Willkommen bei unserem großen Soundkarten Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Soundkarten. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Soundkarte zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Soundkarte kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Soundkarten ermöglichen es, Ton so weiterzuverarbeiten das er möglichst originalgetreu am PC ankommt oder über die Ausgabegeräte ausgegeben wird. So holst du das Beste aus deinem Headset und deiner Musikanlage raus.
  • Grundsätzlich kann man zwischen Consumer-Karten für den Alltagsanwender und professionellen Soundkarten unterscheiden. Eine weitere Differenzierung nimmt man zwischen internen und externen Soundkarten vor.
  • Die Wahl der richtigen Soundkarte wird maßgeblich beeinflusst von dem Anwendungsgebiet. Soll die Soundkarte für das Gaming eingesetzt werden, sollte sie bestimmte Spezifikationen mitbringen, die man für das Musik hören zum Beispiel nicht braucht.

Soundkarte Test: Das Ranking

Platz 1: Asus Essence STX II Soundkarte

Platz 2: Creative Sound Blaster Audigy Rx PCIe-Soundkarte

Platz 3: AXAGON ADA-71 – USB 7.1 Sound Box External Soundkarte

Platz 4: Asus Xonar DX interne PCIe Soundkarte

Platz 5: Behringer U-Control UCA222 USB Audio Interface

Platz 6: Terratec SoundSystem Aureon 7.1 PCIe interne Soundkarte

Platz 7: AIM Soundkarte SC808 5.1 7.1 24bit PCI-E PCI-Express Sound Karte

Platz 8: Sound Blaster Audigy SE Soundkarte retail

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Soundkarte kaufst

Brauche ich überhaupt eine Soundkarte? Für wen lohnt sich der Kauf einer Soundkarte?

Sicher hast du dich schon gefragt, was denn nun dein persönlicher Vorteil ist, wenn du eine dedizierte Soundkarte anstatt dem integrierten Onboard-Sound verwendest. Deswegen zu Beginn erst einmal die Frage: Für wen lohnt sich überhaupt der Kauf einer Soundkarte?

Gaming

Spielst du regelmäßig Spiele auf dem Computer? Dann ist dir sicher schon aufgefallen, dass der Sound das Spielerlebnis stark mindern kann. Grund dafür sind zum einen die schlechte Soundqualität, die das Spiel nicht gerade realistisch erscheinen lässt, und zum anderen der unilaterale Sound, der zum Beispiel die Ortung des Gegners in einem Ego-Shooter unmöglich macht.

Hier kannst du mit einer Soundkarte Abhilfe schaffen. Durch den realitätsnäheren Sound fühlst du dich wie im Spiel und durch den Raumklang bist du deinen Gegnern immer einen Schritt voraus.

Heimkino

Schaust du im heimischen Wohnzimmer gerne mal einen Film und möchtest einen Surround Sound wie im Kino? Dann ist hierfür neben einer passenden Musikanlage auch die Soundkarte verantwortlich. Halte nach der Schnittstelle S/PDIF Ausschau. Diese ist für die bestmögliche Übertragung eines Raumklang-Signals an die Musikanlage verantwortlich.

Musik

Möchtest du mit deinem Computer professionell Musik Mischen oder Videos bearbeiten? Wenn du hierbei eine ausgezeichnete Tonqualität erreichen möchtest, wirst du um die Anschaffung einer professionellen Soundkarte nicht herum kommen.

DSP-Chip und ASIO-Treiber sorgen für eine Entlastung des PCs auch bei Verwendung arbeitsintensiver Musikprogramme. Bei Profi-Karten ist ebenso die Aufnahme mehrerer Kanäle gleichzeitig möglich. Hochwertige A/D- und D/A-Wandler sorgen für eine qualitativ einwandfreie Verarbeitung.

Für wen lohnt sich der Kauf einer Soundkarte nicht?

Nutzt du deinen Laptop eher für die Arbeit und möchtest nur zwischendurch mal ein bisschen Musik hören, ein Video schauen oder eine CD einschmeißen? Dann sollte für dich der eingebaute Onboard-Soundchip völlig ausreichen. Auch hiermit hast du die Möglichkeit, ein Headset oder externe Lautsprecher anzuschließen. Du brauchst also auf nichts verzichten.

USB-soundkarte-heimkino

Besonders für einen gemütlichen Kinoabend mit Surround Sound wie im Kino lohnt sich der Kauf einer Soundkarte. Auch wenn du gerne oft und laut Musik über deinen Computer oder deine Anlage hören möchtest, bietet sich die Nutzung einer Soundkarte an. Quelle: Pixabay.com

Was kostet eine Soundkarte?

Der Preis, den du für eine Soundkarte ausgeben solltest hängt maßgeblich davon ab, was du damit vorhast. Da es Preisspannen zwischen ca. 5 und 2000 Euro gibt, solltest du dir zunächst Gedanken darum machen, was du damit anstellen möchtest.

Consumerkarten sind etwa in der Preisspanne zwischen 5 und 200 Euro zu finden. Teurere Karten weisen meist bessere Samplingraten, Auflösung und Signal-Rausch-Verhältnisse auf. Die ganz günstigen Audiokarten führen im Grunde zu keiner merkbaren Verbesserung gegenüber dem Onboard-Mikrochip.

Der Kauf einer Profisoundkarte hingegen bedeutet eine größere Ausgabe. Hier findest du, je nach Bedarf, auch Karten für bis zu 2000 Euro im High-End Bereich. Welche Ausstattung für die Preise verantwortlich ist und welche für dich die richtige ist, findest du im Reiter „Entscheidung“

Wo kann man eine Soundkarte kaufen?

Audiokarten findest du vor allem in Elektrogeschäften, auch der Fachhandel bietet oft eine Auswahl. Hast du dich jedoch bereits selbst darüber informiert was du eigentlich möchtest und brauchst dementsprechend keine Beratung mehr, dann findest du deine Soundkarte am besten im Internet. Hier ist die Auswahl am größten und die Preise oft niedriger als im Geschäft.

Unseren Recherchen nach werden im Internet die meisten Popcornmaschinen in Deutschland derzeit über die folgenden Shops verkauft:

  • Saturn
  • Amazon
  • Media Markt
  • Ebay

Was ist die Funktion einer Soundkarte?

Die Audiokarte ist ein Peripheriegerät zwischen dem Computer und einem Abspielgerät (zum Beispiel Soundanlagen) mit der Aufgabe, analoge und digitale Signale zu verarbeiten.

Bei der Aufnahme, Bearbeitung und dem Mixen ist ein A/D-Wandler dafür zuständig, analoge Signale in digitale umzuwandeln. Andersherum ist bei der Wiedergabe der D/A-Wandler für die Umwandlung digitaler Signale in analoge verantwortlich.

Die Soundkarte sorgt dafür, dass Toninhalte auf Lautsprechern wiedergegeben werden können und akustische Signale von außen auf dem Computer erkannt werden können. Sie ist also maßgeblich verantwortlich für die Wiedergabequalität.

Wie ist eine Soundkarte aufgebaut?

Audiokarten können sich in der Ausführung stark unterscheiden, jedoch ist der Grundaufbau immer der gleiche.

Für die Verbindung der Soundkarte zum Computer sorgt eine Schnittstelle. Der Anschluss kann entweder intern über PCI– beziehungsweise PCIe – Steckkarte oder extern über USB-Outboard, PCMCIA-Schnittstelle oder Firewire-Outboard stattfinden.

Für die Audioeingänge sowie Audioausgänge stehen unterschiedliche Anschlüsse zur Verfügung. Zur Grundausstattung gehören: ein Mikrofoneingang (Mic-in) für Mikrofone, ein Line-in als Eingang für Aufnahmen, und ein Line-out als Kopfhörer- oder Lautsprecherausgang. Ein Speaker-Ausgang macht den Anschluss eines Headsets möglich und über ein Musical Instrument Digital Interface (MIDI)  können Instrumente angeschlossen und Töne übertragen werden.

Worin können sich Soundkarten unterscheiden?

Es gibt unterschiedliche Merkmale, in denen sich Soundkarten unterscheiden können. Diese hängen zum einen mit den Anschlussmöglichkeiten zusammen, zum anderen aber auch mit der verbauten Hardware die für eine entsprechende Qualität sorgt.

In den einzelnen Texten werden bestimmte Unterschiede bereits angesprochen. Um für dich aber nochmal einen Überblick zu schaffen, möchte ich hier mögliche Unterschiede noch einmal aufzählen:

Anschlussmöglichkeit

  • PCI / PCIe-Steckkarte
  • USB-Outboard
  • Firewire-Outboard
  • auf dem Motherboard integrierter Chipsatz (bereits beim Computerkauf vorhanden)

Grundeigenschaften:

Samplingrate/Abtastrate

Gibt das Intervall an, mit dem das Audiosignal während der Umwandlung abgetastet wird. Man kann die Samplingrate auch mit der Bildfrequenz pro Sekunde bei einer Filmkamera vergleichen. Eine Rate von 44,1 kHZ entspricht CD-Qualität. Für den professionellen Bereich sollten Samplingraten von 96 kHZ und mehr verwendet werden.

Auflösung/Samplingtiefe

Gibt an, wie fein gestuft eine ursprünglich analoge Größe digital dargestellt werden kann. Die Samplingtiefe könnte man mit der Pixelanzahl für ein Bild vergleichen. Je höher die Auflösung, desto deutlicher werden auch geringe Lautstärke-Unterschiede ausgegeben. Mit 16 Bit laufen CDs, und das menschliche Gehör erkennt ab hier keine Unterschiede mehr. Bei professioneller Bearbeitung macht jedoch eine 24-Bit Auflösung durchaus Sinn.

Kanalzahl

Gibt die Anzahl der verschiedenen Audiokanäle an, die die Soundkarte ausgeben kann. Möchtest du einen Stereosound, kommst du bereits mit zwei Kanälen aus, bei Surround Sound hingegen benötigst du mindestens sechs Kanäle.

Anschlüsse

Je nach Modell hat eine Soundkarte unterschiedliche Anschlüsse. Grundsätzlich zu finden sind jedoch Line-Out, Line-in, Speaker- und Mikrofoneingang Je nachdem, was man mit der Soundkarte machen möchte, sollte man darauf achten welche Anschlüsse noch vorhanden sind.

Soundkarten unterscheiden sich im Wesentlichen im Hauptanschluss zum Computer sowie über die Grundeigenschaften Samplingrate, Auflösung, Kanalzahl und Anschlüsse.

Entscheidung: Welche Arten von Soundkarten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen 2 unterschiedlichen Typen von Soundkarten unterscheiden:

  • Consumerkarten
  • professionelle Karten

Diese beiden Typen unterscheiden sich im Wesentlichen in der Qualität und in den Anwendungsmöglichkeiten.

Welche Soundkarte für dich die richtige ist hängt davon ab, für welche Zwecke du sie nutzen willst und mit was für einer Hardware du arbeitest. Im Folgenden Abschnitt möchte ich dir dabei helfen herauszufinden, welche Soundkarte deine Ansprüche am besten erfüllt und wo jeweils ihre Vorteile und Nachteile liegen.

Für wen ist eine Consumer Soundkarte geeignet und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Consumer Soundkarten sind vor allem für den Privatanwender entwickelt worden, der nach einem guten Sound sucht um Musik zu hören, Videos zu spielen und Filme zu gucken. Die Hauptfunktionen dieser Soundkarten sind die Aufnahme und das Abspielen von Sound.

In den meisten Computern ist heutzutage bereits ein Soundchip auf der Hauptplatine verbaut. Hast du jedoch einen höheren Anspruch an den Sound, dann kannst du mit einer dedizierten Consumersoundkarte deutlich mehr aus deinem Computer herauszuholen.

Spätestens wenn du mit deiner neuen Karte ein Actiongame spielst oder die Musik aufdrehst, wirst du den Unterschied im Sound merken.

Mit der Installation solltest du keine Probleme bekommen, diese läuft ganz automatisch sobald du die Karte angeschlossen hast. Da Produkte bereits ab 5 Euro zu kaufen sind, kannst du relativ  preisgünstig eine Audiokarte kaufen. Jedoch solltest du dir vorher genau überlegen wofür du sie benutzen möchtest und ob sie diese Anforderungen auch erfüllt, damit du dich im Nachhinein nicht über einen Fehlkauf ärgern musst.

Vorteile
  • Preisgünstig
  • Leicht zu installieren
  • Bessere Qualität als bei Onboard-Soundchip
Nachteile
  • Nicht für den professionellen Gebrauch

Vor dem Kauf solltest du dir bewusst sein, dass du hiermit zwar einen durchaus besseren Sound erreichst, eine professionelle Anwendung wie zum Beispiel Musik mischen hiermit jedoch nicht ohne weiteres möglich ist.

Wann eignet sich eine professionelle Soundkarte und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Möchtest du mit deinem Computer Musik machen und bearbeiten oder Videos vertonen, dann solltest du zu einer professionellen Soundkarte greifen. Profisoundkarten sind darauf ausgerichtet, durch eine bessere Ausstattung den hohen Anforderungen gerecht zu werden.

Durch bessere A/D Wandler können die Karten statt mit 16 Bit sogar mit 24 Bit Auflösung arbeiten, was zu einer besseren Audioqualität für die nachträgliche Bearbeitung und verbesserte Rauschunterdrückung sorgt. Ebenso sind Profiaudiokarten zu einer höheren Samplingrate fähig.

Oft sind die Karten in einer externen Box (auch „Break-out-Box“ genannt) untergebracht. Das hat den Vorteil, dass mehrere Anschlüsse vorhanden sind, an die du problemlos weitere Geräte anschließen kannst.

Durch eine höhere Kanalzahl kannst du mehrere Kanäle gleichzeitig abspielen und aufnehmen. Wichtig für die Musiker unter uns ist vor allem, dass Profikarten auf den ASIO Standard setzen, der bei der Verwendung professioneller Musikprogramme besonders wichtig ist.

Vorteile
  • Bessere A/D-Wandler
  • Können mehrere Kanäle gleichzeitig abspielen und aufnehmen
  • Integrierter DSP-Chip entlastet Prozessor
  • Mehrere Anschlussmöglichkeiten
  • Höhere Kanalzahl
Nachteile
  • Sehr preisintensiv

Professionelle Audiokarten sind aufgrund der Ausstattung und High-End Qualität im höheren Preissegment angesiedelt. Deswegen lohnt sich ein Kauf für dich nur, wenn du auch tatsächlich vorhast, professionell Ton zu verarbeiten.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Soundkarten vergleichen und bewerten

Wie du sicher bereits gemerkt hast gibt es eine Menge Kriterien, anhand derer sich unterschiedliche Soundkarten differenzieren können. Damit du bei der Suche nach der richtigen Karte nicht die Orientierung verlierst habe ich einmal die wichtigsten Kriterien herausgestellt:

  • Bautyp
  • Schnittstelle
  • Abtastrate/Samplingrate
  • Rauschabstand
  • Anschlüsse
  • Hersteller

Im Folgenden Abschnitt werden die einzelnen Kriterien erklärt und dargestellt, was überhaupt wünschenswert bei diesen Kriterien ist.

Bautyp: Interne vs. externe Soundkarten

Ein grundsätzliches, und wahrscheinlich auch das auffälligste, Unterscheidungsmerkmal zwischen Soundkarten ist der Bautyp.

Interne Karten müssen in den Computer eingebaut werden. Sie sind die ursprüngliche Art und von ihnen stammt auch der eigentliche Begriff „Soundkarte“, da sie tatsächlich eine Kartenform vorweisen. Externe Audiokarten hingegen werden nicht in den Computer eingebaut, sondern befinden sich außerhalb im sichtbaren Bereich.

Von dem Bautyp lässt sich bereits auf einige Spezifikationen schließen, wie zum Beispiel den Anschluss. PCI/PCIe- Anschlüsse befinden sich innerhalb des Computers und interne Soundkarten können über diese Schnittstelle damit verbunden werden. USB oder Firewire jedoch sind außen liegende Schnittstellen, diese kommen also bei externen Karten zum Einsatz.

Ebenso bringt die interne Soundkarte die Problematik mit sich, dass die Oberfläche für Anschlüsse relativ klein ist, wodurch nicht beliebig viele eingesetzt werden können. Oft findet man auf externen Soundkarten mehr Anschlussmöglichkeiten, denn die größere Oberfläche bietet mehr Platz.

Auch bei der Frage nach der Verwendung solltest du dir darüber Gedanken machen, ob eine externe oder interne Audiokarte besser geeignet ist. Arbeitest du mit einem Laptop und hast möglicherweise garkeinen Platz für eine interne Soundkarte? Oder möchtest du die Karte an unterschiedlichen Geräten verwenden? Dann solltest du in Erwägung ziehen, zu einer externen Soundkarte zu greifen.

Schnittstelle

Als Schnittstelle wird das Medium bezeichnet, über das die Soundkarte an den Computer angeschlossen wird.

Die unterschiedlichen Anschlussmöglichkeiten ergeben sich unter anderem aus dem Soundkartentyp. So bieten interne Soundkarten grundsätzlich andere Schnittstellen an als externe. Interne Karten sind oft mit einer PCIe-Schnittstelle (Periphal Component Interconnect Express) ausgestattet.

Ältere Soundkarten werden meist noch über PCI angeschlossen, der vom PCIe Anfang 2000 aber weitestgehend abgelöst wurde. Grund dafür sind die deutlich höheren Übertragungsraten.

Bei den externen Soundkarten wirst du oft eine USB-Schnittstelle finden, wie du sie von ganz normalen USB-Sticks auch kennst. Du benötigst hierfür dann einfach einen freien USB-Port an deinem Laptop oder Computer, und schon kann es losgehen.

Alternativ gibt es auch noch einige wenige Soundkarten mit ExpressCard, –oder im professionellen Bereich auch Firewire-Schnittstellen.

Nun fragst du dich sicher, welche Schnittstelle nun die beste ist. Hier bereits vorab die Antwort: im Grunde ist es egal, denn die Geschwindigkeitsunterschiede sind in diesen Bereichen nicht mehr spürbar.

Besonders wenn du dich im Consumerbereich bewegst spielt der Unterschied kaum eine Rolle. Dennoch gibt es in Bezug auf die Übertragungsraten inter- und intraindividuelle Unterschiede.

Die Übertragungsrate eines PCIe ist zum einen abhängig von der Version (1.0, 2.0, 3.0, 4.0, 5.0) und zum anderen von den Lanes/Breite (x1, x2, x4, x8, x16, x32). Je höher die Version und je mehr Lanes, desto höher die Bandbreite und Übertragungsgeschwindigkeit.

Daraus ergibt sich die folgende Tabelle:

Version Lanes PCIe 1.0 PCIe 2.0 PCIe 3.0 PCIE 4.0
x1 250 MB/s 500 MB/s 985 MB/s 1969 MB/s
x2 500 MB/s 1000 MB/s 1969 MB/s 3938 MB/s
x4  1000 MB/s  2000 MB/s  3938 MB/s  7877 MB/s
x8  2000 MB/s  4000 MB/s  7877 MB/s  15754 MB/s
x16  4000 MB/s  8000 MB/s  15754 MB/s  31508 MB/s
x32  8000 MB/s  16000 MB/s  31508 MB/s  63015 MB/s

Die maximale Datenübertragungsrate bei USB wird beeinflusst von der verwendeten USB-Generation der Soundkarte, aber auch durch die Generation des USB-Hubs am Computer. Eine Soundkarte mit High-Speed USB-Anschluss kann beispielsweise nicht das volle Potential ausschöpfen, wenn sie über einen Port der Generation 1.0 verbunden wird.

Grundsätzlich ergeben sich die folgenden Datenübertragungsraten:

Name Low Speed Full Speed Hi-Speed SuperSpeed SuperSpeed+
möglich ab UBS 1.0 USB 1.0 USB 2.0 USB 3.0 USB 3.1
max. Nutz-Datenrate 1 MB/s 40 MB/s 30 MB/s 900 Mb/s

Die Firewire-Schnittstelle hat zwei unterschiedliche Standards hervorgebracht, die jeweils unterschiedliche Übertragungsraten hervorbringen:

  • IEEE 1394a: 100, 200 und 400 MBit/s.
  • IEEE 1394b: 800, 1600 und 3200 MBit/s

Vorsicht: Bei allen Werten handelt es sich um theoretische Maximalübertragungsraten, die natürlich noch von anderen Faktoren beeinflusst werden.

Abtastrate/Samplingrate

Die Abtastrate gibt das Intervall an, mit dem das Audiosignal während der Umwandlung abgetastet wird.

Um das einfacher zu verstehen, kannst du dir die Samplingrate auch ähnlich wie die Bildfrequenz pro Sekunde bei einer Filmkamera vorstellen. Eine Rate von 44,1 kHz entspricht CD-Qualität. Für den professionellen Bereich sollten jedoch Samplingraten von 96 kHz und mehr verwendet werden.

Rauschabstand

Der (Signal-) Rausch-Abstand bezeichnet das Verhältnis von der Qualität eines Nutzsignals und dem Rauschsignal eines Gerätes.

Der Wert dient zur Beurteilung der Qualität eines Kommunikationspfades. Nur, wenn sich das Nutzsignal deutlich von dem Hintergrundrauschen abhebt, kann die Information sicher aus dem Signal entnommen werden. Das bedeutet, dass der Rauschabstand möglichst hoch sein sollte.

Die Einheit zur Messung ist Dezibel. Auf der Suche nach einer Soundkarte solltest du dich an Werten mindestens oberhalb der 90 dB orientieren. Gute Geräte erreichen auch Werte von bis zu über 105 dB.

Anschlüsse: Audioeingänge & Audioausgänge

Jede Soundkarte besitzt unterschiedliche Ein- sowie Ausgänge. Welche du davon genau brauchst, hängt davon ab wofür du die Soundkarte verwendest, beziehungsweise was du daran anschließen willst.

Die Audioeingänge haben die Funktion, Aufnahmen oder Ton von extern auf das Gerät zu übertragen. Über die Audioausgänge können Töne vom Computer auf Ausgabegeräten abgespielt werden.

Bei den Eingängen ist ein Mic-In zum Anschließen von Mikrofonen sowie ein Line-In für externe Abspielgeräte weitestgehend üblich. Etwas veraltet, aber für Musiker dennoch attraktiv ist ein MIDI-Port, der das anschließen externer Musikinstrumente möglich macht.

Auf Jeder Soundkarte sollte sich ebenso (mindestens) ein Line-Out befinden, der die Wiedergabe über Lautsprecher möglich macht. Abhängig von dem Anwendungsbezug sollten mehr Line-Out Anschlüsse vorhanden sein. Dies ist zum Beispiel der Fall bei der Verwendung einer Surround-Anlage.

Ein Speaker-Anschluss macht die Verbindung mit einem Headset möglich. Meist ist hier bereits ein Kopfhörerverstärker integriert. Dieser hat die Funktion, das ausgehende Signal so zu verstärken, dass ein oder mehrere Kopfhörer damit betrieben werden können.

Als Alternative zu Line-In und Line-Out werden auch gerne Cinch-Buchsen verwendet, die als analoge Audioeingänge beziehungsweise Audioausgänge fungieren. Das ein oder andere sollte auf jeden Fall auf der Soundkarte vorhanden sein.

HDMI- und SPDIF- Anschlüsse können Signale in digitaler Form übertragen. Sie werden vor Allem verwendet, um Stereo- und Mehrkanal- Audiosignale zwischen verschiedenen Geräten zu übertragen, zum Beispiel für die Heimkino-Anlage.

Du siehst, es gibt eine Menge unterschiedlicher Anschlüsse die du an einer Soundkarte vorfinden kannst. Du solltest deswegen am besten bereits vorher Bescheid wissen, womit du die Soundkarte verbinden willst, damit die benötigten Anschlüsse dann auch zur Verfügung stehen.

Hersteller

Auf dem Markt für Soundkarten gibt es unterschiedliche Hersteller, deren Produkte oft zu finden sind. Zunehmend tauchen jedoch auch preisgünstige Soundkarten anderer Hersteller auf, die keine großen Namen haben.

Bei welchen Namen kannst du dich auf Qualität verlassen, und wann solltest du lieber noch einmal genau hinschauen?

Soundkartenhersteller, die ihre Versprechen in Bezug auf Klangqualität und Performance halten und momentan die Top-Modelle im Consumerbereich bereithalten, sind vor allem Asus und Creative sowohl im Gaming- als auch im Musikbereich.

Die Marke Behringer bietet sehr gute Audio Interfaces an, und Logilink kann sich mit einigen Produkten (wie zum Beispiel der 7.1. Dolby USB Sound Box) vor allem im Preis- Leistungsverhältnis behaupten.

Doch was ist nun mit Soundkarten, bei deren Hersteller man sich nicht ausschließlich aufgrund des Namens auf Qualität verlassen kann?

Nunja, eine Universalantwort auf diese Frage gibt es wohl nicht. Zwar gibt es im Internet einige günstige Soundkarten unbekannter Hersteller, die relativ passabel abschneiden. Ein Beispiel hierfür ist die „CSL – USB 7.1 Soundkarte extern“, die für wenig Geld schon einen Surround Sound und viele Anschlussmöglichkeiten bietet.

Jedoch solltest du bei der Auswahl stets vorsichtig sein und dich gründlich informieren. Wichtig ist, auf die Spezifikationen zu achten und gegebenenfalls mit anderen Soundkarten oder auch den Kaufkriterien auf dieser Seite zu vergleichen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Soundkarte

Wofür sind die unterschiedlichen Ein/-Ausgänge?

Auch wenn Soundkarten verschiedene Anschlussmöglichkeiten bieten, so sind die Funktionen immer durch die selben Farben gekennzeichnet. Eine Übersicht bietet die folgende Tabelle:

Farbe Funktion
rosa Eingang für Mikrofon (mono)
grün Line-Out / Ausgang für Kopfhörer- oder (Front-)Lautsprecher (stereo)
blau  Line-In / Eingang für AUX/externe Quellen (Stereo).
grau  Ausgang für Seitenlautsprecher [engl. side speakers] (stereo)
orange  Ausgang für Center- und Tiefbass-Lautsprecher [engl. center speaker, subwoofer]
schwarz  Ausgang für Rücklautsprecher [engl. rear speakers] (stereo)

Während bei den Consumersoundkarten auf Klinkenbuchsen zur Übertragung des Stereosound gesetzt wird, wirst du bei Profisoundkarten oft Cinch-Anschlüsse vorfinden, die nur ein Mono-Signal übertragen.

Hier gilt die folgende Farbaufteilung:

Farbe Funktion
schwarz Analoger Ausgang (mono)
rot Analoger Eingang (mono)

Wie schließt man eine Soundkarte an?

Wie man eine Soundkarte anschließt hängt davon ab, über was für einen Anschluss diese mit dem Computer verbunden wird.

Am leichtesten anzuschließen sind externe Soundkarten. Sie besitzen ein eigenes Gehäuse und befinden sich außerhalb des Computers. Sie werden einfach per USB oder Firewire angeschlossen an das Gerät angeschlossen, die Treiber installieren sich daraufhin von alleine.

Hat die Soundkarte einen PCI oder PCIe-Anschluss, ist das Anschließen schon etwas schwieriger- jedoch bekommst du auch das hin! Eine genaue Anleitung hierzu findest du unter http://praxistipps.chip.de/soundkarte-einbauen-das-muessen-sie-beachten_12117.

Habe ich eine Soundkarte?

Gute Frage! Woher weiß man überhaupt, ob man bereits eine Soundkarte besitzt? Das ist ganz einfach: Wenn du Musik über interne oder externe Lautsprecher ausgeben kannst, dann hast du auch eine Soundkarte.

Alternativ kannst du auch nach dem Anschluss suchen, in den du Kopfhörer oder Mikrofon steckst. Dies sind die Audioausgänge der Soundkarte.

Was habe ich für eine Soundkarte?

Du möchtest mehr über deine Soundkarte herausfinden? Ganz einfach!

Drücke einfach die Windows-Taste gleichzeitig mir R und gib in dem geöffneten Fenster „devmgmt.msc“ ein. Du befindest dich jetzt im Gerätemanager. Hier kannst du unter dem Reiter „Audio-, Video- und Gamecontroller“ die installierte Soundkarte finden. In dem Reiter „Audioeingänge- und Ausgänge“ kannst du sogar sehen, welche Anschlüsse genau auf deinem Computer installiert sind.

In den Eigenschaften, die du mit einem Rechtsklick erreichst, kannst du unter dem Reiter Details weitere Informationen finden, wie zum Beispiel die Marke oder die aktuellen Treiber.

Wo finde ich Treiber für meine Soundkarte?

Gerätetreiber haben die Funktion, die Interaktion mit angeschlossenen, eingebauten oder virtuellen Geräten zu steuern.

Gewöhnlicherweise werden die Treiber für eine angeschlossene Soundkarte gleich mit installiert. Jedoch kann es auch zu Problemen mit den Treibern kommen, sei es bei der Installation oder auch später. Keine Sorge! Wie du in diesem Fall vorgehst, zeige ich dir jetzt.

Informationen über die Treiber findest du im Gerätemanager in den Eigenschaften deiner Soundkarte (siehe oben). Hier findest du im zweiten Reiter „Treiber“ Informationen zu dem aktuellen Treiber. Hier kannst du zunächst gucken, welche Treiber aktuell installiert sind.

An dieser Stelle kannst du es dir einfach machen. Wenn du auf den Button „Treiber aktualisieren“ klickst, übernimmt Windows die Suche nach aktuellen Treibern für dich und installiert diese auf deinem Gerät. Glückwunsch, du hast nun die aktuellen Treiber!

Sollte das aus irgendeinem Grund nicht funktionieren, habe ich für dich eine kleine Liste an Websites angefertigt, in denen du nach passenden Treibern suchen kannst

http://www.chip.de/news/Treiber-Mainboards-Controller-_-Chips-Audio-_-Soundkarte-Von-A-Z_63681024.html

http://www.treiber.de/herstellerliste/Soundkarte/

https://www.computerbase.de/downloads/treiber/soundkarten/

Seit wann gibt es Soundkarten?

Die ersten Soundkarten sind im Jahr 1983 entwickelt worden, damals für den Apple II.

Da sie aber nur von wenig Spielen unterstützt wurden, konnten sie sich zunächst nicht durchsetzen. Erst als AdLib und Soundblaster ab 1989 anfangen Soundkarten herzustellen entwickelt sich ein über den Systemlautsprecher hinausgehender Standard.

Seitdem werden Audiokarten stetig weiterentwickelt und alternative Möglichkeiten entwickelt, wie zum Beispiel externe Audio-Interfaces oder die seit ca 2000 verwendeten Mikrochips, die auf der Hauptplatine verbaut werden und die Aufgabe einer herkömmlichen Soundkarte übernehmen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://praxistipps.chip.de/soundkarte-einbauen-das-muessen-sie-beachten_12117


[2] http://www.pcgameshardware.de/Soundkarten-Hardware-256141/Tipps/Onboard-Sound-gegen-Soundkarte-1101816/

Bildquelle: pixabay.com/maxmann

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