Willkommen bei unserem großen Notebook Grafikkarten Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Notebook Grafikkarten. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Notebook Grafikkarten zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Notebook Grafikkarte kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Notebook Grafikkarte berechnet die Bilder der auszugebenden Daten und gibt sie an das Display weiter. Dadurch kann man Fotos hochauflösend wiedergeben.
  • Es lässt sich zwischen Integrierten Grafikprozessoren, dezidierten Grafikkarten und externen Grafikkarten unterscheiden.
  • Da beim Notebook die Grafikkarte meist nicht ohne weiteres nachgerüstet werden kann, gilt es die Kaufentscheidung sorgfältig zu bedenken.

Notebook Grafikkarte Test: Das Ranking

Platz 1: Asus VGA GT730-2GD3-BRK NVIDIA Grafikkarte

Platz 2: Zotac GeForce GT 710 Zone Grafikkarte

Platz 3: Gigabyte GV-N1070IXEB-8GD Grafikkarte

Platz 4: Sapphire 11233-02-20G GRA PCX Sapphire R5 230 passiv AMD Grafikkarte

Platz 5: Gigabyte GV-N1080IX-8GD Grafikkarte schwarz

Platz 6: GIGABYTE GeForce RTX 2070 Gaming OC 8G GGDR6

Platz 7: Matrox G550 LP Passiv Grafikkarte

Entscheidung: Welche Arten von Notebook Grafikkarten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Notebook Grafikkarten können folgendermaßen unterschieden werden:

  • Integrierte Grafikprozessoren
  • Dezidierte Grafikkarten
  • Externe Grafikkarten

Die Entscheidung, welche Variante für dich die richtige ist, musst du zumindest bei den ersten beiden Varianten beim Kauf deines Notebooks treffen. Es gilt also zu entscheiden, ob du einen Laptop mit integrierter oder dezidierter Grafikkarte benötigst. Später kannst du dir auch noch überlegen, ob für dich eine externe Grafikkarte her muss.

Die folgenden Informationen sollen dich bei diesen Unterscheidungen unterstützen.

Was sind integrierte Grafikprozessoren und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Integrierte Grafikprozessoren sind bei Notebooks meist auf derselben Die („Plättchen“) wie der Prozessor angebracht. Sie werden gleichsam vom Prozessorhersteller produziert. Im Gegensatz zur dezidierten Grafikkarte hat dieser Grafikchips keinen separaten oder dezidierten Speicher, sondern nutzt gemeinsam mit der CPU den Systemspeicher.

Notebook

Die am besten geeignete Notebook Grafikkarte hängt vom Einsatzzweck ab. (Foto: Ash Edmonds / unsplash.com)

Diese Bauweise ist platzsparend, weshalb die Notebooks kompakter und schlanker gebaut werden können. Zudem müssen auch nicht zwei extra Chips gekühlt werden, was sich positiv auf die Hitzeentwicklung und auf die Energieeffizienz auswirkt. Somit werden auch die Akkus ein bisschen geschont.

Dies sind alles Vorteile, die die Mobilität von Laptops begünstigen. Ein integrierter Grafikchip kommt auch billiger, als eine explizite Grafikkarte.

Vorteile
  • Platzsparend
  • Energieeffizient
  • Günstiger
Nachteile
  • Weniger leistungsstark: kein High End Gaming
  • Nimmt Systemspeicher weg

Der Nachteil dieser Lösung ist, dass sie nicht so leistungsstark ist, wie dezidierte Grafikkarten. Willst du aktuelle 3D-Spiele ruckelfrei zocken, so brauchst du vermutlich eine dezidierte Grafikkarte. Sind deine Gaming Ansprüche jedoch nicht ganz so hoch, so ist diese Alternative dank der technischen Entwicklung mittlerweile sehr interessant

Diese GPU belegt dann auch Systemspeicher, der dann anderweitig nicht zur Verfügung steht. IGPS werden von unter anderem von den Firmen Intel (Intel HD-Graphics) sowie AMD (AMD Fusion) angeboten, wobei letztere das Konzept Accelerated Processing Unit (APU) nennt.

Was sind dezidierte Grafikkarten und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Dezidierte Grafikarten haben einen separaten Speicher. Anders als beim PC, wo Videocards über PCI, PCIe oder AGP angeschlossen werden, sind sie beim Notebook in den meisten Fällen fest verlötet. Daher können sie dann nicht ausgewechselt werden.

GPUs gelten oft als wichtigste Komponente von Gaming Laptops. Da dezidierte Versionen meistens mehr Performance bieten als integrierte, gehören sie hier zum Standard. Mit einer wirklich guten dezidierten Grafikkarte samt schnellen GDDR 5 Speicher kannst du auch noch in den nächsten Jahren hochauflösende 3D-Spiele ohne ruckeln spielen.

Vorteile
  • Hohe Leistungsfähigkeit, ideal für Gaming
  • Systemspeicher wird entlastet
Nachteile
  • Teuer
  • Benötigt Platz
  • Hoher Energiebedarf

Sie sind jedoch auch teurer und machen meist ein gutes Stück des Notebook Preises aus. Zudem benötigen sie Platz und passen zum Beispiel schwer in ultraflache Notebooks. Auch die zusätzlich notwendige Kühlung, bereitet Platz und Energieprobleme.

Aufgrund des hohen Energiebedarfs kannst du mit dem Akku oft nur eine Stunde auf voller Leistung zocken, bevor du dein Gerät wieder einstecken musst. Der Markt von dezidierten Grafikkarten wird von den Herstellern Nvidia mit ihren GeForce GTX Modellen und AMD mit ihren Radeon Modellen dominiert.

Was sind Externe Grafikkarten und was sind Ihre Vorteile und Nachteile?

Die Grafikchips von Notebooks sind meist fest verlötet, weshalb du sie dann anders als beim PC nicht so einfach austauschen kannst. Vielleicht merkst du jedoch irgendwann, dass dein Pixelbeschleuniger zu alt wird für aktuelle Spiele, oder du willst sie aus sonst einem Grund aufrüsten. Wenn du dir deshalb nicht gleich einen neuen Laptop zulegen willst, besteht auch die Möglichkeit, eine externe Grafikkarte anzuschließen.

Dazu brauchst du einen sogenannten EPGU-Dock, das ist eine Box, in der du eine oder mehrere PC Grafikkarten per PCIe anschließen kannst. Indem du die Box dann an dein Notebook anschließt, lässt sich die Grafikkarte nutzen. Das Prinzip ist schon länger bekannt, doch frühere Versionen konnten sich nicht durchsetzen, unter anderem da die Verbindung zwischen Laptop und Box nicht schnell genug war.

Vorteile
  • Nachrüsten der Grafikkarte wird möglich
  • High End Grafikkarte mit schlankem Notebook verwendbar
  • Oft Zusatzfunktionen: USB 3.0 Hub, externe Festplatte
Nachteile
  • Kommt sehr teuer
  • Thunderbolt 3 Schnittstelle nötig

Die Thunderbolt 3 Schnittstelle ermöglicht erstmals eine ausreichend schnelle Datenübertragung. Dazu benötigst du jedoch auch ein Notebook, das diese Schnittstelle unterstützt.

Zudem sind die Preise der Geräte oft recht happig und reichen von 300 bis 800 Euro. Die Grafikkarte selbst musst du dann noch extra dazu kaufen. Ein weiterer Vorteil mancher Boxen besteht darin, dass du sie auch als USB 3.0 Hub verwenden kannst und mit manchen kannst du zusätzlich auch noch Festplatten extern nutzen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Notebook Grafikkarte kaufst

Was ist die Aufgabe von einer Notebook Grafikkarte und wie ist der Aufbau?

Eine Grafikkarte ist für die visuelle Ausgabe der vom Prozessor berechneten Daten zuständig. Dafür berechnet sie die auszugebenden Bilder und leitet sie an ein mit ihr verbundenes Display weiter.

Sie besteht aus:

  • Einem eigenen Grafikspeicher,
  • Einem Grafikprozessor (GPU),
  • Einer Kühllösung,
  • Schnittstellen zum System und zu visuellen Ausgabegeräten sowie
  • Einem RAMDAC

Mit GPU ist also eigentlich der Teil der Grafikkarte gemeint, der für die Berechnung des auszugebenden Bildes zuständig ist. Für diese oft anspruchsvolle Aufgabe, bei 3D Games müssen Millionen von Polygonen und Pixeln pro Sekunde blitzschnell berechnet werden, sind sie besser geeignet als CPUs. Aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit werden sie teilweise auch für andere Rechenarbeiten wie das Minen von Bitcoins verwendet.

Wo sitzt die Grafikkarte im Laptop?

Grafikchips sind im Notebook mittlerweile oft als integrierte Grafikchips am selben Die wie der Prozessor untergebracht. Dezidierte Grafikkarten anderseits sind meist fest am Mainboard verlötet. Es gibt jedoch auch eine Variante, bei der die Grafikkarte per MXM Technologie auf einem Sockel angesteckt wird und so zumindest prinzipiell ausgetauscht werden kann.

Worin unterscheidet sich eine Grafikkarte für Notebooks und für Desktop PCs?

Der geringe Platz in Notebooks stellt für Grafikkarten grundsätzlich ein Problem dar, unter anderem da weniger Raum für die Kühlung zur Verfügung steht. Um somit der Überhitzung vorzubeugen, mussten Hersteller bisher die Leistung der Notebookvarianten heruntersetzen. Zudem ist der hohe Energieverbrauch bei akkubetriebenen Laptops störender als bei fest angeschlossenen PCs.

In Notebooks steht weniger Platz zu Kühlung von Hardwarekomponenten wie der Grafikkarte zur Verfügung. Dank ausgeklügelter Technik können aktuelle Grafikchips in Notebooks fast gleich leistungsfähig sein wie in Desktop Computern.

Durch die ausgeklügelte Technologie der Pascal Architektur arbeiten die neuen Karten jedoch sehr stromeffizient, somit gibt es weniger Probleme mit der Wärme und die Performance kann höher sein. Die effektive Leistung hängt jedoch auch von der Kühlung des jeweiligen Notebooks ab. Grundsätzlich sind jedoch die aktuellen mobilen GPUs ähnlich leistungsfähig wie ihre Pendants.

Kann ich die Grafikkarte beim Notebook aufrüsten?

Ein großer Nachteil von Notebooks ist, dass die Grafikchips zumeist festverbaut und nicht auswechselbar ist. Willst du auch in den nächsten Jahren noch aktuelle Spiele in guter Qualität zocken, so solltest du also nicht gerade an dieser Stelle geizen. Alternativ könntest du auch mit einer externen Grafikkarte aufrüsten, was jedoch teuer kommt.

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Nvidia ist der größte Hersteller von dezidierten Grafikkarten, auch bei Notebooks. Bei vielen Notebokks ist der Grafikchip jedoch im Prozessor integriert. (Foto: Radek Grzybowski / unsplash.com)

Eine zweite Möglichkeit besteht noch, wenn die Grafikkarte beim Laptop in einem Mobile PCI Express Module (MXM) Slot gesteckt ist. Dies erlaubt grundsätzlich einen Austausch von kompatiblen Karten.

Notebook Grafikkarten können nicht so leicht nachgerüstet werden. Besitzt du ein Notebook mit MXM-Slot, so ist das grundsätzlich möglich, jedoch auch kompliziert. Ansonsten kannst du dir auch eine externe GPU anschaffen, was jedoch sehr kostspielig wird.

Dann musst du jedoch vorher überprüfen, ob das bei deinem Notebook der Fall ist, was du durch Internetrecherche oder durch selbst nachsehen erledigen kannst. Am besten ist es, wenn der Notebookhersteller, selbst Aufrüstbarkeit zusichert.

Zudem wird es schwierig, eine passende Grafikkarte zu erwerben. Dafür könntest du unter anderem Ebay konsultieren. Schlussendlich musst du die Karte selbst einbauen, auch da kannst du laut Experten trotz MXM-Slot noch böse Überraschungen erleben und erkennen, dass Notebook und Grafikbeschleuniger bautechnisch oder aufgrund sonstiger Inkompatibilitäten nicht zusammenpassen. Der Aufrüstung stehen also viele potenzielle Hindernisse im Weg.

Auf was sollte ich bei einer Notebook Grafikkarte achten?

Der Markt von Grafikkarten wird von den Firmen AMD und Nvidia dominiert, wobei letztere im Gaming Sektor seit geraumer Zeit absolut dominant ist. Durch den Namen kannst du sehr viel über eine GPU herausfinden. Das soll anhand der Nvidia GeForce GTX 1080 demonstriert werden.

Zeichen Bedeutung
Geforce „Geforce“ zeigt an, dass es sich um Geräte für den Consumer Bereich handelt. Unter dem Namen „Quadro“ vertreibt Nvidia professionelle 3D- und 2D-Grafikkarten, auch für Notebooks.
GTX Dass es eine High End Karte ist, verrät das Kürzel „GTX“, „GTS“ würde Mittelklasse mit Power und „GT“ absolute Mittelklasse bedeuten.
10 Die im Produktnamen darauffolgende „10“ steht für die Serie. Je höher die Zahl, desto neuer ist die Karte. Die aktuelle 10er Serie liefert durchwegs den schnelleren GDDR5 Speicher sowie Kompatibilität mit Direct X 12.0. Die GPUs basieren auf der Pascal Architektur.

Die Modelle der 10er Serie erlauben auch VR-Gaming mithilfe einer VR-Brille wie der Oculus Rift.

80 Die letzten beiden Ziffern des Produktnamens differenzieren die Leistungsfähigkeit weiter aus. Hier ist höher wieder grundsätzlich besser. Ein Modell mit höherer Nummer bietet dir eine höhere Framerate und eine höhere Grafikqualität. Für das Gaming sollte es zumindest eine GTX 1060 sein

Mit einer High-End Karte wie der GeForce GTX 1070 oder noch besser der Geforce GTX 1080 solltest du auch noch in absehbarer Zeit aktuelle Spiele in 1080p zumindest ruckelfrei spielen und auch VR Gaming betreiben können.

Beim Vergleich solltest du bedenken, dass es grundsätzlich einen Unterschied zwischen den Laptop und Desktop Varianten gibt. Seit der aktuellen Serie von Notebook Grafikkarten mit Pascal Architektur sind diese jedoch fast gleich leistungsstark. Weshalb ab dieser Serie erstmals auf das Suffix „M“ für mobil verzichtet wurde.

Das Buchstabenkürzel „Ti“ mancher Modelle zeigt zudem eine zusätzliche Leistungsoptimierung an. Auch bei den AMD Radeon Karten sind die Informationen über Generation und Leistungskategorie im Namen.

Der Name Radeon RX 580 zeigt an, dass es sich um die derzeit aktuelle fünfte Generation handelt. Während RX 570 und 580 im Mittelbereich von Grafikkarten anzusiedeln sind, handelt es sich bei RX 550 und 560 um Einsteigermodelle.

Was kostet eine Notebook Grafikkarte?

Notebook Grafikkarten werden in aller Regel als Teil des Laptops gekauft. Vor allem von Gaming Laptops macht der High End Grafikchip einen guten Teil des Kaufpreises aus. Der Unterschied zwischen einem Laptop mit mittelklassiger und einem mit absolut hochklassiger Grafikkarte kann weit über 500 Euro ausmachen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Notebook Grafikkarten

Was bedeutet SLI?

SLI steht für Scalable Link Interface. Dabei handelt es sich um eine Technologie des Grafikkartenherstellers Nvidia, die es ermöglicht, mehrere dezidierte Grafikkarten gleichzeitig einzusetzen. Die einzelnen GPUs teilen sich dann Rechenarbeit untereinander auf.

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Die Notebook Grafikkarte berechnet die Bilder der Daten des PCs und gibt sie an das Display weiter. (Foto: Lee Campbell / unsplash.com)

Für Notebooks gibt, es die Möglichkeit zwei Grafikbeschleuniger zusammenzuschließen. Dazu musst du dir einen entsprechenden Laptop mit Dual-GPU und SLI-Brücke zulegen. Der konkrete Leistungszuwachs dieses Setups gegenüber einer einzelnen Grafikkarte, hängt von der jeweiligen Aufgabe ab. Es kann sowohl zu einer Leistungssteigerung von bis zu 90 Prozent kommen, als auch zu einer Leistungssenkung, die der Koordination der beiden Karten geschuldet ist, kommen.

Mittels SLI können im Notebook zwei Grafikkarten zusammengeschlossen werden (Dual GPU). Dadurch können bei bestimmten Aufgaben maßgebliche Leistungssteigerungen erzielt werden. Das eignet sich vor allem, um die Leistung von absoluten High-End GPUs nochmal zu toppen.

Grundsätzlich soll sich SLI vor allem für die Berechnung und Darstellung hochauflösender Texturen und komplexer Lichteffekte eignen. Zudem taugt die Technologie eher dafür, die Leistung von High-End Grafikkarten nochmals zu toppen. Anstatt zwei Mittelklasse Grafikchips via Dual-GPU zu kombinieren, solltest du dir jedoch lieber einen absoluten Top Pixelbeschleuniger zulegen. Das ist effektiver.

Welche Grafikkarte hat mein Laptop?

Bei einem Windows Computer kannst du das meist über den Geräte Manger überprüfen. In Windows 10 geht das über Systemsteuerung, Hardware und Sound und unterhalb der Überschrift „Geräte und Drucker“ findest du den „Geräte Manager“. Hier brauchst du nur noch den Punkt „Grafikkarte“ auswählen um dein Modell zu identifizieren.

Alternativ kannst du dir zum Beispiel auch die Tools GPU-Z oder Everest Home herunterladen, um Informationen zu deiner Grafikkarte beziehungsweise deiner gesamten Hardware zu erhalten.

Wie kann ich eine Notebook Grafikkarte übertakten?

Übertakten oder overclocking bedeutet die Erhöhung der Taktrate von Hardwarekomponenten über das vom Hersteller gesetzte Level hinaus. So kann die Leistungsfähigkeit unter anderem von Grafikkarten gesteigert werden.

Am einfachsten ist das bei Grafikkarten in Windows mit dem Tool MSI Afterburner möglich, das sowohl mit Nvidia als auch AMD Geräten funktioniert. Nach der Installation kannst du damit komfortabel die Taktrate der einzelnen Komponenten wie GPU und Speicher erhöhen.

Durch Übertakten kann die Leistungsfähigkeit von Hardwarekomponenten wie der Grafikkarte zusätzlich gesteigert werden. Mit dem Tool MSI Afterburner geht das komfortabel in Windows. Da dadurch viel Kühlung notwendig ist, wird davon abgeraten, dies beim Notebook zu praktizieren.

Overclocken ist jedoch nicht ohne Risiken. Zum einen geht die herstellerseitige Garantie verloren und zum anderen kannst du damit Systemabstürze mit Datenverlust und sogar Hardwareschäden auslösen. Übertakten, vor allem wenn es in zu starkem Ausmaß praktiziert wird, kann zudem die Lebensdauer deiner Grafikkarte oder Platine verringern

Das Risiko des Übertaktens hängt jedoch auch vom Kühlsystem deiner GPU ab. Bei Laptops ist das Übertakten deshalb nicht vorgesehen und sollte nicht durchgeführt werden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] Joachim Böhringer/ Peter Bühler/ Patrick Schlaich (2006) Kompendium der Mediengestaltung. Springer.


[2] http://www.computerbild.de/artikel/cb-Tipps-PC-Hardware-Prozessor-kaufen-CPU-Intel-AMD-13225.html


[3] https://www.laptopmag.com/articles/sli-laptops-faq-gpu


[4] http://www.pc-magazin.de/ratgeber/uebertakten-tools-anleitung-cpu-grafikkarte-ram-3153134.html


[5] https://www.notebookcheck.com/Notebook-Grafikkarte-aufruesten-austauschen.3220.0.html

Bildquelle: Michał Kubalczyk / unsplash.com

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