar Jahre abzulösen. Nun zur Frage wozu ein Mini PC taugt: die Micro-PCs eignen sich für die meisten Aufgaben und definitiv für Privatuser.

Es ist deshalb einfacher zu sagen wozu die kompakten Computer nicht taugen. Die Mini PCs taugen nicht für aufwändige 3D-Computerspiele und für sehr leistungsfordernde Anwendungsgebiete wie zum Beispiel professionelle Photoshop-Bearbeitung in einem Büro.

Für Multimedia, Firewall, Fileserver oder E-Mail-Server können die meisten Minicomputer problemlos eingesetzt werden. Um die Einsatzgebiete der Mini PCs zusammenzufassen, die Mini PCs meistern beispielsweise:

  • Surfen
  • Streaming
  • Gaming
  • DVD abspielen und brennen
  • Alltägliche Büroaufgaben wie Office u.ä.

Wie du siehst, sind die modernen Mini PCs sehr leistungsfähig. Gerade was Gaming betrifft, gibt es allerdings Einiges zu beachten. Selbst heute meinen mehrere Experten, dass Mini PCs nicht die besten Computer für Computerspiele sind.

3D-Spiele werden eher problematisch, vor allem was die Grafikqualität betrifft. Wenn du jedoch nicht sehr hohe Ansprüche auf die Qualität stellst, sollte ein Mini PC für Gaming ausreichen. Ein Tipp für dich wenn du deinen Minicomputer für Gaming und Filmeschauen verwenden möchtest: wähle einen Mini PC mit AMD CPU statt Intel.

mini pc

Mini PCs sind für die meisten Alltagsaufgaben, die keinen leistungsfähigen PC erfordern, sehr gut geeignet.

Wo kann ich einen Mini PC kaufen?

Du findest Minicomputer in den meisten Elektrogeschäften und online, egal ob du nach einem Mini PC für dein Büro oder für privaten Gebrauch suchst. Hier sind einige Beispiele von Geschäften, wo ein Mini PC zu erhalten ist.

  • amazon.de
  • ebay.de
  • otto.de
  • notebooksbilliger.de
  • Conrad
  • Computerwerk
  • Media Markt

Welche namhaften Hersteller von Mini PCs gibt es?

Zotac

ZOTAC International (MCO) Limited ist ein Computer-Hardware-Unternehmen und wurde 2006 in Hong Kong gegründet. Die Produktpalette ist ganz unterschiedlich und umfasst neben Grafikkarten, Mainboards und Mini Pcs.

Das Unternehmen ist Teil der PC Partner Group und beschäftigt weltweit über 6.000 Mitarbeiter, sein Hauptsitz ist aber in Hongkong. Darüber hinaus hat Zotac Niederlassungen in der ganzen Welt eröffnet und über vierzig Produktionsanlagen aus dem Boden gestampft.

Asus

1989 gründeten die Ingenieure T.H. Tung, Ted Hsu, Wayne Hsieh und M.T. Liao in Taipeh, der Hauptstadt Taiwans, ein Unternehmen. Ihr Ziel: Sie wollten Mainboards bauen, die Computer beflügeln.

Auf der Suche nach einem Namen für das junge Unternehmen fiel schließlich die Wahl auf ASUS – eine Kurzform von Pegasus, jenem fantastischen, geflügelten Pferd aus der griechischen Mythologie, das für Weisheit und Wissen steht.

Als Entwickler und Hersteller von Mainboards mit einem kleinen Team an Tüftlern gestartet, gehört ASUS heute zu den weltweit führenden Technologieunternehmen mit Milliardenumsatz und zehntausenden Mitarbeitern.

ASUS entwickelt und baut die gesamte Bandbreite moderner IT-Produkte. Von Notebooks bis Displays, von Tablets bis Grafikkarten, von Smartphones bis zur Netzwerkausrüstung und Mini PCs.

Intel

Am 18.7.1968 gründeten Gordon Moore und Robert Noyce die Firma Intel unter dem Namen Moore-Noyce Electronics. Andy Grove stieß ebenfalls rasch zum Technologie-Start-up hinzu. Der ursprüngliche Plan war, sich im Markt für Arbeitsspeicher einen Namen zu machen.

Nach ersten Erfolgen verlagerte sich Intel später aber immer mehr auf Mikroprozessoren. Heute ist Intel vor allem durch seine Core-ix-Prozessoren bei Spielern weltweit bekannt und eines der erfolgreichsten Unternehmen in der Digital- und Chipbranche.

Apple

Apple ist wohl einer der bekanntesten Premium-Hersteller und mitunter auch am teuersten. Im November 2018 wurde der Mac Mini nach zuletzt 2014 endlich geupdatet. Äußerlich hat sich auch nach vier Jahren bis auf die Farbe nichts geändert. Im Inneren schlummert jetzt die neueste i-Core-Generation. Der Einstiegspreis liegt bei 899€.

Als Prozessoren kommen beim neuen Mac Mini Core-i-CPUs der achten Generation zum Einsatz, mit 4 oder 6 Kernen und bis zu 3,6 GHz Taktrate. Per Turbo-Boost erreichen sie bis zu 4,6 GHz. Als GPU verwendet Apple Intels chip-interne UHD Graphics 630.

Den Arbeitsspeicher kann man auf bis zu 64 GByte ausbauen. Das RAM ist nicht mehr aufgelötet, sondern steckt unter der Haube wieder in Form von SO-DIMMs, die der Anwender selbst auswechseln kann. Festplatten gibt es nicht mehr, sondern nur noch SSDs und zwar mit einer Kapazität von bis zu 2 TByte.

Neu sind der T2-Chip für verschiedene Sicherheitsfunktionen und die Datenverschlüsselung auf der SSD sowie vier Thunderbolt-3-Ports. An letzteren lassen sich 4K- oder 5K-Displays betreiben. Außerdem stehen Buchsen für Kopfhörer, HDMI 2.0, 2×USB-A (3.0) und Gigabit-Ethernet bereit.

Das von der Form nicht geänderte Gehäuse besteht komplett aus recyceltem Aluminium und ist nicht mehr silbern, sondern space-grau. Der Einstiegspreis mit 3,6 GHz schnellem 4-Core-i3, 8 GByte RAM und 128-GByte-SSD liegt bei 899 Euro. Bei unserer besseren Konfiguration waren dann schon mal 4969€ fällig. Maus und Tastatur gehören weiterhin nicht zum Lieferumfang.

Hat ein Mini PC ein Betriebssystem dabei?

Mini PCs gibt es mit ganz unterschiedlichen Betriebssystemen wie Android, Linux (Ubuntu, SteamOS), Windows (8.1, 10) & OS X von Apple.

Jedes Betriebssystem hat seine Vor- und Nachteile, sodass es eine generelle Empfehlung hier nicht geben kann. Im Zweifelsfall wähle einen Mini PC mit dem Betriebssystem, das dir bereits vertraut ist.

Anbei möchten wir dir dennoch kurz die verschiedenen Betriebssysteme und ihre Vorteile vorstellen:

Android: Dieses Betriebssystem eignet sich für Smartphones und Tablets und wird bereits in einer großen Vielfalt verwendet. Das Betriebssystem ist relativ offen und flexibel, was dem Benutzer sehr entgegen kommt.

Vorteile
  • Der Quelltext ist offen (entwicklungsorientiert), damit können Apps leicht geschrieben und im Google PlayStore veröffentlicht werden
  • Webkit Browser (auf Basis von Google Chrome) garantiert leichtes Surfen
  • Android ist ein gut personalisierbares System

Linux: Das Betriebssystem Linux startete 1992 als unixoides System, welches hauptsächlich die Programmiersprache C verwendet. Unix bezeichnet in diesem Zusammenhang ein Mehrbenutzer-Betriebssystem für den Computer.

Vorteile
  • Meist kostenlose Software
  • Man besitzt die Systemkontrolle, auch wenn ein Programm einmal abstürzt
  • Die Benutzeroberfläche kann individuell gestaltet werden
  • Linux Ubuntu erinnert in der Anwendung stark an ein Windows System und ist daher leicht verständlich

Windows: Das Windows Betriebssystem entstammt der amerikanischen Firma Microsoft, dessen Geschichte bereits im Jahr 1975 beginnt. Die Mission der Gründer Bill Gates und Paul Allen war eindeutig: Jeder Haushalt sollte einen Computer auf dem Schreibtisch stehen haben. Eines der ersten Betriebssysteme war das “MS-DOS” im Jahr 1981.

Vorteile
  • Häufig schon bei Neuanschaffung vorinstalliert
  • Soft- und Hardwareunterstützung optimiert
  • Hohe Kompatibilität, eignet sich gut zum Spielen diverser Computerspiele
  • Benutzerfreundliches System

OS X: Das Betriebssystem aus dem Hause Apple nennt sich OS X, früher auch als Mac OS X bezeichnet. Offiziell darf es nur auf den Apple Geräten genutzt werden, so wollen es die Lizenzbedingungen. Das unixbasierende Betriebssystem OS X ermöglicht es, dass verschiedene Apple Hardware Komponenten leicht miteinander kommunizieren können. Natürlich bietet auch das Betriebssystem OS X einige Vorteile:

Vorteile
  • Apple Geräte arbeiten innerhalb des Systems gut zusammen (iPhone, iPad, Mac etc.)
  • Hohe Sicherheit
  • Bedienfreundlichkeit

Welches Zubehör ist zu einem Mini PC ratsam?

Für die Bedienung eines Mini PCs benötigst du auf jeden Fall einen passenden Bildschirm (oder TV) eine Computermaus/ Funkfernbedienung und eine Tastatur. Gängiges Computerzubehör wie Drucker, Scanner oder Flachbildschirme ist problemlos nutzbar.

Mini PCs lassen sich aber darüber hinaus durch weiteres Zubehör sinnvoll erweitern:

  • Festplattenerweiterung mit USB-Sticks oder USB-Festplatten. 2,5-Zoll-Modelle brauchen kein eigenes Netzteil. 3,5-Zoll-Festplatten müssen zusätzlich mit Strom versorgt werden, bieten dafür aber mehr Speicherplatz
  • Mehr zusätzliche Anschlüsse durch einen USB-Hub. Optimal für Maus, Tastatur, Festplatte, Drucker, Scanner, TV-Stick, WLAN und Dockingstation des Fotoapparats
  • Digitales Antennenfernsehen (DVB-T) und analogen Kabelempfang bietet eine USB-TV-Karte. Modelle für Kabel- oder Satellitenempfang sind etwas teurer
  • Wifi Nachrüstung ist für alle Mini PCs sinnvoll, denen eine Funknetzwerkkarte fehlt. Dies geschieht über einen USB-WLAN-Stick

Entscheidung: Welche Arten von Mini PCs gibt es und welche ist die richtige für dich?

Du bist auf der Suche nach einem Minicomputer oder möchtest dich zum Thema informieren? Egal ob du dich sehr gut mit Computern auskennst oder Anfänger bist – bei uns findest du die wichtigsten Infos zu Mini PCs einfach und übersichtlich erklärt.

Wenn du dir einen Mini PC zulegen möchtest, gibt es zwei Alternativen, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

  • Barebones
  • Ready-to-go Variante

Die unterschiedlichen Mini PC Arten bringen jeweils unterschiedliche Vor-und Nachteile mit sich. Sie unterscheiden sich im Preis, in den Personalisierungsmöglichkeiten, an der Anzahl der Anschlüsse und letztlich auch in der Dauer, bis du sie erstmals einsetzen kannst.

Letztlich kommt es nämlich vor allem Barebones darauf an, ob du genug technisches Verständnis mitbringst, um deinen Mini PC selbst zusammenzubauen. Durch den folgenden Abschnitt möchten wir dir die Entscheidung erleichtern.

Was zeichnet einen Barebone-Mini PC aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Die Barebone Minicomputer sind eine Rohversion. Ein Barebone Computer besteht aus Case, Motherboard (Hauptplatine) und Prozessor. Es fehlen also RAM, Harddrive und Operativsystem.

Ein Barebone Mini PC braucht also mehr Bearbeitung, damit du ihn einsetzen kannst. Die Barebones sind deswegen eher für die besonders Interessierten mit fortgeschrittenen Computerkenntnissen geeignet. Oftmals gibt es aber auch Bauanleitungen im Internet z.B. auf Youtube, die du relativ einfach nachmachen kannst.

Vorteile
  • In der Anschaffung kostengünstig, da Hardware größtenteils fehlt (dafür aber Folgekosten)
  • Hohe Personalisierungsmöglichkeiten: Freie Wahl des Betriebssystems, der Software, Anschlüsse und Hardware
  • Wahl zwischen unterschiedlichen Hardwarekomponenten für Gaming- oder Office Mini PC
Nachteile
  • Einrichtung und Zusammenbau erfordert relativ viel Zeit
  • Hardwarekomponente müssen separat besorgt werden und Kosten können sich leicht summieren
  • Technisches Wissen oder Anleitungen erforderlich

Barebone Mini PCs eignen sich eher für dich wenn du ein erfahrener Bastler bist. Du kannst deinen Mini PC optimal auf deinen Verwendungszweck (Gaming, Multimedia, Office) abstimmen.

Hierbei kannst du das Mini Modell nicht nur genauer in Sachen System und Zusammensetzung besser kennenlernen, sondern auch hochwertige Teile verbauen, um die Leistung oder Speicherkapazität zu steigern. Vielleicht macht dir auch das Zusammenbauen Spaß und du bestaunst gerne dein fertiges Ergebnis.

Was zeichnet einen ready-to-go Mini PC aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Die ready-to-go Mini PCs sind schon komplett – da brauchst du dich weder um das RAM noch um das Betriebssystem zu kümmern.

Wenn du also gerade erst in den Bereich der Mini PCS einsteigen willst, ist die ready-to-go Variante eine gute Wahl für dich – Der Einrichtungsmanager des Betriebssystems begleitet dich bis zum Ende der Einrichtung, sodass dies recht einfach abläuft und du nicht viel Know-How mitbringen musst. Danach ist dein Mini PC sofort einsatzbereit, sodass der Nutzung nichts mehr im Wege steht.

Vorteile
  • Einfache und schnelle Einrichtung ohne technisches Wissen
  • Betriebssystem oftmals vorinstalliert. Schneller Start
  • Lassen sich auch ganz ohne Betriebssystem kaufen, Linux oder Windows kann selbst installiert werden
Nachteile
  • Oftmals müssen Anschlüsse und Speicher erweitert werden. Dies ist nur durch separates Zubehör möglich
  • Keine Personalisierungsmöglichkeiten der Hardware. Entscheidung für Gaming, Office oder Multimedia Mini PC
  • Undurchsichtiger Überblick über verbaute Komponenten und Preis-Leistung: Unterschiede der Festplatte, Prozessor, Grafikkarte und Soundkarte müssen aufwendig verglichen werden

Bevor du dir deinen Mini PC kaufst, solltest du dir auch über den Verwendungszweck im Klaren sein. Für Gaming-Zwecke eignet sich der Dell Alienware Alpha als ready-to-go Variante oder ein von dir konfigurierter Barebone. Letztendlich ist dies auch eine Preisfrage.

Darüber hinaus gibt es weitere Einsatzzwecke für den Mini PC zum Beispiel als Multimedia Zentrale für den Wohnzimmer oder als Mini Server. Die Mini PCs lassen sich also innerhalb deren Hauptgruppen weiter unterteilen, und zwar nach Leistungsklassen. Man unterscheidet zwischen den folgenden vier Leistungsklassen:

  • Mini PC als Gaming Mini
  • Mini PC als Desktop Replacement
  • Mini PC als Mini Server
  • Mini PC als Multimediazentrale (HTCP)

Der Unterschied zwischen diesen Leistungsklassen bezieht sich auf den Verwendungszweck. Wie es schon die Namen andeuten, übernehmen diese vier Leistungsklassen von Mini Computern unterschiedliche Funktionen.

Der Desktop Replacement Mini PC kann einen Desktoprechner prima ersetzen ist einem Desktop Computer ziemlich ähnlich, was die technischen Eigenschaften betrifft. So haben die Desktop Replacement Minicomputer ausreichend RAM, eine SSD mit mindestens 64 Gigabyte und einen schnellen Prozessor. Im Extremfall verfügen sie teilweise sogar über eine aktive Kühlung.

Der Mini Server ist ein Zwischenfall und hat weder viel Speicherplatz noch einen sonderlich schnellen Prozessor. Der primäre Dienstgebrauch dieser Leistungsklasse ist ein stromsparender Server. Ein gutes Beispiel dafür ist der Rasperry Pi. Die HTPC Leistungsklasse ist für geringe Ansprüche gedacht, funktioniert allerdings recht gut um Medien abzuspielen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Mini PCs vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Minicomputer vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Rechner für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Leistung
  • Speicherplatz
  • Festplatte / Hauptspeicher
  • Lüfter
  • Grafikqualität
  • Maße / Gewicht / Design
  • Sonstige Ausstattung / Anschlüsse
  • Lieferumfang
  • Stromversorgung
  • Garantie

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

mini pc

Neben den technischen Kriterien spielen bei Mini PCs auch die Maße und das Design eine wichtige Rolle.

Leistung

Die Leistung deines zukünftigen Mini PCs ist wohl der wichtigste Faktor, den du Aufmerksamkeit widmen solltest bei Vergleich und Bewertung der unterschiedlichen Minirechner. Gute Leistung heißt, dein Minicomputer kann alle Funktionen, die du von ihm erwartest schnell und effektiv ausführen.

Deshalb ist es wichtig, dass du dir genau überlegst welche Aufgaben dein Microrechner lösen sollte. So brauchst du zum Beispiel nicht einen sehr teuren Mini PC mit professioneller Leistung um E-Mails zu schicken und Netflix zu gucken.

Nun zu der Frage was überhaupt PC-Leistung ist und wie du diese messen kannst. Die Leistung eines Computers bezieht sich auf die Leistung seines Prozessors. Die Prozessorleistung lässt sich auf mehrere Arten messen.

Erstens kannst du eine Menge Information über dem Prozessor aus dem Namen des Prozessors herausholen, zweitens ist die Prozessorgeschwindigkeit immer aufgegeben. Die Prozessorgeschwindigkeit wird in GHz (Gigahertz) gemessen und die Werte liegen normalerweise zwischen 1.6 bis 2.8 GHz bei den meisten Rechnern.

Natürlich kann die Prozessorgeschwindigkeit höher sein, zum Beispiel 4.2 GHz. Kurz gesagt, je höher die Anzahl GHz, umso besser. Für alltägliche Funktionen auf einem PC (surfen, schreiben, Videos streamen) ist eine Prozessorgeschwindigkeit zwischen 1.6 – 2.2 GHz vollkommen ausreichend. Computer für Gaming oder aufwändige Aufgaben sollten schon eine höhere Geschwindigkeit haben.

Jetzt dazu, wie du die Prozessornamen entziffern kannst –als ordinärer User kann es kompliziert wirken. Wir zeigen dir, dass es nicht der Fall sein muss. Der Prozessorname ist in der Regel in diesem Format aufgegeben: Marke und Typ + Prozessornummer + Suffix.

Damit es nicht zu abstrakt wird, nehmen wir diesen Prozessor als Beispiel: Intel Core i5-4200U. Die Marke ist Intel, der Prozessortyp ist Core i5, die Prozessornummer 4200 und der Suffix U.

Für die normale Nutzung ist eine Prozessorgeschwindigkeit von 1.6 bis 2.8 GHz ausreichend. Für andere aufwendigere Sachen eignet sich eine höhere Geschwindigkeit besser.

Prozessormarke

Es gibt im Prinzip 2 Marken auf dem Markt, Intel und AMD. Falls du mehr darüber wissen möchtest, kannst du in unseren Blog schauen.

Prozessortyp

Da alle Mini PCs in der Produktliste von Intel sind, werden in diesem Abschnitt nur die Prozessortypen von Intel präsentiert.

  • Core i3: sind ziemlich einfach und gehören der Einsteigungsstufe
  • Core i5: Mittelstufe und besser als i3
  • Core i7: High-End und das Beste von Intel, was man heute auf dem Markt bekommt

Der wichtigste Unterschied zwischen den verschiedenen Prozessortypen, ist die sogenannte Turbo-Boost Feature, das bei Core i5 und i7 vorhanden ist. Es gibt außerdem 2 Budgetvarianten von Prozessortypen, Celeron und Pentium. Beide sind eher langsam, aber dafür günstig.

Prozessornummer

Die Prozessornummer besteht aus 4 Zahlen oder manchmal auch nur 3. Wie du diese entzifferst: die erste Zahl ist die Generation vom Prozessor, in unserem Beispiel ist es also die 4. Generation. Die restlichen drei Zahlen beschreiben die Leistung vom Prozessor im Vergleich zu anderen Prozessoren.

Diese Zahl wird vom Hersteller eingeordnet, damit man bei Bewertung und Vergleich schnell orientieren kann. Je höher die Zahl, desto besser. 200 weist darauf hin, dass die Leistung eher mittelmäßig ist.

Eine Faustregel ist, dass höher als 5 überdurchschnittlich ist, und unter 5 eher durchschnittlich. Falls die Prozessornummer nur aus 3 Zahlen besteht, bedeutet es, dass es um die erste Generation von Prozessor handelt.

Suffix

Das Suffix besteht aus einem Buchstaben und in der Regel ist es ein Q bei den Core i7 Intel-Prozessoren. Q steht für Quad-Core Prozessor. Alternativ kann es auch ein X stehen, was für Extreme Edition Processor steht. E steht für Embedded und U weist darauf hin, dass es um low-voltage, d.h. niedrige Spannung, handelt.

Speicherplatz

Speicherplatz ist neben Prozessorleistung auch wichtig bei Bewertung und Vergleich von den Minicomputern. Im Prinzip lässt sich der Speicher in 2 Gruppen unterteilen: RAM und Harddisk. Was ist der Unterschied zwischen diesen Typen Speicher und wieviel brauchst du für deinen Computer?

RAM (Random Access Memory) ist der Speicher an der Oberfläche. Stell dir vor, dein Mini PC ist ein Schreibtisch-RAM wäre in diesem Fall die Schreiboberfläche. RAM bestimmt, wie viele oder wie große Programme du gleichzeitig bedienen kannst. Also, eine höhere Zahl von RAM bedeutet, dass dein PC mehr und effektiver arbeiten kann.

Die heutigen Computer haben zwischen 2 GB (Gigabyte) und 16 GB RAM. Wieviel du RAM brauchst, hängt davon ab ob dein Rechner aufwendige Aufgaben schaffen sollte, zum Beispiel Excel-Spreadsheets für Büros oder Photoshop. Für ordinäre User ist RAM ab 4 GB taugbar, um 8 GB optimal.

Was den Harddisk betrifft, so kann dieser mit den Schubladen von einem Schreibtisch verglichen werden. Da kannst du alles speichern, womit zu du momentan nicht arbeitest. Ob es Programme, Musik oder Bilder sind – all das kannst du auf deinem Computer speichern.

Die modernen Computer haben 120 GB bis 700 GB Speicherplatz auf dem Harddisk. Für alltäglichen Gebrauch sind 120 GB mehr als genug, vorausgesetzt du streamst statt alles runterzuladen. Wie „frei“ dein Harddisk ist, beeinflusst übrigens kaum die Geschwindigkeit.

Der Speicherplatz ist abhängig von deinen Arbeiten, die du mit dem PC verrichten willst. Aufwendige Aufgaben benötigen mehr Speicherplatz.

Festplatte / Hauptspeicher

Selbst wenn du beim Kauf deines Mini PCs sparen möchtest, solltest du dabei auf vorhandene Anschlüsse und eine gute Festplatte Acht geben – denn möchte man Filme in guter HD-Qualität streamen oder downloaden, sollte die Festplatte mindestens 200 GB groß erscheinen.

Auch benötigt man dafür einen HDMI- oder Thunderbolt-Anschluss, um die HD-Auflösung auch auf dem Fernseher oder Monitor nutzen zu können.

Bei der Speicherart der Festplatte gibt es auch verschiedene Varianten – SSD, HDD und SSHD konkurrieren auch bei Mini PCs miteinander und haben alle ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile.
In Sachen Haltbarkeit gibt es allerdings kaum Unterschiede zu vermerken.

HDD-Festplatten haben einen großen Speicher und helfen daher beim Bewahren großer Datenmengen – SSD-Festplattenspeicher hingegen sind kleiner. Dafür bieten Sie den Vorteil, dass sie wesentlich schneller auf sich zugreifen lassen.

Um eine Hybrid-Festplatte handelt es sich bei der SSHD-Version, die schnelle Zugriffe ebenso ermöglicht, aber auch ausreichend viel Speicher für Filme und Ähnliches zu bieten hat.

Wenn du mehr Geld ausgeben möchtest und dir einen hochwertigen Mini PC anschaffen möchtest, können wir dir Mini PCs mit SSHD empfehlen – diese eignen sich vor allem für das leidenschaftliche Gaming gut.

Für die einfache Nutzung mobiler Art sind Mini PCs mit SSD hingegen vollkommen ausreichend. Für die Verwendung als Multimedia-Center ist eine HDD-Festplatte eine gute Wahl, da sie viele Filme und Musikdateien abspeichern kann und sie auch qualitativ gut abspielt.

Lüfter

Mini PCs ohne eingebauten Lüfter und mit Passivkühlung sind zurzeit voll im Trend – und das ist für uns vollkommen nachvollziehbar. Schließlich gehören damit störende Geräusche und rauschen der Vergangenheit an.

2017 brachte Intel erstmals Mini PCs aus dem „Next Unit of Computing“-Programm (NUC) der siebten Generation für Business-Kunden auf den Markt. Diese Mini PCs sind optimal für den lüfterlosen Betrieb geeignet und eignen sich vor allem für die Büros der Businesskunden. Stromsparend sind sie zudem auch.

Nicht desto trotz besitzen vor allem High-End Mini PCs oftmals störende Lüfter. Gerade bei Programmen, die Grafiken in 3D rendern, wird so mancher Mini PC an die Auslastungsgrenzen getrieben.

Videospiele, wie auch Videobearbeitungssoftware oder High-End Bildbearbeitungsprogramme können dem Rechner ganz schön was abverlangen. Dies ist dann oft auch hörbar.

Denn damit der CPU nicht zu warm wird, reguliert sich der CPU Lüfter oftmals automatisch hoch, sodass zumindest der worst-case – die Notfallabschaltung des PCs – verhindert wird.

Grafikqualität

Oftmals wird auf eine gute Grafikkarte bei Mini PCs recht wenig wert gelegt. Daher verfügen die meisten Mini Pcs auch nur über einen Onboard-Chip auf der Hauptplatine, der als Mini PC Grafikkarte fungiert und dabei aber keine eigenständige Grafikkarte ist.

Für die meisten Einsatzzwecke reicht das vollkommen aus, es sei denn du möchtest deinen Mini PC aktiv zur Photoshop-Bearbeitung, für Netflix oder für Gaming nutzen.

Intel HD Graphics (von 4400-6000) sorgen dafür, dass du 4K-Filme in toller Auflösung anschauen kannst. Für Gaming Zwecke benötigst du Minimum Intel HD Graphics 6000 oder Mini PCs, die mit Grafikchips von AMD oder NVIDIA ausgerüstet sind. (z.B. NVIDIA GTX960)

Maße / Gewicht / Design

Diese Kriterien sind weniger wichtig im Vergleich zur Leistung, Grafikqualität und Speicherplatz, allerdings können die Grösse und Gewicht relevant sein falls du nach einem transportablen Mini PC suchst. Die meisten Minicomputer wiegen ca. 1 kg, einige etwas weniger. So wiegt zum Beispiel der Zotac ZBOX CI323 Nano nur 300 Gramm, was ihn zum leichtesten Mini PC unserer Produktliste macht.

Die Größe von den Mini PCs variiert, aber nicht viel. Der kleinste Minirechner aus der Produktliste misst 11,7 x 3,5 x 11,2 cm, der größte 15 x 15 x 10 cm. Wie du sehen kannst sind die Unterschiede nicht besonders groß.

Was Design betrifft, ist es eine Geschmacksache. Die meisten Mini PCs sind schwarz, aber weiß oder silber kommen auch vor. Viele Experten meinen, die Minicomputer von Apple haben das schönste Design. Ob das stimmt bleibt dir zu entscheiden.

Sonstige Ausstattung / Anschlüsse

Da du bei deinem ready-to-go Mini PC keine essentielle Komponenten austauschen kannst und keine neuen Löcher ins Gehäuse schneiden willst, sollte dein Minicomputer über möglichst viele der Standard-Anschlüsse verfügen.

Viermal USB 3.0 ist inzwischen Mindestmaß. Wenn du kabelgebundene Peripherie benutzt, hast du also zwei Anschlüsse für Sticks und Dongles übrig. Weitere Ports wären aber nicht zu verachten.

Inzwischen solltest du auch nach USB-C, USB 3.1 und Thunderbolt Ausschau halten. Letzterer hat den praktischen Seiteneffekt, dass du deinen Mini PC durch eine externe Grafikkarte aufrüsten können.

Neben den universellen Ports ist HDMI der Standard für die Bildschirm- und Tonausgabe. Ein Anschluss reicht für die meisten Anwender. Wer allerdings zwei oder mehr Bildschirme verwenden will, sollte auf zusätzliche Anschlüsse achten. Einige Mini PCs bieten außerdem Displayport-Ausgänge oder sogar den langsam in die Jahre gekommenen DVI-Port.

Lieferumfang

Wie dir bereits bekannt ist, bestehen Barebone Mini PCs nur aus Case, Motherboard und Prozessor. Du musst also noch viele Hardware Komponenten selbst besorgen und einbauen – dazu zählen z.B. RAM, Harddrive und Operativsystem.

Der Lieferumfang bei ready-to-go Mini PCs ist dabei weitaus größer. So bekommst du einen bereits einsatzbereiten Mini PC und musst nur noch auf ein paar Dinge im Lieferumfang achten:

  • Achte unbedingt auf Spezielle Halterungen für die Wand oder den Flachbildschirm – diese dienen dazu, deinen Mini PC hinter dem Fernseher zu verstauen und das Durcheinander von Kabeln und Geräten in deinem Zimmer oder in Konferenzräumen zu verhindern. Du bekommst eine angenehme Unterhaltungsumgebung
  • Darüber hinaus eignet sich eine enthaltene Funkfernbedienung ideal dazu, deinen Mini PC als Multimediazentrale zu steuern
  • Die Software (Oft Windows 10) sollte bereits aufgespielt sein, ansonsten muss sie extern dazu gekauft werden

Stromversorgung

Für den Gebrauch der meisten Mini PCs wird eine externe Stromversorgung benötigt. Einige Mini PC Hersteller wie InFocus bieten mit ihrem Kangaroo-Modell auch einen Mini PC an, der einen vierstündigen Akkubetrieb ermöglicht.

Sie setzen auf den taiwanesischen Vertragsfertiger Foxconn, der vor allem durch seine Partnerschaft mit Apple bekannt sein dürfte.

Garantie

Bei dem Kauf eines Mini PCs stehen dir neben den gesetzlichen Gewährleistungsansprüchen auch eine individuelle Herstellergarantie zu.

Diese unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller und Region und kann oftmals gegen einen Aufpreis erweitert werden (Garantieerweiterung bis zu 5 Jahre). Hersteller schränken diese oftmals in den Garantiebedingungen ein.

Die Seriennummer deines Produktes, die du oftmals benötigst um die Laufzeit herauszufinden, findest du auf dem Etikett auf der Rückseite oder auf dem Seriennummernaufkleber des Produkts. 12M bedeutet 12 Monate, 24M bedeutet 24 Monate und 36M bedeutet 36 Monate ab dem Tag des Kaufs oder des Herstellungsdatums.

Damit du deine Ansprüche im Problemfall vollends geltend machen kannst, ist der Kauf bei autorisierten Fachhändlern wichtig.

Garantiebeispiele:

  • INTEL bietet auf seine NUC-Produkte drei Jahre begrenzte Garantien
  • ZOTAC bietet auf seine Produkte mit 3 Jahren Garantieerweiterung eine Garantie der einzelnen Bauteile bis zu 5 Jahre. Die Komponenten der Grafikkarten, Mainboard und SSD besitzen dabei unterschiedliche Laufzeiten

Wichtig: Deine Garantie wird bei eigenen technischen Hardware- oder Software Modifikationen eingeschränkt oder außer Kraft gesetzt.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Mini PC

Wie montiere ich einen Barebone Mini PC?

In diesem Video wird es anschaulich am Beispiel des NUCs erklärt wie du deinen Barebone fertig montieren kannst.

Wie reinige, pflege ich meinen Mini PC?

Tastatur, Maus und Monitor reinigt man am besten regelmäßig mit etwas Wasser und oder einem leichten Reinigungsmittel. Oftmals werden im Internet Reinigungssets oder Bildschirmreiniger mit passenden Microfasertüchern verkauft. Wichtig für eine schonende Reinigung ist eine geringe Ausübung von Druck.

Ab jetzt kommen wir in Bereiche, die man im Büro lieber von Experten übernehmen lassen sollte. Zu Hause muss man selbst ran. Anschlüsse für HDMI, USB oder LAN kann man mit viel Vorsicht und einem kleinen, spitzen Gegenstand säubern.

Durch das Ein- und Ausstecken wird der Staub darin enorm verdichtet und anschließend saugt man ihn vorsichtig ab.

Um das Innere des Gerätes nach drei bis vier Jahren von Staub zu befreien, sollte man es davor vorsichtig aufschrauben und sich dann genau merken, wo welche Schrauben hingehören.

Die Reinigung erfolgt optimalerweise vorsichtig mit dem Staubsauger, Staubwedel sind tabu, da sie sich elektrostatisch aufladen können und die Hardware beschädigen.

Am besten sollte man vorher den Lüfter festhalten, denn der Propeller darf sich beim Absaugen nicht bewegen. Unter Umständen könnte so das Mainboard beschädigt werden. Klingt das alles zu kompliziert – ist vielleicht ein Anruf beim Kundendienst ratsam. Dieser kann oftmals mit externen Dienstleistern aushelfen.

Kann ich beim Mini PC Komponenten tauschen?

Oftmals erlischt beim eigenmächtigen Austausch von Hardwarekomponenten die Herstellergarantie. Stellt dies für dich kein Problem dar und du besitzt genug technisches Wissen, stellt ein Austausch beispielsweise des Prozessors oder der Festplatte kein Problem dar.

Wichtig dabei ist, dass im Gehäuse genug Platz ist. Bei Barebones besitzt du natürlich bereits Anfangs etwas mehr Freiheiten.

Welche Standards werden üblicherweise verwendet?

Bei unseren Tests begegnen uns immer wieder Mini PCs mit stark unterschiedlichen Abmessungen und Ausstattungen. Gibt es überhaupt Standards für die Mini Rechner und wenn ja, welche sind das?

Baugrößen und Standards von Desktop PCs

Seit es PCs gibt (und das ist immerhin seit 1981 der Fall), gibt es auch Standards für die Form und Größe eines Rechners. Da fast alle wichtigen Komponenten auf einer gemeinsamen Platine, der sogenannten Haupt- oder Mutterplatine (oder auf Englisch: dem Mainboard), untergebracht sind, ist es deren Größe, die dabei maßgeblich ist.

Wir wollen nicht zu tief in technische Details eintauchen, daher nachfolgend nur das Wichtigste: Für vollwertige Desktop PCs ist seit nahezu Jahrzehnten das sogenannte ATX Format Standard.

Von diesem Format gab es in der jüngeren Vergangenheit einige leichte Modifikationen – zum Beispiel Flex ATX, dass eine kompaktere Bauweise von PCs ermöglichen sollte.

Für kleine PCs gab es lange Zeit nur den sogenannten Micro-ATX-Standard. Mit einer Kantenlänge von 24 x 24 Zentimetern waren solche Rechner aber alles andere als kompakt.

Baugrößen von Mini PCs

Erst ab der Jahrtausendwende begannen die Hersteller, aufgrund geänderter Anforderungsprofile, noch kleinere Platinen zu entwickeln. Ab etwa 2003 kamen der Mini ITX-Standard, später der Nano-ITX-Standard hinzu.

Im Jahr 2007 wurde dieser Standard nochmals verkleinert und VIA etablierte den Pico-ITX-Standard mit Abmessungen von ca. 10 x 7 Zenzimetern. Dieser fand im Gegensatz zu den anderen beiden Standards in Mini PCs jedoch kaum Verwendung.

Mit dem Boom kleiner und kompakter PCs ab etwa 2014 erschienen eine Reihe weiterer neuer Formfaktoren. Alleine Branchenriese Intel legte dabei 4 verschiedene Formate für seine Mini PCs fest – Zu den wichtigsten gehören die quadratischen NUC Platinen (knapp 10 Zentimeter Kantenlänge) sowie das 5×5-Format, das von recht vielen Mainboardherstellern genutzt wird.

Aus Nano ITX und Pico ITX ging außerdem der UCFF genannte Ultra-compact Form Factor-Standard hervor. Damit sollte eine gemeinsame Basis für Mini PCs geschaffen werden. Die Abmessungen betragen bei Nano ITX 12 x 12 Zentimeter (es ging in erster Linie um Abwärtskompatibilität).

Standards populärer Mini PCs

Nachfolgend zeigen wir dir noch eine Liste der Abmessungen populärer Mini PCs und deren Formfaktoren:

  • Intel NUC Swift Canyon: UCFF, 12 x 12 cm
  • Asus VivoPC
  • Gigabyte Brix: UCFF: 12 x 12 cm
  • MSI Cubi 2: UCFF: 12 x 12 cm
  • Asrock Beebox-S: UCFF: 12 x 12 cm

Welche Ausstattung und Anschlüsse sind Standard und was ist überhaupt WLAN, LAN und Bluetooth?

Hier gibt es relativ große Unterschiede. Viermal USB 3.0 sollte inzwischen Mindestmaß sein. Wenn du kabelgebundene Peripherie benutzt, hast du also zwei Anschlüsse für Sticks und Dongles übrig. Weitere Ports wären aber nicht zu verachten.

Inzwischen solltest du auch nach USB-C, USB 3.1 und Thunderbolt Ausschau halten. Letzterer hat den praktischen Seiteneffekt, dass du deinen Mini PC durch eine externe Grafikkarte aufrüsten können.

Neben den universellen Ports ist HDMI der Standard für die Bildschirm- und Tonausgabe. Ein Anschluss reicht für die meisten Anwender. Wer allerdings zwei oder mehr Bildschirme verwenden will, sollte auf zusätzliche Anschlüsse achten. Einige Mini PCs bieten außerdem Displayport-Ausgänge oder sogar den langsam in die Jahre gekommenen DVI-Port oder VGA-Port. Wer einen Mini PC mit HDMI-Port wählt, ist definitiv auf dem neuesten Standard unterwegs.

Möchtest du, dass dein Mini PC mit jedem Monitortyp kompatibel ist, dann wähle diese drei Monitorausgänge: HDMI 1.4b Port, DisplayPort-1.2 , VGA-Port.

Bluetooth, LAN und WLAN

Die Abkürzungen Bluetooth, LAN oder WLAN sind höchstwahrscheinlich jedem von uns ein Begriff – egal ob zuhause oder in Unternehmen, diese Begriffe begegnen dir oft im Alltag. Doch was bedeuten sie eigentlich und brauchst du sie unbedingt?

Jein, aber sie sind empfehlenswert. Mini PCs mit eingebautem Bluetooth-Chip können nämlich echt praktisch sein. Der Funk-Standard ermöglicht dir schließlich eine effiziente Datenübertragung auf kurze Distanzen.

Vor allem die Verbindung von Maus und Tastatur mit deinem Mini PC geschieht so drahtlos und ganz ohne Kabelsalat. Außerdem kannst du verschiedene Dateien einfach übertragen.

Die maximale Reichweite variiert je nach Gerät zwischen 10 und 100 Metern. Die aktuellste Version ist Bluetooth 4.2. Sie glänzt mit verbesserter Sicherheit, einer höheren Übertragungsrate und einem Energiesparmodus.

Worauf musst du achten?

Bei Bluetooth gibt es verschiedene Profile, die festlegen, welche Art von Daten übertragen werden können. Beispielsweise ermöglicht das Profil „HSP“ die Nutzung eines Headsets per Bluetooth. Mit dem Profil „A2DP“ kann hingegen Musik kabellos von einem Handy auf einen Lautsprecher übertragen werden.

Wofür brauche ich LAN?

LAN steht für “Local Area Network”, was auf Deutsch so viel wie “Lokales Netzwerk” bedeutet. Es beschreibt ein Rechnernetz, welches räumlich begrenzt ist und dient dazu, deinen Mini PC mit dem Internet, mit Druckern oder einem anderen Netzwerk zu verbinden.

Um deinen Mini PC mit dem Netzwerk zu verbinden, sind grundsätzlich zwei Dinge notwendig – eine integrierte LAN-Buchse sowie ein passendes LAN-Kabel. Die gute Nachricht ist: Alle LAN oder Ethernet-Kabel sind genormt und besitzen dieselbe RJ-Steckerverbindung. (Registered Jack)

Dieser Standard beschreibt die Bauformen der Stecker und Buchsen, sowie deren Kontaktbelegung. Allerdings gibt es auch noch eine andere Möglichkeit, deinen Mini PC mit dem Netzwerk zu verbinden: Das Wireless LAN. Eine LAN-Verbindung ist also nicht mehr zwingend notwendig.

Vom LAN zum Wireless LAN

Einige Mini PCs besitzen ein integriertes WLAN-Modul. WLAN steht für “Wireless Local Area Network” und ermöglicht dir so eine kabellose Verbindung in das Rechnernetzwerk.

LAN-Erweiterungskarten

Es gibt natürlich auch spezielle LAN-Erweiterungskarten, welche nicht standardmäßig on board sind. Gebraucht werden solche Karten um die Anzahl der Netzwerkschnittstellen deines PCs zu erhöhen. Dies ist vor allem von Vorteil wenn ein und derselbe Mini PC gleichzeitig auf mehrere Netzwerke oder Netzwerkgeräte, wie beispielsweise IP-basierte Überwachungskameras zugreifen muss.

Was ist der kleinste Mini PC?

2016 war das Jahr, in dem der bis jetzt kleinste Minicomputer auf dem Markt erschienen ist. Der kleinste All-in-One der Welt: Gole1 mit Windows 10. Hinter dem Gole1 steckt das asiastische Unternehmen Gole, das bereits verschiedene Mini PCs auf den Markt gebracht hat.

Gole1 hat einen Schirm von 5 Zoll und 720p-Auflösung und ist ein interessantes Gerät, vor allem was das Verhältnis zwischen Preis und Qualität angeht.

Die Performance von Gole1 kann mit der Performance von den günstigsten Tablets verglichen werden – ein Leistungswunder ist Gole 1 Mini PC wohl kaum. Wenn du nur surfst oder auf YouTube bist, ist Goal1 definitv taugbar. Der Preis von diesem Minicomputer spricht auch dafür – unter 100 Euro (Versandkosten und Einfuhrsteuer nicht inklusive).

Raspberry Pi – die besten Verwendungsmöglichkeiten dafür

Raspberry Pi hat mehr Verwendungsmöglichkeiten als du es von ihrer Größe erwarten würdest. Diese Platine, die ungefähr so groß wie eine Kreditenkarte ist, kann zu mindestens vier verschiedenen Zwecken verwendet werden.

Dazu brauchst du einen Micro-USB-Kabel für die Stromversorgung sowie eine SD-Karte mit mindestens 2 GB für das Betriebssystem. Sobald das in Ordnung ist, kannst du deine Raspberry Pi für Folgendes einsetzen:

  • Musikbox und Internetradio
  • Stromsparendes NAS
  • Media-Center
  • Linux-Rechner

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.itwissen.info/Mini-PC-mini-PC.html


[2] https://www.heise.de/newsticker/meldung/Mini-PCs-fuer-Buero-und-zu-Hause-meist-voellig-ausreichend-3674438.html


[3] https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Neuer-Mac-mini-fuer-professionelle-Anwender-4207284.html


[4] https://mini-pc-test.info/ratgeber/die-betriebssysteme-windows-linux-und-android.html


[5] https://www.chip.de/artikel/Mini-PC-kaufen-So-bekommen-Sie-den-richtigen-Computer-Zwerg_126436374.html


[6] http://mini-pc-tests.de/mini-pc-alle-formfaktoren/


[7] https://www.computerbase.de/2015-08/mini-pcs-intel-5×5-als-kleinster-mainboard-standard-mit-cpu-sockel/


[8] https://blog.jacob.de/micro-und-mini-pc-klein-leise-und-leistungsfaehig/

Bildquelle: pixabay.com / FirmBee

Bewerte diesen Artikel


16 Bewertung(en), Durchschnitt: 4,00 von 5
Redaktion

Veröffentlicht von Redaktion

Die Redaktion von COMPUTERBIBEL.de recherchiert und schreibt informative, verständlich aufbereitete Ratgebertexte zu den verschiedensten Themen- und Aufgabengebieten.